Muzicant attackiert ORF

Von | 17. Juni 2015

Massive Kritik an der Berichterstattung des ORF übt Ariel Muzicant, Vizepräsident des Europäischen Jüdischen Kongresses und ehemaliger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), im Gespräch mit der Wiener „Medienbeobachtungsstelle Naher Osten“ (MENA).
Anlass: die Ö1-Sendung „Betrifft: Geschichte“, die sich in der vergangenen Woche unter dem Titel „David oder Goliath?“ dem israelisch-palästinensischen Konflikt widmete. Dabei wurde, so Muzicant, „ein einseitiges, grotesk verzerrendes und Israel diffamierendes Bild des Konflikts gezeichnet.“
Muzicant weiter: „Jeder hat das Recht auf eigene Interpretationen, aber niemand hat das Recht auf eigene Fakten. Die vielfältigen Bedrohungen Israels, die von der arabischen Seite begonnenen Kriege, die unzähligen Gewaltakte palästinensischer Terrororganisationen – all das in fünf Sendungen mit keinem Wort zu erwähnen und stattdessen ausschließlich Israel als aggressiven Gewalttäter hinzustellen, ist eine unerträgliche Verfälschung der Geschichte. Es ist erschreckend, dass sich ein angesehener Sender wie Ö1 für derartig einseitige Propaganda hergibt.“
MENA-Mitarbeiter Florian Markl dazu: „Die Sendungen der vergangenen Woche bemühten sich nicht einmal ansatzweise um eine fachkundige, objektive und ausgewogene Schilderung der Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts, sondern präsentierten ausschließlich die verzerrenden Darstellungen zweier Polit-Aktivisten.“ Eine Kritik der vielen Fehler und unhaltbaren Behauptungen, vor denen die Sendungen strotzten, wird MENA am kommenden Donnerstag auf seiner Webseite vorlegen. (hier)

44 Gedanken zu „Muzicant attackiert ORF

  1. sokrates9

    Eine objektive Gerichterstattung ist im ORF gänzlich unmöglich! dazu würde man Leute mit Verstand brauchen und nicht die heutigen copy/ pastetypen die alles unreflektiert weiterleiten!

  2. Thomas Holzer

    Das hat aber lange gedauert, bis sich der Herr Muzicant zu diesem Protest durchringen konnte…….

  3. caruso

    Möglicherweise hat Hr. Muzikant darauf gewartet, daß ein Nicht-Jude (Außenpolitiker, Kirchenmann -die sich sonst gerne über die “Verbrechen” Israels #ußern) seine Stimme erhebt. Und erst als er sehen mußte daß das nicht geschieht, ergriff er selbst das Wort.
    lg
    caruso

  4. Syria Forever

    Shalom Herr Holzer.

    Danke nochmal für den link. Nach 5 Minuten musste ich das beenden. In dem Fall hat Muzicant recht.
    Unerwartet? In Wien? Nicht wirklich, wie die letzten Ausrutscher bezeugen.
    Ich kann es oftmals nicht verstehen weshalb die Wiener-Innen Juden derart nicht mögen, um es nett zu formulieren?

    Guten Mittag.

  5. cppacer

    @syria:Ich kann es oftmals nicht verstehen weshalb die Wiener-Innen Juden derart nicht mögen..
    Wirklich nicht? Auch wenn sie Leute wie Herrn Musikant kennen

  6. Rennziege

    Die ORFler und die Standardler (Aufzählung aus Platzgründen unvollständig) würden doch am liebsten selber in den Gazastreifen reisen, um solidarische Raketen auf Israel abzufeuern. Aber zumal derlei Aktionen bisweilen beherzt beantwortet werden, bleiben sie lieber im lauwarmen Sündenpfuhl ihrer auftragsgemäß verlogenen Schreibe sitzen. So entsteht das, was sie Qualitätsjournalismus nennen. (Doppelliter Grüner Veltliner täglich als Schmiermittel.)

