Muß jetzt nicht auch Ursula von der Leyen zurücktreten?

Was schreibt da das Handelsblatt im Juli des letzten Jahres? Ihren Wahlsieg hat Ursula von der Leyen vor allem den Rechtspopulisten zu verdanken. Denn die Stimmen aus den proeuropäischen Fraktionen hatten nicht für eine Mehrheit gereicht.“ Warum hat im Sommer eigentlich niemand Uschis Rücktritt gefordert? Oder darf man sich von manchen Rechtspopulisten wählen lassen und von anderen nicht? Oder darf sich die eine von Rechtspopulisten wählen lassen und der andere nicht? Irgendwie entstehen laufend neue Fragen in diesen Tagen!  mehr hier

12 comments

  1. CE___

    Diese Artikel sind zwar lieb und nett nur völlig sinnlos.

    Sich langen und breiten Artikeln hingeben ob hinter den linken Anwürfen irgendeine Logik, Objektivität oder auch Wahrheitsgehalt stünde verkennt die Lage.

    Es geht um Macht, konkreter Machterhalt.

    Und um nichts anderes.

    Und um diese Macht so lange wie nur irgendwie möglich zu erhalten überzieht die Linke jeglichen politischen Gegner mit den absurdesten, habebüchensten und substanzlosesten Agitprop-Kuhfladen die sie von nur irgendwo aufklauben können.

    Und leider glauben es sehr viele Leute (noch).

    Hilfreich für die Linke ist sicherlich gerade bei Deutschen auch die Eigenschaft, die schon Napoleon erkannt hatte, dass man dem Otto-Normal-Michel die gröbsten Lügen erzählen könne und er glaube sie trotzdem.

  2. Sokrates9

    In einer Volksdemokratie Merkelscher Prägung entscheidet die Chefin wer zurücktreten muss und wer nicht!Das Volk und dessen Wahlverhalten ist voellig uninteressant

  3. Enigma

    Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf darüber abstimmen, was es zum Abendessen gibt. Rechtsstaat ist, wenn das Schaf das Abendessen überlebt. (Zitat achgut)

  4. FiBu

    Die Regeln sind doch ganz einfach:
    Für die Guten ist alles gut,
    Für die Schlechten ist alles schlecht.
    … und für die ganz Guten ist alles noch besser.

  5. Johannes

    Die Frage ist gut, auch wenn es offensichtlich eine ironische, rein rhetorische Frage ist welche aufzeigen soll das Thüringen mit Brüssel soviel gemein hat wie zur Zeit Recht und Gerechtigkeit in Österreich, nach meiner Meinung.

    Wenn millionenschwere Inserate nicht verfolgt aber dumme politische Personalentscheidungen kriminalisiert werden dann sind das halt zwei Welten 😉

    Zurück zur Logik der Linken, wir sollten nicht naiv sein und diesen Leuten alles glauben, es liegt in der Natur von Liberalen das sie immer an das Gute glauben, Liberale glauben daran das sich das Richtige, wenn es sich in objektiver Weise als Wahr erweist, auch in seine Wirkung entfalten kann.

    Während Linke und vor allem extrem Linke, nach meiner Meinung, immer daran glauben das jeder Zweck welcher die Macht der Gesinnung fördert auch die Mittel heiligt.

    So gesehen würde ich der AfD nicht raten für die Linken in Thüringen zu stimmen um abzutesten wie sie sich verhalten. Die Linken würden es wie selbstverständlich annehmen, sie würden argumentieren das ja schwarz-gelb für die Mehrheit ausreicht wären sie gar nicht auf die Stimmen der AfD angewiesen.

    Die AfD aber stände als Partei dar die ihre eigenen Prinzipien nicht ernst nimmt und für einen, ich gebe zu verlockenden Geck, ihre Reputation und ihre staatsmännische Verantwortung riskiert.

    Lasst die CDU und FDP in ihr Verderben rennen, sie sollen DDR 2.0 beschließen, beteiligt euch um Himmels Willen nicht an diesem Irrsinn.

  6. astuga

    Als ein AfDler zur SPD übergelaufen ist hat das auch keinen gestört (war glaube ich sogar ebenfalls in Thüringen).

    Und Koalitionen mit der Nachfolgepartei der Mauermörder, welche die eigene Bevölkerung hinter Minengürtel und Selbstschussanlagen einsperrte, sind ja offenbar auch demokratiepolitisch in Ordnung.

