“Murat spielt Prinzessin und Sophie heißt jetzt Ben“

(WERNER REICHEL) Im britischen Birmingham laufen muslimische Eltern Sturm gegen LGBT-Pädagogik. Ihre Kinder würden gehirngewaschen, die Schule Homosexualität bewerben, so die Vorwürfe der Eltern. Ein erwartbarer Konflikt, auf den man sich auch hierzulande wird einstellen müssen.  Das „No Outsider“-Programm, bei dem Schülern der LGBT-Lifestyle nähergebracht werden soll, kommt in der Parkfield Community School in Birmingham gar nicht gut an. Rund 80 Prozent der Schüler sind Muslime. Deren Eltern machen nun Druck und protestieren gegen die „Gehirnwäsche“ ihrer Kinder. Die 600 muslimischen Schüler nehmen nicht mehr am Unterricht teil. In Birmingham wird nicht politisch korrekt gegen das Weltklima protestiert, sondern gegen die bunt-linke Frühsexualisierung von Kindern. Hier prallen zwei völlig gegensätzliche Weltbilder, Kulturen und Lebensentwürfe aufeinander. Das alte auf das neue Europa. Das linke auf das muslimische Europa.
Auf solche Konflikte wird sich auch die Linke und die umtriebige LGBT-Community in Österreich und Deutschland einstellen müssen. LGBT steht für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Deren Vertreter schafften es im Zuge des Gender Mainstreamings ihre Interessen  zu einem gesamtgesellschaftlichen Anliegen zu machen.

Bereits in den Schulen und Kindergärten werden Kindern solche Werte und Einstellungen vermittelt. Für Berlins Kindergärten gibt es eine 140 Seiten starke, amtliche Handreichung mit dem Titel: „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“. Der Untertitel: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik – Handreichung für pädagogische Fachkräfte der Kindertagesbetreuung.“ In Nordrhein-Westfalen „können Kinder schon früh im Unterricht mit Sadomasochismus oder Darkrooms konfrontiert werden. Einige Experten empfehlen sogar die Darstellung von Analsex als Theaterstück – inklusive Dildos.“, schreibt “Die Welt”.

In Deutschland und Österreich hat es vereinzelte Proteste gegen die staatliche Frühsexualisierung von Schul- und Kindergartenkindern gegeben. Doch diese konnten von der linken politmedialen Klasse routiniert weggewischt werden.

Den Widerstand mit erhobenem Zeigefinger, linker Hypermoral und bewährten Totschlagargumente abzustellen, wird bei muslimischen Eltern nicht gelingen. Viele Muslime sind, wie wir aus vielen öffentlichen Debatten und Konflikten wissen, bei der Durchsetzung ihrer Interessen oft selbstbewusst, durchsetzungsstark und robust. Einmal mehr zeigt sich die Inkompatibilität der Gender- und der Multikulti-Ideologie. Die Neosozialisten scheitern an den von ihnen selbst herbeigeführten neuen religiösen, ethnischen und kulturellen Mehrheit- und Machtverhältnissen

https://www.dailymail.co.uk/news/article-6766643/Birmingham-Muslim-parents-withdraw-600-children-Parkfield-Community-School-LGBT-lessons.html

9 comments

  1. Triumph Cruiser

    Das geht schon in Ordnung. Spätestens wenn die ersten Schwulen hier, Dank Mehrzahl an Muslimen, ihre ersten ” Flugstunden” erteilt bekommen, wird der allerletzte Linke, aus seiner rosa Wolke fallen …