  7. Syria Forever

    Shalom cppacer.

    Wer den Kreisky zum Kanzler wählt muss den Muzicant ertragen.

    Guten Nachmittag.

  8. Astuga

    @Rado
    Muzikant und andere Großkopferte der jüdischen Glaubensgemeinschaft (nicht nur bei uns, auch in Deutschland oder Frankreich etc.) stehen beispielhaft für eine Politik die ihnen selbst schadet.
    Nicht dass unsere Parteipolitiker klüger wären.
    Und beim ORF besteht das einzige Interesse an den Juden darin, sie als Mittel im Kampf gegen echten und eingebildeten Faschismus zu instrumentalisieren.

    Das eigentliche Wohl der Juden heutzutage in Europa oder in Israel geht den meisten dort am Arsch vorbei.
    Erst recht wenn es irgendwas mit Muslimen zu tun hat (die bekanntlich die neuen Juden sind).

  9. Syria Forever

    Shalom Astuga.

    Ich hätte es anders, auf keinen Fall besser, schreiben können!
    Juden verlassen in Scharen Europa, besonders aus Frankreich kommen viele Menschen. So viele, dass es Israel schwer zu schaffen macht, doch wenn Brüder in Not hat Geld keinen Wert!

    Guten Nachmittag.

  10. menschmaschine

    Muzikant ist ein Ungustl, ein Aufhusser. Aber in diesem Fall hat er recht.
    Antisemitismus ist heute eine hauptsächlich linke Veranstaltung. Um davon abzulenken, wird immer lauter und hysterischer eine faschistische Bedrohung herbeiphantasiert und alles, was sich nicht selbst als Kommunist bezeichnet, ins Nazi-Eck gestellt.
    Es scheint zu stimmen: Der neue Faschismus wird nicht sagen “Ich bin der Faschismus”, er wird sagen “Ich bin der Antifaschismus”.

  11. Herbert Manninger

    Stolpersteinbeschmutzer bekommen 5 Jahre Haft…..
    Was jetzt?

  12. DNJ

    @Rennziege
    Solche pauschalen Aussagen sind einfach nur schwachsinniger Mist. Das könnte ich genauso von manchen Landdörfern sagen, wo man mangels ansässiger Muslime immer noch im “Judn” den großen Weltenfeind sieht, was man an den Stammtischen nicht nur zu fortgeschrittener Stunde immer wieder hört. Deswegen sind noch lange nicht alle Österreicher Antisemiten und wohl kaum einer würde sich zu Gewalttaten hinreißen lassen.

  13. cybercon

    @DNJ
    Rennziege äußert sich ausschließlich über die linksgrün versiffte (copyright Pirincci) Journaille Österreichs.
    Richtig lesen können hilft ungemein.

  14. aneagle

    Zu Herrn Muzikant:
    1.: Man kann zu ihm stehen wie man will, wo er recht hat, hat er recht
    2.: Was niemand kann, ist ihn ins rechte Eck stellen.
    3.: Der Mann ist alles andere als dumm. Längst muss sogar ihm klar sein, das hinter dem Rotfunk die Roten stehen. Tatsächlich hat er Einfluß und nennt, wie jetzt, auch unangenehme Dinge beim Namen
    Insgesamt also ein sachlicher Gewinn, Emotionen sind Luxus.

  15. Rado

    @aneagle
    Zu. 2. nein, das kann wirklich niemand. Muzikant war immer ein Linker reinsten Wassers. Seine Verbindungen zu der Wiener Grünen- und linksaussen-SPÖ-Szene waren immer so eng, dass es schon fast unanständig war. Darum kaufe ich ihm seine seine zur Schau gestellte Empörung über die “einseitiges, grotesk verzerrendes und Israel diffamierende” Berichterstattung des ORF auch nicht wirklich ab. So neu ist die nämlich nicht.

