Muss Wien unbedingt Malmö werden?

Es braucht schon eine ziemliche emotionale Verhärtung, um so etwas wie Befriedigung – oder gar Freude – dabei zu verspüren, wenn ein paar arme Schweine gegen ihren Willen von der Staatsmacht in den nächsten Flieger nach Pakistan gesetzt werden, wo sie einer doch eher ungewissen Zukunft entgegensehen. So, wie es auch eine gewisse intellektuelle Bescheidenheit braucht, um sich selbst davon zu überreden, ein paar Dutzend – oder auch ein paar hundert – Asylanten würden Österreich ökonomisch mehr ruinieren, als dies den politischen Eliten des Landes routinemäßig und ohne viel Aufsehen gelingt. Das Problem ist: Mit dieser menschenfreundlichen Erkenntnis

lässt sich nicht ein einziges jener grundsätzlichen Probleme lösen, die sich hinter dem aktuellen Fall der in ihre Heimat zurückverfrachteten Pakistani verbergen.

Zu besichtigen waren diese Probleme, sozusagen in 3-D und Sensurround, heuer in Schweden. Das skandinavische Königreich hat seine Zuwanderungspolitik in den vergangenen Jahren ziemlich so organisiert, wie sich das die Proponenten der „Alle Menschen werden Brüder“- Ideologie wünschen. Schweden legt Wert darauf, eine großzügige Asylpolitik zu betreiben, die im Zweifel für den Asylwerber entscheidet. Zu vermuten ist daher dringend: Aus Schweden wären die hierzulande abgeschobenen Pakistani eher nicht außer Landes verbracht worden.

Und Schweden scheut sich auch nicht, in sehr großer Zahl Asylanten aus Staaten aufzunehmen, die kulturell und mentalitätsmäßig so weit weg von Schweden sind, wie das nur möglich ist: Somalier, Afghanen, Iraker, Syrer. Allein 2012 trafen fast 45.000 Asylbewerber ein; ziemlich viel für das eher dünn besiedelte Land, in dem die Ausländerquote schon jetzt bei 15% liegt (die übrigens nicht, wie in Österreich, zum Großteil Deutsche sind).

Das ging natürlich so aus, wie es ausgehen musste. Mangels Ausbildung (und teilweise auch Integrationswillen) sind die meisten dieser Asylanten arbeitslos, sie bilden eine immer größer werdende soziale Unterschicht zorniger junger Männer (meist) mit viel Energie und wenig bis null Aussichten, diese sozialverträglich produktiv zu machen.

Es überraschte mäßig, dass dieser Zustand vor zwei Monaten in eruptiven Gewaltexzessen mündete, bei denen in migrantisch dominierten Vororten von Stockholm und Malmö zahlreiche Polizeistationen angezündet, Autos abgefackelt und Auslagen eingeschlagen wurden. So heftig entlud sich der Zorn, dass die Polizei Tage brauchte, bevor die Ordnung wiederhergestellt werden konnte.

Was Schweden damals widerfuhr, war kein zufälliger Unglücksfall, sondern zwingende Folge einer Kombination aus großzügiger Asylpolitik und ebenso großzügig dimensioniertem Wohlfahrtsstaat. Letzterer zieht Interessenten aus allen Elendsgebieten der Welt in (zu) großer Zahl an, wenn Erstere die Zuwanderung leicht und problemlos macht.

Wer dafür plädiert, dass auch Österreich nach dem Muster des hierzulande ja grundsätzlich als vorbildlich empfundenen Schweden eine eher großzügige Asylpolitik betreibt, die Menschen aus eher problematischenStaaten wie Pakistan im Zweifel nicht abschiebt, nimmt damit sehenden Auges soziale Explosionen wie in Schweden in Kauf. Demokratische Mehrheiten dafür werden eher schwer zu organisieren sein. (“Presse”)

11 comments

  1. herbert manninger

    Abschieben ist nicht notwendig, vor allem kein irrsinnig kostenintensives Show-Abschieben von 8 Pakistani, während die restlichen 2000 (unfreiwillige Quelle: Herr A.Wolf in der ZIB 2) weiterhin illegal unter uns weilen.
    Keine Stütze mehr – und siehe da, all die “politisch Verfolgten” suchen sich attraktivere Weideflächen zum Abgrasen.

