12 comments

  1. Mona Rieboldt

    Es gibt immer mehr Schulen “ohne Rassismus”-Schild. Als würde in Deutschland jeden Tag ständig eine Gruppe diskriminiert. Jeder Ausländer, der sich hier anständig benimmt, wird freundlich aufgenommen. Moslems benehmen sich leider mehrheitlich nicht so, dass ein gutes Zusammenleben möglich wäre.

    Was diese Holocaust-Erinnerung ausmacht, ist eine ritualisierte Pflichtübung von Politikern. Es geht immer nur um tote Juden, aber den Lebenden in Israel will man immer noch vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, siehe Wohnungsbau, und das wiederholte Bestreben, israelische Waren zu boykottieren. Das allein wäre doch genug Erinnerung an die Nazizeit, so war es damals auch.

    Und wenn Schüler, gleich ob moslemisch oder nicht, dieses ritualiserte Gedenken nicht mitmachen wollen, ist das ihr Recht. Es ist auch eine Art Kitsch Selfies mit Schildchen zu machen. Und morgen stehen dann wieder junge Leute vor irgendeiner israelischen Ausstellung und demonstrieren dagegen. Darüber wird aber nicht gesprochen.

  2. Thomas Holzer

    “………..einem Essener Bezirk mit starker islamistischer Community lebt.”

    freud’scher Tippfehler, oder Absicht?! 😉

    Ansonsten wundert sich niemand, daß derlei “Kritik” in Europa wieder immer häufiger anzutreffen ist, und zwar primär nicht von den Linksnationalisten, sondern von den vielen Neubürgern und “weniger neuen” Bürgern, welchen die 2., 3.Generation zu entgleiten scheint

  3. Der Realist

    diese “Gedenken” finden halt schon sehr inflationär statt, und mitunter wird von Politikern und “Staatskünstlern” auch noch immer unser Schuldbekenntnis eingefordert

  4. stiller Mitleser

    es wird gern übersehen wie einflußreich die Familie und die informellen Miterzieher aus dem web (in den diversen Muttersprachen, die über Generationen als hauptsächlich verwendete Umgangssprache beibehalten werden) gegenüber der Schule sind, noch dazu kommen diese Familien aus autoritären politischen und sozialen Verhältnissen, in denen Heuchelei das Überleben und im Alltag das Auskommen in Großfamilien sichert

  5. Gerald Steinbach

    “Ohne Rassismus” Schule…??? Was kommt als nächstes, vielleicht ein Supermarkt mit ohne Rassismus Schild, oder ein Kindergarten und wie kommt man zu solch einen Gütesiegel, geht dies dann einher mit der Anzahl von Beschäftigung von Muslimen und wenn man nicht so ein Schild auf seiner Tür hat, braucht man nur das ohne weglassen, praktisch da hat schon einer für die Zukunft mitgedacht

  6. mariuslupus

    Könnte die Distanzierung der muslimischen Schüler aus ihrer subjektiven Sicht nicht nachvollziehbar sein ?
    Ausserdem diese Aktionen sind doch äusserst fragwürdieg. Als Anregung, i.O. aber als Verordnung von oben ?
    Damit wird der Gedanke der Erinnerung pervertiert.
    Erinnert mich, irgendwann am Anfang meiner Schulkarriere, mussten wir alle zu Beichte gehen. War mir keiner Sünde bewusst, insbesondere keine Sünde gegen die Gebote 5, 6, 7, 8. War gerade 8 gewoeden.

  7. astuga

    Dabei wäre der Holocaust durchaus auch eine Thema für muslimische Schüler.
    Von Pogromen wie Farhud die während des 2. WK stattfanden, über den arabischen Nationalismus-Sozialismus (diese Parteien waren alle von der NSDAP inspiriert), über den Nichtangriffspakt der Nazis mit der Türkei, der Bezugnahme Hitlers bei der Judenvernichtung auf den Armeniergenozid unter den Jungtürken, bis zum Hitler-Spezi dem Mufti von Jerusalem und der Flucht von Nazis in den Arabischen Raum.

    Und natürlich die fragwürdige Rezeption des Nationalsozialismus, von Mein Kampf und der Shoa bis heute im Islam.
    Es gibt genug Anknüpfungspunkte auch für muslimische Migranten.

  8. Mona Rieboldt

    Der Realist
    “Inflationär” trifft es. Dann kommt hinzu, dass jeder Kritiker der Asylanten-Invasion als “rechts” und “Nazis” beschimpft wird. Diejenigen, die nach dem Krieg 1946 geboren wurden, sind heute schon 70 Jahre alt. Die allgemeine “Schuldkultur”, die vor allem von Politikern hochgehalten wird, dient dazu, das Volk besser manipulieren zu können, zur Zeit speziell in der Asylsache.
    Auch die Kirchen konnten das immer gut mit der Sünde von Geburt an. Wer sich schuldig fühlt, kuscht halt besser.

  9. Wanderer

    Es ist ja nicht neu, dass Muslime oft eine gänzlich andere Sicht auf den Holocaust haben. Mit verordnetem Zwangsgedenken wird sich das nicht ändern lassen.

  10. astuga

    @Wanderer
    Mag sein, aber die Existenz von Holocaustleugnern hat ja auch bei uns niemanden abgehalten, es dennoch zum Teil des Lehrplans zu machen.

    Und wie gezeigt, es gibt auch ausreichend Anknüpfungspunkte für Muslime.
    Und ich hab da nur an der Oberfläche gekratzt.
    Was lehren wir Muslime in Zukunft nicht – die Evolutionstheorie, die “jüdische” Physik von Einstein?

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