  16. Manuel Leitgeb

    Wenn es dem Herrn Muzicant nicht paßt, was im ORF gesagt wird, soll er doch bei mit seinen Genossen mal reden. Ach, hab ich nicht bedacht, für ihn kann ein Roter kein Judenhasser sein. Na ois denn, alles geregelt, war nur ein Mißverständnis innerhalb der Partei.

  17. Syria Forever

    DNJ,

    wir mögen die Landdörfer in Österreich. Wenn immer wir in Österreich sind fahren wir ausschliesslich in die Landdörfer. Dort lernt man wie die Dinge stehen. Vom “böser Jud” hört man dort wenig. Ganz im Gegenteil. Meine Gattin ist immer wieder angetan angesichts der guten Bildung der Bauern wie auch deren praktisches Verständnis.

  18. DNJ

    @Syria
    Trotzdem sind solche Aussagen wie von Rennziege unterste Schublade und tiefstes Niveau. Als wenn linke Redakteure nicht ausgewogen über Israel berichten, dan wollen sie am liebsten runterfahren und Juden killen? Was soll der Scheiß denn, bitte? Und lieber Syria, ich bin am Land aufgewachsen, und weiß was Antisemitismus heißt, weniger von Gewalt war die rede, aber von der verächtlichsten Sprache über die Judenhändler und Judenschulen etc., was bekanntlich den Nährboden für den Holocaust bildete, und nicht irgendwelche links-grünen Phantasten, unter den sich ja selbst Juden befanden und befinden.

  19. Rennziege

    18. Juni 2015 – 14:37 DNJ
    Tut mir aufrichtig leid, DNJ: Aber wenn Sie kein Äderchen für eine bewusst satirische Überspitzung haben, dann mag es auch an einem bedauerlich lückenhaften Sprachverständnis liegen. Mir für eine harmlose Sottise “unterste Schublade und tiefstes Niveau” zu attestieren ist, mit Verlaub, unterste Kajüte.

  20. Syria Forever

    DNJ,

    das kann ich nicht beurteilen. Ich habe nichts zu tun mich dieser Art Menschen. Auch denke ich nicht das linke Redakteure nach Israel kommen und Juden ermorden. Dazu fehlt es dieser Art von Menschen an Mut. Diese Art von Menschen lassen lieber, finanziert von Anderen, proxies morden, plündern und vergewaltigen. Diese Art von Menschen machen Werbung für Mörder wie HAMAS, Fatah, ISIS und dergleichen.
    Persönlich ist mir der Feind Aug/Aug lieber als diese Art von Menschen.

    Sie sprechen von der Vergangenheit ich von der Zukunft. Trotzdem war der Stammtisch der Stadt der Antisemit, nicht der auf dem Lande. Menschen die hart Arbeit leisten mussten hatten keine Zeit sich mit Politik und Antisemitismus zu beschäftigen. Erfunden wurden und werden die Gräueltaten immer in den dunklen Kammern der Stadt, deren Hurenhäusern und Diebes Spelunken.

  21. DNJ

    @Rennziege
    Mit einem Augenzwinkern jemandem satirisch Mordabsichten zu unterstellen, da hört sich mE der Spaß ziemlich auf. Wie groß ist nicht die Entrüstung, wenn bei den weniger intelligenten blaunen Rülpsern von den linken Systemmedien (Gott schütze uns vor ihnen) sofort üble Verbindungen zur jüngeren Vergangenheit hergestellt werden, natürlich auch streng satirisch? Tut mir leid, Ihr Ton ist mir einfach zu gehässig, um noch was mit Spaß zu tun zu haben. Diese Ausrede nehme ich Ihnen nicht ab, in dem Wissen, wie sehr Sie den Applaus auf Ausritte unter den hier Gleichgesinnten genießen. Aber wenn’s wem nicht gefallen hat, dann ist der natürlich ein Spaßverderber und man entschuldigt sich halt in Haider’scher Manier. Abnehmen wird man es Ihnen erst, wenn Sie selbst nicht bei jeder kritischen Bemerkung zu doch etwas reaktionären Positionen mit heller Empörung reagieren.