  2. herbert manninger

    PS: 10 000 Euro für ein Schlepperticket – fragt da keiner nach, wie sich das die Ärmsten der Armen leisten können?

  3. cmh

    Alle Menschen werden Brüder! = Lasset alle zu uns kommen und Bürger werden!

    Wenn aber alle zu uns kommen dürfen und die gleichen Rechte wie die alteingesessenen Staatsbürger widerspruchslos in Anspruch nehmen können, wenn also mit einer (dieser unsrigen) Staatsbrügerschaft keine weiteren Rechte als der Namen verknüpft sind, dann ist diese auch nichts mehr wert!

    Warum sollte man dann also Steuern bezahlen und ganz allgemein diesem Staat gewesenen Ding noch irgendeinen Gehorsam schulden?

  4. M.S.

    Solange in Wien die rotgrünen “Gutmenschen” das Sagen haben, bestehen beste Aussichten, dass Wien zu Stockholm oder Malmö wird.
    Mein diesjähriger Urlaubs-Besuch in Skandinavien (Schweden, Norwegen) hat mir wieder bestätigt, dass der nordische Mensch immer mehr durch dunkelhäutige krausbehaarte Gäste ersetzt wird. Auch bei uns in Wien scheint der echte Wiener nicht mehr zu existieren, dazu reicht die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder der Besuch der Donauinsel.
    Ich betone gleichzeitig, dass ich alles andere als ein Ausländerfeind bin – bin ich doch selbst als Vielreisender überall Ausländer. Jedoch kehre ich wieder zurück in ein Land, wo es klar ist, dass wir über kurz oder lang mit großen Problemen zu kämpfen haben werden. Wirtschaftlich und in der Folge gesellschaftlich. Der seinerzeitige große BK Dr.Kohl wusste schon seinerzeit (1982 oder so), dass die gesellschaftlichen Probleme, verursacht durch bleibende vor allem islamistische Gäste, die das Sozialsystem des Gastlandes aussaugen, groß sein werden. Der Vergleich macht uns sicher, heißt es hier wohl.
    Unsere rotgrünen Genossen wissen aber nicht, was sie tun oder zu tun hätten. Deswegen wird auch Wien irgendwann zum “Schlachtfeld”.
    Mit pessimistischen Grüßen

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  6. J.Peer

    Und bald werden in Schweden die Asylanten ihre Familien nachholen können – Familienzusammenführung
    ist doch der nächste logische Schritt !

  7. Rennziege

    @M.S.:
    “Deswegen wird auch Wien irgendwann zum “Schlachtfeld”.
    Solange wir halal geschlachtet, also geschächtet werden, muss es uns recht sein. Denn das ist eine politisch korrekte Revanche an den Unterdrückern der Religion des Friedens. Wenn’s nach mir geht, tät’ ich ja vorher noch gern zwei-, dreimal hintereiinander beim Roten Kreuz Blut spenden gehen, damit mein “besonderer Saft” (Goethe) nicht in der Kanalisation landet; denn Christenblut ist dem Koran unrein. (Selber tan’s eh ned bluatspenden, unsere muslimischen Brüder und Schwestern; aber sie nehmen das Dhimmi-Blut gern an, wenn sie von einem rechtgläubigen Sprenggürtelträger in die Intensivstation katapultiert werden. :-))

  8. Thomas Holzer

    @M.S.
    Rot-Grün wissen sehr wohl, was sie tun!, Leider!
    Sie hoffen, durch diese Politik dankbare Wähler zu bekommen, welchen den Politikern und deren Adlaten einen Verbleib an den Futtertrögen der Macht für zumindest die nächsten 3 Generationen sichert. Daß diese Politiker zur “rechten” Zeit die Ersten sein werden, welche davon gejagt werden, und zwar von ihren erhofften Wählern, scheinen sie nicht zu bedenken; oder, umso schlimmer, um des kurzfristigen Vorteils Willen zu negieren.

  9. Wolf

    @M.S.
    Das kann ich nur voll bestätigen: ich war voriges Jahr (erstmalig) in Schweden (eigentlich fast nur in Stockholm) und war sehr erstaunt, dass es dort fast genauso viele “dunkelhäutige krausbehaarte” Menschen gibt wie die (erwarteten) hellen nordischen Typen; Einheimische sagten mir, dass es mehrheitlich ausgewanderte/geflüchtete Perser seien.

