Muslimische Toleranz …

Von | 25. Dezember 2015

Im muslimischen Somalia darf das Weihnachtsfest nicht mehr gefeiert werden. Die Regierung habe dies verboten und die Sicherheitskräfte angewiesen, Weihnachtsfeiern im ganzen Land zu unterbinden, sagte der Minister für religiöse Angelegenheiten, Sheikh Mohamed Kheyroow, am Mittwoch dem Staatssender Radio Mogadishu. “Wir sind ein muslimisches Land und es gibt null Toleranz für solche unislamischen Feiern in unserem Land”, sagte der Minister. (Presse)

17 Gedanken zu „Muslimische Toleranz …

  1. Der Bockerer

    So, so. Und ich dachte immer, solche Dinge gäbe es nur im IS. Somalia ist doch ein “moderates” muslimisches Land, oder?

  2. Thomas Holzer

    Man möge die Moschee aber bitte doch im Kral lassen; es sind immer noch Menschen, vor allem Politikerdarsteller, welche im Namen von Religionen und Ideologien -vulgo Kollektivismen- Unheil anrichten; Mord, Vernichtung, Gewalt predigen, ob nun dieser Minister, der “leader” der LRA, ein selbsternannter “Kalif”, ein “Herr” Milosevic; der Platz reicht nicht aus, um alle unsäglichen Beispiele anzuführen………….

  3. Gerhard

    @Der Bockerer
    Somalia ist eines der ärmsten und unterentwickelsten Länder, wo nur Korruption and Clans herrschen. Erfreulicherweise hat die westliche Welt nun die Piraterie vor der Küste etwas in den Griff bekommen aber die dortigen Extremisten haben gute Verbindungen zu AlKaida.
    Übrigens: auch im Sultanat Brunei wurden Weihnachts- und Neujahrsfeiern verboten, da sich diese nicht mit dem muslimischen Glauben vereinbaren lassen.

  4. Falke

    Es sollte mich ja sehr wundern, wenn etwa in Saudi-Arabien oder im Iran Christen, die Weihnachten feiern, ein langes Leben haben. Dagegen konnte (und kann) man im Syrien Assads ohne Angst und Einschränkung jedes christliche Fest nach Belieben feiern.

  5. Christian Weiss

    Wie viel Entwicklungshilfe kriegen eigentlich die Länder, die Weihnachten verbieten, vom so verachteten christlichen Abendland?

  6. Enpi

    Solche Verbote sind zu begrüßen, da sie entschleiern und polarisieren.

  7. Mona Rieboldt

    @Thomas Holzer
    Sie vergessen, was im Koran steht und für gläubige Moslems unveränderlich ist. Dazu gehört auch, dass Frauen Menschen zweiter Klasse sind. In allen moslemischen Ländern gibt es keine Trennung zwischen Staat und Religion. Ich kenne auch keine andere Religion, in denen die eigenen Töchter und schwule Söhne ermordet werden.

    Religionen sind von Menschen “erfunden” worden, Menschen leben sie. Ihre Trennung von Religion und Menschen ist daher nicht richtig. Die Religionen sind ja nicht einfach über uns gekommen, Religion existiert, weil es Menschen gibt.
    Und jede Religion hat auch ihren Niedergang. Wir glauben ja heute auch nicht mehr an die alten Götter. Und in 400 Jahren wird auch der Islam friedlich geworden sein. Sie müssen halt nur etwas warten 😉

  8. sokrates

    Mona Riebold@
    Sorry der Islam jst auch in 400 Jahren noch eine aggresive Religion, da Hinterfragung von dem Koran Haeresie ist undmit demTod bestrraft wird, Da ist keine Aenderung in Sicht!

  9. MM

    @Der Bockerer: Auch wenn Ihr Kommentar ironisch ist: Eine ähnliche “verdutzte” Frage stellte neulich mein Kollege, als ihm ein Iraner gesagt hat, dass man im Iran Weihnachten selbstverständlich nicht feiern darf. Da dies Gespräch zwischen eigentlich hoch gebildeteten Leuten stattfand, wundert es mich nicht, wenn Islamkritik so oft als Rassismus bezeichnet wird. Viel Aufklärung ist noch notwendig.

  10. astuga

    Gleiches gilt nicht nur für Somalia, sondern auch für Tadschikistan und Brunei (eines der reichsten Länder weltweit).
    Und gerade in letzterem gibt es die härtesten Strafen für eine Weihnachtsfeier: bis zu 5 Jahre Haft und hohe Geldstrafen.