  22. Thomas Holzer

    “Was soll der Scheiß denn, bitte”

    Das ist aber auch nicht gerade obere Schublade und/oder höheres Niveau.

    “Links-Grüne” Phantasten hatte es damals noch nicht gegeben

  23. DNJ

    @Holzer
    Aha “Scheiß” ist also als Wort obszön, aber solche “Ausflüsse” wie von Rennziege finden Sie in Ordnung? Sehr interessant. Jedenfalls hab ich da noch nie Ihren Protest vernommen. Wahrscheinlich finden Sie es auch amüsant? Wenn rotgrüne Journaille Ähnliches in Bezug auf Rechtskonservative formulierte, dann gäbe es hier einen Volksaufstand. Dabei war das Einzige, dass Herrn Muzikant in einem Ö1-Feature Israel nicht ausreichend objektiv betrachtet schien. Big Deal.

  24. Rennziege

    18. Juni 2015 – 16:10 DNJ
    Dass Sie und Syria F. mich nicht mögen — egal, was gelegentlich aus meiner Feder fließt —, haben Sie deutlich geschildert. Auch Ihre bemüht an den Haaren herbeigezogenen Beschmutzungen (“in Haider’scher Manier”, “Ausritte”, “reaktionär”) bezeugen Ihr erbärmliches Verständnis der Muttersprache.

    Ich bin liberal, mit Leib und Seele. Nichts sonst. Verstehen Sie wenigstens dieses Wort? Egal. Know what? You can kiss me where the sun won’t shine, sir.

  25. DNJ

    @Rennziege
    Sehen Sie denn nicht — genau das ist es: Bei Ihnen ist alles so witzig und humorvoll und elegant und gescheit. Nur Sie. Zumindest halten Sie sich dafür und haben ja auch ein paar Claqeure (mit abnehmender Tendenz). Aber wehe, jemand tritt Ihnen und Ihren Positionen nahe. Dann setzt’s heftige Empörung (bitte jetzt den eigenen Text oben nachlesen).
    Tja, es ist oft so: Aus einem unerfüllten ehelichen Sexualleben, dummerweise lustlos gezeugten, später verzogenen und unterbelichteten Bälgern, mit denen man nicht zurechtkommt, und berufliche Frustration ob mangelnder Geeignetheit für den huldvoll durch die Familie vermittelten Job lösen im Weib oft nicht nur die Sucht nach Anerkennung, sondern auch wahllose Aggression gegen dem eigenen Scheinbild widersprechende Menschen aus.
    Böse? Aber gehn’s, das war doch alles nur Humor und eine schwächliche Parodie Ihrer unübertreffbaren Feder! Wer könnte es auch nur wagen, Ihr Genie zu bezweifeln! Aber selbstverständlich war Ihre Suada da oben gegen mich auch nur eine liebevolle Scharade und Sie finden mich eigentlich ganz sympathisch, nicht wahr? Sagen Sie dass es so ist, oder ich bin verzweifelt und tue mir was an 🙂

  26. Thomas Holzer

    Ich finde den Beitrag hier von “Rennziege” witzig und amüsant.
    Und ich habe mir nur erlaubt, anzumerken, daß ich das von Ihnen gewählte Wort nicht eben als sehr niveauvoll erachte……besonders dann, wenn man es in der Öffentlichkeit verwendet.
    Es schadet einem Diskurs, auch wenn er hart in der Sache geführt wird, sicherlich nicht, durch die Wortwahl ein gewisses Niveau zu wahren

  27. Thomas Holzer

    Nachtrag: und ich beziehe mich auf den Beitrag von “Rennziege” am 17.06.; 15:32h!