  2. Rupert Wenger

    Ich sehe mich gezwungen, den Standpunkt muslimischer Eltern zu verteidigen. Die Eltern haben gemäß Menschenrechte Artikel 26 das prioritäre Recht bei der Erziehung ihrer Kinder. Dort, wo es um Bildung geht, können Eltern dieses Recht an Schulen und Lehrer abtreten. Sexualerziehung kann aber nicht als Bildungsgut angesehen werden.
    Als ältere Person sagt mir meine Erfahrung, dass wir uns die sexuelle Erfahrung mit viel Herzklopfen und Vergnügen selbst angeeignet haben. Diese Erfahrung möchte ich meinen Kindern und Enkeln nicht vorenthalten. Der Hinweis auf mögliche, vorerst unerwünschte Folgen genügt völlig. Ein staatlicher Führer zur Sexualität, der möglicherweise sogar weniger praktische Erfahrung als die Eltern hat, ist Steuergeld-Verschwendung und ein unerlaubter Eingriff in die Menschenrechte. Der Protest muslimischer Eltern ist absolut gerechtfertigt, eine Schande hingegen ist das Schweigen autochtoner Eltern zu diesem Skandal.

  3. Triumph Cruiser

    @R. W.

    Unterschreibe ich. Wird trotzdem lustig wenn die, die noch nicht so lange hier sind, hier übernehmen. 🙂

  4. Falke

    Es wird lustig, sozusagen erste Reihe fußfrei anzuschauen, wie die von den Links-Grünen umworbenen und geförderten Moslems – erwartungsgemäß – jetzt auf ihre Mentoren losgehen.

  5. sokrates9

    Wieso sind eigentlich diese LTBG Gruppen so in den Islam verliebt?Lesen die nicht wer in islamischen Ländern auf Baukränen gehängt wird?

  6. Selbstdenker

    Mögliche Erklärungen:
    1) Sie werden als höhere “Opfer”kaste gesehen
    2) Sie sind die neue Versinnbildlichung des “edlen” Wilden, der offenbar auf die Linken innerhalb der LGBT-Community einen besonderen Reiz ausübt (dieser Gedanke kam mir zum ersten Mal in den Sinn seitdem mir am hellichten Tag ausserhalb der Faschingszeit ein Transvestit im Niquab begegnet ist)
    3) Wohlstandsverwahrloste Ethnomasochisten phantasieren von einer Art S/M-Beziehung
    4) Die Rache der Sackgassen der Evolution (alte, weisse kinderlose Frauen)

    Bei 2) und 3) spielen – zumindest offiziell – die Prinzen aus dem Morgenland aus allgemein begreiflichen religiösen Gründen nicht ganz mit.

  7. astuga

    Der für den betreffenden Stadtteil Alum Rock in Birmingham zuständige Politiker (Councillor Mohammed Idrees von Labour, also den Sozialisten) unterstützt die Eltern in ihren Forderungen…

    Tja, auch im Sozialismus gelten halt islamische Doppelstandards.

  8. Johannes

    Eines zeigt sich dadurch und es ist etwas das viele von uns schon immer vermutet haben.
    Die Linken leben wirklich in einer eigenen Welt. So wie sie immer an ein Multi-Kulti ehrlich geglaubt haben, haben sie auch geglaubt die neue linke Herzensangelegenheit – das Geschlecht in allen erdenklichen Formen zu erfinden und an den/die muslimischen Mann/Frau bringen zu können.

    Als außenstehender Beobachter ist man wenig überrascht wie kläglich diese Versuche, durch eine empörte muslimischen Eltern-Mehrheit entrüstet abgelehnt, scheitern.

    Aber es wird zu keinem Clash der Kulturen kommen, die dominante religiös-politische-Kraft wird sich durchsetzen und die Lehrer werden angesichts der sich aufbauenden psychischen und physischen Widerstände klein beigeben.

    Die Linken werden wenn es soweit ist, das die gerufenen und herbeigeklatschten Menschen mit einem extrem starken politisch-religiösen Glauben was zu sagen haben, merken wie wenig ihre Meinung gefragt ist und wie wenig ihnen für ihr Engagement gedankt wird.

    Das Motto wird dann sein “Der Gutmensch hat seine Schuldigkeit getan der Gutmensch kann gehen.“

    Sie werden merken wenn sie versuchen in die Parallelgesellschaft einzudringen um sie zu verändern es zu großen Widerständen kommen wird.

    In diesem einen konkreten Fall kann ich sogar den Widerstand verstehen, in den meisten anderen sehe ich nur wie Multi-Kulti täglich scheitert.

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