12 Gedanken zu „Musiziert nicht beim Juden!

  1. mariuslupus

    Selbstverständlich durfte ein Seitenhieb auf die rechte Szene in der BRD nicht fehlen. Der übliche politisch korrekte Kotau. Die AfD ist nicht antisemitisch, auch wenn sich die Linken es innigst wünschen würden.
    Der Antisemitismus ist schon längst in die Links-Grün-Islamische Gesellschaft abgewandert.
    Wegen der zunehmenden Islamisierung und dem entsprechenden Druck dieser antijüdischen Ideologie auf die Meinung der Medien, wird es in einiger Zeit nicht möglich sein eine ausgewogene Meinung über Israel zu äussern.
    Noch einmal die Frage, wo bleiben die Repräsentanten des Judentums ?

  2. Falke

    Und “selbstverständlich” darf auch ein Seitenhieb auf die USA von Donald Trump nicht fehlen (im verlinkten Artikel von Bernd Matthies: „Die Obsession, Konzerte in Israel zu verhindern“), wo die USA mit Venezuela und der Türkei verglichen werden. Damit schießt sich der Autor ins eigen Bein, weil sein Artikel dadurch insgesamt als unseriös empfunden wird und seine Wirkung verfehlt.

  3. hfw

    Ich mag die Musik von Roger Waters. Ich finde ihn gut. Aber seine Bekanntheit hat er durch seine Musik erreicht, und es ist ein Missbrauch dieser Bekanntheit (nicht nur bei ihm) wenn er seine unmaßgeblichen politischen Ansichten damit zu verbreiten sucht und politischer Aktivist spielt.
    Leider bei allen möglichen Promis heute sehr verbreitet. Man sollte diesen Leuten mal klar sagen: Warum denkt ihr, dass eure politischen Ansichten uns interessieren?

  4. Christian Weiss

    Habe letzthin mal ein kurzes Interview mit Roger Waters gelesen. Der hat den üblichen linken Dachschaden: Er weiss unzweifelhaft, woran die Welt krankt. Er kennt unzweifelhaft die eine Lösung für alle Probleme der Welt. Er kann mit absoluter Gewissheit die Welt in Gut und Böse aufteilen. Er weiss, was für alle Menschen das Richtige ist.

  5. mariuslupus

    @Weninger
    Es wimmelt nur so von ewiggestrigen Antisemiten in den Linken Medien. Orban ist Antisemit, nur weil er Soros nicht leiden kann. Es gibt noch viele andere Gründe Soros negativ zu beurteilen ,hat nichts damit zu tun, dass er zufällig Jude ist. Die meisten Medien sind auch antisemitisch weil sie Netanyahu seine Politik verurteilen. Ausserdem soll Kaczynski, Trump, Zeman auch Antisemiten sein. Beim Kreisky, zu seinen Zeiten, konnten sich die Journalisten nicht einigen. Ist er Antisemit, weil er die Palästinenser unterstützt, oder ist er ein guter Jude weil, er die Palästinenser unterstützt ?

  6. Weninger

    Was ich sagen wollte, die pauschale Zuweisung von Antisemtsimus an alle “Linken” ist genauso falsch wie an alle “Rechten”. Weder ist die FPÖ generell antisemitisch, aber an ihren Stammtischen ist das Ostküstengeraune allemal zentraler als bei den Sozis, deren Interesse für das Thema Israel und Palästina hier immer etwas hochstilisiert wurde. Für Juden gibt es trotz der Umarmungen durch die FPÖ keinen Grund diese Partei, die von Ex-Nazis maßgelich mitgegründet wurde, mit so viel mehr Sympathie zu sehen, nur weil die FPÖ jüngst entdeckt hat, dass es doch mehr Moslems in Europa gibt als Juden.

  7. Wanderer

    @Weninger
    Wieso wissen Sie, was die Blauen am Stammtisch über die Ostküste raunen? Die wird dem Simmeringer Hackler ziemlich egal sein, sofern ihm der Begriff überhaupt etwas sagt. Die VdU-Gründer-Typen, die sie meinen, sind am Aussterben. Ex-Nazis waren in der Nachkriegspolitik auch keine exklusiv blaue Spezialität.

  8. aneagle

    @mariuslupus
    …Noch einmal die Frage, wo bleiben die Repräsentanten des Judentums ?…

    auf der Strecke. Wo sonst sollen sie bleiben? Wie bei allen anderen Deutschen, sind ihre Repräsentanten nicht die hellsten Kerzen auf dem Leuchter. Oder fühlen Sie sich von Heiko, Sigmar oder Claudia Roth bestens repräsentiert? Nein, so wie Akif Pirincci viel mehr von Deutschland repräsentiert, als Martin Schulz, heißen die Repräsentanten des Judentums in Deutschland Henryk Broder und Tuvia Tenenboom. Oft sind die wahren Repräsentanten des Judentums keine Juden, sie sind nur sachlich und genau, wie z.B. Markus Vahlefeld, der wortgewaltig die “Wiedergutwerdung Deutschlands” und den “Sünderstolz” thematisierte (s. auch “Mal eben kurz die Welt retten”), oder Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky, die sich hartnäckig der allgemeinen kognitiven Dissonanz der sonstigen Linken verweigern. Anständige Leute eben, keine Politdarsteller. Die Politdarsteller, die sich als Repräsentanten des deutschen Judentums begreifen sind es genau so, wie die Altmaiers, Görings, Wullfs, de Maizieres Käßmanns und Merkels das deutsche Volk repräsentieren.

  9. mariuslupus

    @aneagle
    Stimmt, hätte mir etwas mehr Profil gewünscht. Vielleicht bin ich ein Philosemit.

  10. Weninger

    @Wanderer
    Bevor man den Linken den Antisemitismus zuspricht sollte man zwei Dinge bedenken.
    1. Wer hat den Arierparagrafen eingeführt? Nicht die Sozis, sondern gutbürgerliche Akademische und Turnerische Verbindungen und Burschenschaften.
    2. Hat es bei Sozialisten und Kommunisten immer wieder und auf allen Fällen jüdische und jüdischstämmige Persöbnlichkeiten gegeben, die die Parteiene wesentlich mitgeprägt haben. Bei den bürgerlichen oder rechten Bewegungen fallen mir da nicht viele ein.
    PS. Nicht der Simmeringer Hackler ist relevant, sondern was ein ausgebildeter Jurist wie Hübner an antisemtischen “Witzen” schiebt, wirft ein bezeichnendes Licht auf die FPÖ. Nicht umsonst hat Deutsch von der IKG auf das Heftigste protestiert. Oder ist das jetzt wieder keiner von den guten Juden, die den schützenden Arm der FPÖ über Israels nicht zu schätzen wissen. Als ob es so was braucht, zum Lachen …
    Ad Ostküstengeraune. Ich bin ein geselliger Mensch und rede auch mit vielen Blauen undversthe mich bestens, und habe auch nicht gerade das Erscheinungsbild eines linken Chaoten. Mit mir redet man schon offen.

  11. Thomas F.

    Wenn Rock Stars oder sonstige Gesangskünstler glauben, ihr Publikum mit einer politischen “Message” behellen zu müssen, ist das immer nur mühsam bis lächerlich.

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