  28. Rennziege

    18. Juni 2015 – 16:52 DNJ
    Sagen S’ amoi: Geht’s noch? Müssen Sie Ihr Delirium tremens nun vollends öfentlich zur Schau stellen? Jetzt entblöden Sie sich auch nicht, mich mit absurden Vermutungen über mein Familien- und Sexualleben anzuspeiben.
    Wo samma denn? In der geschlossenen Anstalt dieses Blogs? Kotzen Sie sich bei den dortigen Kopfschrumpfern aus, aber nicht bei mir! Kritisieren lass’ ich mich gern, aber nicht von Grenzdebilen.
    Für Ihre Patientenakte: “Was ist der Unterschied zwischen einem Kritiker und einem Eunuchen? Keiner. Beide wissen, wie’s geht.” (Alfred Polgar, 1873 – 1955)

  29. cppacer

    @Thomas Holzer
    Ich finde den Beitrag hier von “Rennziege” witzig und amüsant
    Da gehören Sie aber einer Minderheit an.
    Oiwerchochem habe ich sie schon einmal bezeichnet und dabei bleibe ich.

  30. Thomas Holzer

    @cppacer
    Damit habe ich kein Problem
    So Sie die Güte und Zeit besitzen, wäre ich dankbar, wenn Sie mir erklären würden, was
    “Oiwerchochem” bedeutet.
    Danke im Voraus

  31. cppacer

    @Thomas Holzer

    Rennziege fragen, die weiß alles!

  32. DNJ

    @Rennziege
    Apropos Patientenakte: Von Ihrer eigenen Medizin vertragen Sie aber nicht sehr viel, kaum homöopathische Dosen. Lustig ist es wohl nur, andere anzuflecken, gelle? Als Kind standen Sie wohl immer im Mittelpunkt und wurden von Papi und Mami beklatscht. Empörung steht Ihnen schlecht, madame.

    @Holzer, cppacer
    oiwerchochem, klingt jiddisch, ich würde sagen irgendwie nach “überanbrennta Goas”

  33. Thomas Holzer

    Nicht sehr intelligent, sei Ihnen aber unbenommen

  34. Rennziege

    18. Juni 2015 – 17:45 cppacer
    @Thomas Holzer
    Rennziege weiß bei weitem nicht alles. Das trifft nur auf Syria F. zu Man frage ihn. Den Ausdruck “oiwerchlochem” habe ich noch nie gehört oder gesehen. Klingt allerdings jiddisch, somit sympathisch.

  35. DNJ

    @Holzer
    Ok, also es ist Jiddisch: cochem = gerissen, gewitzt, in Kombination mit oiwa = über — sollte es klar sein, was gemeint ist. Auch schon aus dem Zusammenhang zu schließen, dass sowas wie oberschlau, naseweiß gemeint war. Aber da gibt es ja viele Begriffe.

  36. cppacer

    @Rennziege

    Vor noch nicht allzulanger Zeit konnten Sie sich aber gut an dieses “Oiwerchochem” erinnern.
    Sogar mit Erläuterung.
    Dr.Keil fragen oder bei K.E.Franzos nachlesen

  37. cppacer

    @DNJ

    Gut gebrüllt Löwe. Auf wienerisch :”Obergscheit”

  38. Syria Forever

    Shalom Rennziege.

    Zur Richtigstellung.
    Ich mag Ziegen, ich mag sie sogar sehr.
    Ziege, du Ziege, dumme Ziege usw.. kommt aus der Natur der Ziegen, und sind der Grund weshalb ich sie so mag; Frech, Vorlaut, Respektlos, Neugierig. Ziegen sind immer dort wo man sie am wenigsten braucht.
    Die Wiener Tante hätte gesagt; “Vorlautes, respektloses Frauenzimmer! Wie eine Ziege die Nase überall und wenn zurechtgewiesen lautes Gemecker!”. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Nase, Türe trifft. Schmerzhaft, hoffentlich lehrreich desgleichen.
    Respekt vor dem Umgang mit der Sprache, besser als die meisten, mich nicht ausgenommen. Das bezeugt regen Geist. Ein guter Anfang.
    Alle schwimmen täglich im Ozean des Unwissens; “Nicht-Wissen ist die Regel! Einsicht keine Schwäche!”. Wenn Sie das gelernt haben dürfen sie in ein Boot. Der Ozean verändert sich nicht. Aber die Aussicht….