  7. Gerald

    Ob der großen Vorsitzenden auch ein Schicksal wie Ceauscescu droht? Oder doch wohl eines wie ihrem großen Vorbild Honecker samt Ausreise über Moskau nach Südamerika? Da hat sie aber mit Putin dem Bösen, keinen Freund für die Zukunft. Vielleicht ist sie für die Mehrheit ihrer idiotischen Landsleute ja auch eine Figur wie Lenin und lebt noch Jahrzehnte hochverehrt als Idol weiter.

  8. Gerald

    Offenbar tourt sie derzeit des öfteren in Afrika, um mit den Stimmen der So demokratischen Länder zur Uno Vorsitzenden gewählt zu werden.

  9. aneagle

    Nein Uschi muss nicht zurücktreten. Warum auch? Die EU war niemals eine Demokratie, Uschi war nicht einmal als wählbarer Kandidat aufgestellt. Bereits 05/2014 titelte die Frankfurter Rundschau unwidersprochen über die Demokratiedefizite der EU in ihrem fr-blog:
    “Die EU würde nicht in die EU aufgenommen werden”

    Deutschland hingegen, war bis vorige Woche vorgeblich eine Demokratie. Dank Merkel begann seine Konversion, zum Wohle des deutschen Volkes, 2015 mit der selbst ermächtigten Außerkraftsetzung der europäischen Dublin Regeln und fand ihren krönenden Abschluss im Februar 2020, mit der von der Kanzlerin angeordneten, “unverzeihlich” demokratischen Ministerpräsidentenwahl in Erfurt. Mit dem Rücktritt des liberalen gewählten Kandidaten hat sich das ehemals demokratische Deutschland dem machthaberischen Vorbild der politisch totalitär agierenden EU angepasst. Wollte Deutschland in die EU eintreten, hätte es mit seiner Demokratieauffassung erhebliche Probleme. Noch mal Glück gehabt, dass Deutschland, z.B. von Polen, nicht mangels Demokratie aus der EU geworfen werden kann.

  10. Franz Meier

    Es ist nur noch erschreckend und abstossend was sich in Deutschland abspielt, zutiefst undemokratisch. Das Ende der Demokratie in Deutschland. Die Deutschen haben sich mit den Ereignissen der letzten Tage vollkommen unglaubwürdig gemacht. Sie müssen ab sofort betreffend Polen und Ungarn die Klappe halten. Sie sollten ‘mal lieber vor der eigenen Türe kehren. Die deutsche Main Stream Presse und die Medien haben das böse Spiel von Frau Merkel und ihren Häschern nicht nur mitgemacht, sondern sogar aktiv mitgestaltet. Die Main Stream Medien sind kriminell und Staats gefährdend, sie unterstützen den schleichenden Staats-Putsch der Kommunistin im Kanzleramt seit Jahren. Kein Deutscher soll sich je wieder über den US Präsidenten Trump aufregen. Die Deutschen sind mir fremd geworden und unsympathisch, sie sind wieder im politischen Delirium, wie schon mehrfach in der Geschichte. Solche Regierungen brauchen wir nicht in Europa. Die Engländer können froh sein, dass sie diesem Europa nun endlich den Rücken kehren.

  11. Mourawetz

    In Deutschland werden Mal wieder Mahnwachen abgehalten, man empört sich, beschmiert Privathäuser, beschimpft, skandiert, eine Massenhysterie breitet sich aus, so wie man das nicht mehr für möglich gehalten hat.
    Und niemand ist da, der diesem Tobsuchtsanfall Einhalt gebietet, niemand der ein paar einlenkende Worte spricht wie etwa der Bundespräsident, müsste nicht der nun das Wort ergreifen?
    Die FDP ist zur Zielscheibe eines außer sich geratenen Mobs geworden. Deutschland, wo bist du, ich kann dich nicht sehen.

  12. FiBu

    Wenn ich den Kommentar von Mourawtz lese:
    “…man empört sich, beschmiert Privathäuser, beschimpft, skandiert, ….”
    “Die FDP ist zur Zielscheibe eines außer sich geratenen Mobs geworden. ”

    dann fühle ich mich an eine Zeit erinnert welche hoffentlich nie wieder kommt.
    Den politische Abartigkeiten kann man nicht nur über die Ideologie, man muss sie auch über die Methoden definieren, unabhängig von der Ideologie.

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