  10. Lodur

    Dieser Blog verkommt immer mehr zu einem Forum von Rassisten, Sozialdarwinisten, Rechtsextremen, Nationalisten, Xenophoben und Muslimenhassern. Kein Wunder, sind doch all diese Ideologien bürgerlicher Herkunft und engstens mit dem Liberalismus verwandt.

    “Mein diesjähriger Urlaubs-Besuch in Skandinavien (Schweden, Norwegen) hat mir wieder bestätigt, dass der nordische Mensch immer mehr durch dunkelhäutige krausbehaarte Gäste ersetzt wird.”

    M.S. verwendet sogar die Diktion der nationalsozialistischen Rassenmythologie. Hans Friedrich Karl Günther und der Irre aus Braunau wären stolz auf ihn. Weitaus schlimmer ist, dass dieser Kellernazi hier auch noch Zuspruch bzw. Bestätigung findet.
    Soziale, ökonomische, politische Gründer für Konflikte werden hier einfach ausgeblendet. Verantwortlich sind natürlich Blut, Abstammung, Ethnie, Rasse. Typisch bürgerlich, typisch liberal. Ist doch der Schritt von dem liberalen Konzept der Individualkonkurrenz zu einer kollektiven nur ein gradueller und kein prinzipieller.

  11. mag guenther berger

    Integration ist nur möglich, wenn dies von Migranten auch angestrebt wird. Der Islam ist aber ein konkurierendes ideologisches System, dass Integration eben nicht wünscht.
    Mohammed hat seinen Anhängern die Botschaft mitgegeben:

    “Ihr seid die beste Gemeinschaft auf Erden. Ihr gebietet was rechtens, und was falsch ist”.

    Zusammen mit dem “Dauerauftrag” des Propheten “Kämpft bis aller Unglaube aus der Welt verschwunden ist”
    ergibt das eine Mischung, die nur eine Option offen lässt: Europa muss sich in den Islam integrieren. Alle anderen Optionen sind für einen rechtsgläubigen Muslim, der Europäer in der Regel sowieso als sittenlos, alkohol- und drogenverseucht, mit liderlicher Sexualmoral behaftet, nicht tragbar.
    Die Nation eines Moslems ist die Umma, die Welt eingeteilt in “Dar al harab” (Haus des Krieges) und in “Dar al Islam” (Haus des Islam).
    Die Gesetze, die für einen Muslim gelten, sind die Gesetze der Scharia, die für alle Fragen des privaten und staatlichen Lebens gilt. Es sind die ewig gültigen Gesetze Allahs denen gegenüber die Gesetze von Menschen gemacht, allenfalls temporär geduldet werden.
    Gewalt, um einen islamischen Staat zu schaffen, in dem die Herrschaft des Islam errichtet wird, und in dem die Gesetze der Scharia gelten, ist dabei immer eine Option.
    Djihad ist laut orthodoxer Lehre des Islam die Pflicht jeden Moslems, der dazu in der Lage ist: Er ist eine Pflicht der Gemeinschaft, wenn ein berufener islamischer Führer dazu aufruft, er ist eine individuelle Pflicht im Verteidigungsfall.

    Wie unsere Zukunft in Europa aussehen wird, welche Entwicklungen zu erwarten sind, darüber können Sie sich Ihre eigenen Gedanken machen.

    Die Linke kann jedenfalls keinen Betrag zur Lösung leisten. Hauptideologie ist eine seltsame Gesinnungsethik der verordneten Fremdenliebe, und ein als ideologischer Kampfbegriff gebrauchter “Antirassismus”. Ist eben Mode geworden in den letzten 40 Jahren ein Wort zu nehmen, ein “ismus” drannzuhängen, und dann reinzuinterpretieren, was das dann überhaupt bedeuten soll.

    Der Islam ist keine Rasse, er ist nicht mal eine Religion, sondern eine gefährliche gewalttätige Ideologie, die seit 1400 Jahren das Ziel hat, alle anderen Religionen zu bekämpfen (gesagt von Karl Marx)

    Mag. Günther Berger, Historiker Wein

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