    Guten Abend.

  39. Astuga

    @Rennziege, ich fand deinen Beitrag angemessen.
    Und erkannte auch die ironische oder satirische Überzeichnung und Zuspitzung.

  40. Rennziege

    18. Juni 2015 – 18:00 cppacer
    Wunderschöner Barbecue-Nachmittag in Ontario, 35° C im Schatten. Von Ihnen darauf hingewiesen, erinnere ich mich daran, vor Monaten den knusprigen jiddischen Ausdruck “überhochmetzt” gebraucht zu haben, der vermutlich mit dem städtelschen “oiwerchochem” verwandt ist, also “oberg’scheit” oder “überkandidelt”, ins unvergleichliche Wienerisch der Tante Jolesch importiert.
    Hier darf man auch harmlose, politisch unkorrekte Scherze machen, ohne gleich von moralinsauren Rottweilern zerfleischt zu werden, die offenbar in ORF-eigenen Zwingern durchgefüttert werden.
    Unter uns Pastorentöchtern (aber auch das wird er missverstehen, der Rottweiler): Solche unterkrottigen Anwürfe hab’ ich noch nie erlebt. Und jetzt verabschiede ich mich herzlich von allen für eine ganze Weile. Mann, Kinder und ich machen Urlaub im Lederstrumpf-Land, mit Kanu und allem Drum und Dran, ganz ohne Elektronik. Und niemand beleidigt mich.
    Pfiat enk!

  41. DNJ

    @Rennziege
    Nomals ganz nonchalant: Sie machen jede Lebensweise, die nicht Ihren konservativ-bürgerlichen Normen entspricht auf die billigste Weise verächtlich und lächerlich. Jeder der wagt, andere Positionen zu vetreten, ist für Sie ruckzuck ein Grüner Gutmensch, ein waschechter Sozi, ein wodkasaufender Kommunist oder gar Schlimmeres. Das ist Ausdruck einer politischen Haltung, die überhaupt nichts mit Liberalismus (oder Humor) zu tun hat, sondern Ausfluss einer zutiefst reaktionären Haltung. Die kann man ja ruhig haben, aber dann sollte man auch dazu stehen und die mit Zähnen und Klauen angriffige Haltung derselben nicht als liberal zu tarnen versuchen. Ich habe höchsten Respekt vor Liberalen, die zu Kapitalismus und Gelderwerb eine positive Haltung haben und die bürgerlichen Grundrechte zugleich schützen wollen, dabei jedoch nie sich über Schwächere, Ärmere oder Fremde erhaben fühlen, — hier liegt die wahre Wurzel von Rassimus und Antisemitismus. Nicht in der Gleichmacherei, sondern in der eingebildeten Überlegenheit. Dass Leute wie Sie das nicht begreifen wollen, ist mir klar. Ich wollte das nur in ruhigen Worten nochmals geäußert haben, damit Sie sich nicht wieder über “Rottweiler” beklagen und das arme Weibchen spielen müssen. Dabei sollten Sie doch wissen als Hausfrau, Ihr eigener Rat: “If it is too hot in the kitchen …”
    Und vergessen Sie nicht: Liberalismus ist es die eigene Meinung zu äußern! Aber auch das darauf folgende Echo vertragen zu können! Schönen Urlaub, hoffentlich auch anregend, ohne ständig jemand provozieren zu müssen.

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