Mythos Überbevölkerung

Von | 15. Juli 2021

„(von Barry Brownstein) …..Kurz nachdem meine Frau das College absolviert hatte, trat sie der Organisation Zero Population Growth bei. Rückblickend sagte sie mir, dass dies eine emotionale Reaktion gewesen sei auf Paul Ehrlichs apokalyptische Prophezeiungen. In seinem Buch „Die Bevölkerungsbombe“ schrieb Ehrlich: „Der Kampf, die gesamte Menschheit zu ernähren, ist vorüber. In den 1970ern werden hunderte Millionen Menschen durch Hungersnot sterben, trotz jedweder Soforthilfe-Programme, die jetzt begonnen werden.“

Ehrlichs Buch beeinflusste Millionen, obwohl er auf spektakuläre Art und Weise gänzlich daneben lag. Zero Population Growth hat sich mittlerweile umbenannt in Population Connection. Ehrlich zeigt sich derweil reuelos und behauptet weiterhin, der Kollaps der Zivilisation in nicht allzu ferner Zukunft sei „so gut wie sicher“.

Ehrlich ist nicht die einzige Stimme, die behauptet, das Ende sei nahe. Die Stiftung Optimum Population Trust (OPT) im Vereinigten Königreich „glaubt, dass die Erde am Ende dieses Jahrhunderts nicht mehr als die Hälfte der derzeitigen Bevölkerung ernähren kann“, so fasst es The Telegraph zusammen. Und OPT hat mittlerweile Anhänger wie David Attenborough[2] angezogen.

In den Vereinigten Staaten beschwor Bernie Sanders jüngst, dass er es unterstützen wolle, „dass Frauen gestärkt werden und jedermann darüber aufgeklärt wird, dass das Bevölkerungswachstum gestoppt werden muss“, als Reaktion auf den Klimawandel. weiter hier

4 Gedanken zu „Mythos Überbevölkerung

  1. GeBa

    … der Kollaps der Zivilisation in nicht allzu ferner Zukunft sei „so gut wie sicher“.
    Schön wärs, grrrr

  2. Falke

    Die Überbevölkerung passiert ja nicht bei uns (Europa, Nordamerika), sondern dort – vor allem in Afrika – wo es tatsächlich zu wenig Arbeit und Nahrung gibt. So lange allerdings bereits die Erwähnung dieser Tatsache sofort zu Rassismus-Beschimpfungen führt, wird man das Poblem auch nicht lösen können.

  3. Johannes

    Kritikern eines explodierenden Bevölkerungswachstums zu unterstellen sie wären Feinde von Gates und Befürworter der Kinder und Säuglingssterblichkeit ist ein Totschlagargument.

    Tatsache ist, erst durch eine Absicherung der Grundbedürfnisse kommt es zu den exponentiellen Bevölkerungswachstumsraten in Afrika.

    Es geht darum die Geburtenraten zu senken und nicht darum Menschen elendig zugrunde gehen zu lassen.

    Auch das Argument steigender Wohlstand führe automatisch zu weniger Geburten stimmt für Afrika nicht.
    Die Schaffung von Wohlstand wird durch ein explosionsartiges Wachstum der Bevölkerung zunichte gemacht.
    Die Folge sind Millionen Arbeitslose die sich auf den Weg in die entwickelten Wohlstandsstaaten mache um vielfach dort die Sozialleistungen zu konsumieren.

    Die Bevölkerungsentwicklung von Schweden mit der von Afrika zu vergleichen und 1zu1 zu übernehmen läßt an der Seriosität dieses Artikel zweifeln.

  4. Franz Meier

    Die medizinischen und technischen Errungenschaften der westlichen Industrienation der letzten 200 Jahre sind im 20. Jahrhundert auch in den Ländern Afrikas angekommen. Dort haben sie dazu geführt, dass die Kindersterblichkeit massiv zurückgegangen ist. Das bedeutet, dass heute viel mehr Kinder ihre Jugend überleben und ins Erwachsenenalter eintreten. Leider erlauben die katastrophale, kriminelle Misswirtschaft der eigenen Eliten Afrikas, das sture Stammes- und Clandenken der Afrikaner und die vielen Bürgerkriege und sozialen Missstände keine Etablierung einer sozialen Infrastruktur wie wir sie im Westen seit dem zweiten Weltkrieg kennen.

    Die Kommunisten Russlands, des Warschauer Paktes und der Volksrepublik China begannen gleich nach dem zweiten Weltkrieg in ihrer ideologischen Dummheit mit massiven Waffenlieferungen an jede Befreiungsorganisation in Afrika. Damit haben sehr gründlich jegliche geordnete Vorbereitung der Unabhängigkeit, jegliche geordnete Übergabe der Länder Afrikas an die indigene, autochthone Bevölkerung unterbunden und verhindert. Resultat sind endlose, immer wieder aufflammende Bürgerkriege. Nennen Sie mir ein einziges afrikanischen Land in dem seit der Unabhängigkeit Frieden, Ruhe, Ordnung und Wohlstand herrscht. Ich kenne keines. Zu Südafrika schweigen derzeit unsere Main Stream Medien. Wenn Schwarze gegen Schwarze kämpfen, wenn Schwarze andere Schwarze töten, dann vermeiden die MSM eine allzu genaue Berichterstattung. Das passt nicht in ihre utopischen Wahnvorstellungen einer humanistischen, afrikanischen Gesellschaft. Sie behaupten, dass der Westen auch zwei/drei Generationen nach der Kolonialzeit Schuld ist an allen Problemen des afrikanischen Kontinents. Sie wollen die gewaltigen Probleme Afrikas lösen, indem sie möglichst viele Afrikaner nach Europa holen und uns aufbürden. Die Schlächter und Massenmörder vom Schlage eines Charles Taylor, Jean-Bédel Bokassa, Idi Amin, Mengistu Haile Mariam, Hissene Habré, Robert Mugabe und wie sie alle hiessen, kamen und gingen. Heute sind andere am Werk. Unsere linken Idealisten suchen den Fehler immer noch bei uns im Westen – kaum zu glauben. Wir müssen aufhören uns in Afrika einzumischen – die Afrikaner müssen ihre Probleme und ihr Bevölkerungswachstum selber lösen. Die Aufnahme von Migranten aus Afrika ist eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten Afrikas und ist daher abzulehnen. Wir können medizinisch-technische Hilfe leisten, Nahrungsmittel schicken wenn eine Dürre durch die Sahelzone zieht, wir können Bildungseinrichtungen aufbauen (ohne linke Gehirnwäsche) und wir können punktuell bei Infrastrukturbauten helfen. Mehr sollten wir nicht anstreben. Die meisten afrikanischen Migranten sind im Westen vollkommen überfordert und werden dort nicht glücklich – erfolgreiche Ausnahmen gibt es wie immer.

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