    Und in diesen Ländern wurde explizit Weihnachten verboten.
    Anderswo sind Verbote gar nicht notwendig, weil ohnehin jedes christliche Symbol und Fest verboten ist (Saudi Arabien etwa).
    Oder es schlicht und einfach zu gefährlich wäre, sich als aktiver Christ zu outen.
    Selbst in der Türkei bewegen sich ja Katholiken und Protestanten immer auf dem dünnen Eis der politisch geduldeten Illegalität.

  11. mariuslupus

    Null Toleranz, super. Da soll jemand sagen man kann vom Islam nichts lernen. Wie weit wir es mit unseren Toleranz bla-bla gebracht haben , sieht man daran dass niemand im Nahen- Mittleren sowie Irgendeinen Osten Europa ernst nimmt. Europa hat nur Gesetze über die man sich lustig macht. Grenzen, lachhaft, Kontrollen, nicht existent, Staatsgewalt, zum kugeln, Regierendinen, ganz einfach über den Tisch zu ziehen.
    Wieso soll ausgerechnet Weihnachten das Problem sein ? Christen werden in Arabien von Mohammedanern gemordet. EU schaut weg, aber unterstützt die Mörder, finanziell und moralisch. Der Papst ist desinteressiert, kein Thema für jemanden der Francesco heisst. Wieso eigentlich hat er sich diesen Namen zugelegt, eine Blasphemie am Poverello, Alexander (Borgia) würde besser passen.

  12. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Ich trenne nicht zwischen Religion und Mensch, sondern ich wage nur zu behaupten, daß der Mensch, egal nun ob Religion für den Einzelnen von Gott gesandt oder von Menschen erfunden wurde, immer derjenige ist, welche die “Schriften”, welche auch immer, liest und/oder interpretiert.
    Auch vielen Stellen im AT sind für gläubige Juden “das Wort Gottes” und daher unabänderlich; trotzdessen laufen sie nicht mordend und brandschatzend durch die “Weltgeschichte” um alle anderen zu bekehren.
    Wie kleingeistig und vor allem kleingläubig! eine zumindest große Anzahl an Muslimen zu sein scheint zeigt sich u.a. darin, daß sie in eine irrationale “Extase” verfallen, so sie glauben!, Gott sei durch irgendeine (lächerliche) Aussage irgendeines Menschen beleidigt worden……….Spießer im Ungeiste, bezeichne ich solche Menschen, aber niemals als Gläubige
    Kein Mensch, welcher bei Sinnen ist, darf sich erdreisten zu behaupten, zu wissen, wie Schriften zu lesen und/oder interpretieren seien, noch ob Gott, Allah, Jahwe sich durch irgendeinen von einem Menschen geäußerten Wort z.B. beleidigt “fühlt”.
    Der wesentliche Unterschied zwischen Frommen und Fundamentalisten besteht darin, daß die Fundamentalisten alle anderen zu einem -in deren Augen- gottgefälligen Leben mit allen! Mitteln zwingen möchten, der Fromme hingegen nur darauf schaut, ein möglichst gottgefälliges Leben für sich selbst! zu leben.

  13. astuga

    @mariuslupus
    Zumindest um die eigene kritische Bevölkerung auf Linie zu zwingen, dafür ist immer noch genug Staatsmacht vorhanden.

  14. giovanni B.

    Ja, ja, aber Ihr wisst, dass das alles nichts mit dem Islam zu tun hat!

  15. giovanni B.

    Darum sind die Russen wohl die Einzigen, die aus Erfahrung (Tschetschenen) zum Hallal(i) geblasen haben! Hoffentlich werden die Speznaz bald folgen!

  16. Thomas Holzer

    @Giovanni B.
    Ich hoffe für Sie, daß diese Mörderbande Speznaz nicht über Sie kommt

  17. astuga

    Natürlich.
    Jedes Kind weiß doch heute bereits, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat. 😉

    Lustig-dümmlich die Aussage in der gestrigen Kronen Zeitung dazu.
    Demnach wüssten diese Muslime angeblich nicht, dass doch Jesus eine große Bedeutung im Islam besitzt.
    Wahr ist aber vielmehr, dass der muslimische Jesus, (Isa) an den christlichen Jesus bloß angelehnt ist, und sich von diesem doch deutlich unterscheidet.
    Im Kern kündigt er als vorletzter Prophet bloß Muhammed an.
    Das sind zwei theologisch komplett unterschiedliche Personen.

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