Muttis vernichtende Bilanz

Von | 25. September 2017

“Nach zwölf Jahren ist die Bilanz von Merkels Kanzlerschaft vernichtend. Merkel regiert autokratisch und unberechenbar. Weitreichende Entscheidungen – wie Atomausstieg und Grenzöffnung – trifft sie spontan und am Parlament und der eigenen Fraktion vorbei. Sie ignoriert geltendes Recht und aufrechte Verträge, wann immer es ihr opportun erscheint. Sie missachtet die Interessen der europäischen Nachbarländer nach Belieben, in der Energieversorgung genauso wie in der Wirtschafts-, Einwanderungs- und Sicherheitspolitik. No-Bailout Klausel? Schengen? War da was? Dass sie dennoch weithin als Garant für Stabilität wahrgenommen wird, ist ein Missverständnis. Stabil ist die deutsche Wirtschaft, nicht die deutsche Politik….” (hier)

13 Gedanken zu „Muttis vernichtende Bilanz

  1. raindancer

    heute auf n24 wieder so ein linker Politologe
    es wird immer besser, nun heisst es, die Wähler sind nichts rechtsextrem, aber die AFD….man müsse unterscheiden 🙂
    und laut Friedmann wiederholt sich die Geschichte …
    einer der seltenen Momente wo ich mit Friedmann d’accord war, aber sicher anders als von ihm gemeint 🙂

  2. Johannes

    Ein Minus von 8,5 Prozentpunkten ist ein Erdrutsch, eine Niederlage die zum Rücktritt einlädt.
    Nicht so für Merkel sie sieht sich als Sieger an dem niemand vorbeikommt.
    Zum einen hat sie das Problem das sie das angerichteten Migrationstohuwabohu glaubt reparieren zu können und zu müssen, sie will nicht als die Kanzlerin in die Geschichte eingehen die Deutschland im Chaos verlassen hat.
    Zum anderen spielen meiner Meinung nach sicher auch Ängste vor Machtverlust und Bedeutungslosigkeit eine Rolle. Merkel wurde wie kein Politiker je zuvor als der Leuchtturm der Welt in ungeahnte moralische Höhen gehoben, sie ist in der Rolle ihres Lebens die meisten Medien der Welt sehen sie als eine Heilige (wohl auch deshalb weil die meisten westlichen Medien einer handvoll Menschen gehört die Interessen haben).
    Sie ist es die den Gegenpol zu Trump und Putin bildet, die Ikone der “freien Welt“ die einsame Frau am Steuer die Wind und Wellen trotz und immer Kurs hält, koste es was es wolle.
    So jemand geht nicht einfach ab, schon gar nicht nach Niederlagen, nach Merkel wird eine große Leere in der CDU herrschen den niemand ist weit und breit zu sehen der eine starke Persönlichkeit darstellt und von ihr gerade deswegen geduldet wäre. Im Gegenteil ich habe das Gefühl da ist niemand der darauf brennt und die Fähigkeit hätte sie abzulösen.
    Kohl war sich immer seiner Verantwortung bewußt und hat seine Nachfolgerin bestimmt, wie er später feststellen mußte war es eine der wenigen Fehlentscheidungen seiner Amtszeit.
    Er war wohl kein Zufall das er Orban demonstrativ empfangen hat, auch wenn er umgehend als zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zurechnungsfähig dargestellt wurde. Gerade dieser Versuch im die geistige Fähigkeit abzusprechen zeigt mit welchen Methoden gearbeitet wird.

  3. raindancer

    und ich behaupte ohne Petry wird die AFD den Bach runter gehen
    somit ist Deutschland verloren, Merkel bleibt den Piefke erhalten und die AFD wird schwinden
    mit Jamaika Gruppensex kommen sogar die Grünen mit nur 9% zum Regieren
    es wird immer schlimmer!

  4. Christian Peter

    @Johannes

    Warum sollte Merkel aufhören ? Das Wahlergebnis für die CDU ist sensationell angesichts der rechtswidrigen Politik der vergangenen Jahre. Das Konzept Merkels lautet :

    ”Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es denn keine Aufstände gibt und kein großes Geschrei, weil die meisten gar nicht begreifen, was das passiert, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

  5. sokrates9

    Kann mir nicht vorstellen, dass es zu einer Jamaikakoalition kommt! Die Grünen und die FDP wollen ihre Mitglieder abstimmen lassen! Dass die Grünen im allgemeinen jede Realität ignorierend da zustimmen, kann nur dann funktionieren wenn sie solche Zusagen bekommen wie Ausstieg 2025 aus Verbrennungsmotoren- das wiederum absolutes NO – Go bei der FDP ist! Das wird Mutti nicht aussitzen können! Andererseirts arbeitet die Zeit für die Europazerstörerin! Nach wir vor sickern tausende Moslems monatlich in Deutschland ein!

  6. raindancer

    und dieser Politik-Berater Rudi Fußi ist das allerletzte ..auf die Frauen Sicherheitsfrage kommentiert er mit: “Gewalt bei uns in den Familien sei auch verbreitet”, es hat alles nichts mit den Flüchtlingen zu tun.
    Des Kaisers neue Kleider!

  7. mariuslupus

    Alles Wiederholungen, selbstverständlich diese Person Unheil angerichtet. Braucht nicht zum x-ten mal wiederholt werden. Merkel wird weiter sträflich und mit negativen Folgen für die Zukunft, missverstanden. Die Versuche Merkel mit demokratischen Kriterien zu beurteilen, müssen fehlschlagen. Die Menschen die schreiben, Merkel könnte Verantwortung für ihre Rechtsbrüche übernehmen, oder ihre Fehler korrigieren, verkennen die Realität.
    Merkel hat nach diesen, für sie hervorragenden Wahlergebnis, keinen Grund von ihren Kurs abzuweichen. Verloren hat die CDU, nicht Merkel persönlich. Merkel wird weiter machen, wie ihre Vorbilder, die Mauerbauer in der DDR. Genosse Erich war noch im Totenbett überzeugt, dass der Mauerbau und der Schiessbefehl ein Segen für die Menschheit war.

  8. Mona Rieboldt

    Johannes
    Und wieder einmal wurde es von Ihnen sehr gut erklärt. Ich sehe es wie Sie.

  9. Thomas F.

    In nahezu jeder anderen Partei würde Merkel nach diesem Wahldebakel zur Disposition stehen. Aber sie hat in der CDU um sich ein Bollwerk an Ja-Sagern und Günstlingen aufgebaut, dass es schwer ist, sie weg zu bekommen.
    Das ist immer wieder zu beobachten, dass in der Kompetenz schwache Führungsfiguren sich mit einer Pufferzone aus Nullen umgeben, deren wichtigstes Auswahlkriterium es ist, dass sie dem Leithammel nicht vielleicht die Show stehlen und selbst eine Alternative darstellen könnten. Loyalität und Unterwürfigkeit ist das einzige, was zählt, um es in so einem Umfeld zu etwas zu bringen.
    Selbstbewuße Führungskräfte versuchen eine möglichst schlagkräftige und kompetente Mannschaft aufzubauen.

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