Na klar, die Passagiere waren schon vor dem Start tot

“……Mit dem Absturz von 4U9525 gehe der Absturz des Journalismus einher, wettern viele – und suchen bei “alternativen Medien” nach der Wahrheit. Dort lag die Leiche des Co-Piloten in seinem Auto, und die Passagiere waren schon vor dem Flug tot….” (Jan Fleischhauer, hier)

8 comments

  1. Herr Superg'scheit

    Na klar, Journalisten in klassischen Medien haben noch nie Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Unterstellungen und politisch gefärbte Statements veröffentlicht.

    Verständlicher Abwehrkampf der “klassischen Journalisten”, die sehen, dass die Menschen dank Internet mehr Infoquellen zur Verfügung haben und immer weniger von deren veröffentlichtem Weltbild abhängig sind. Find ich süß: Irgendwer stellt Schwachsinn ins Internet und deswegen wird gleich das Internet insgesamt als Infoquelle in Frage gestellt. Skurrile Theorien hat es immer schon gegeben. Auch in Zeiten ohne Internet.

  2. MM

    Ich lese auch bestimmte “alternative Medien”. Aber so einen Schwachsinn habe ich bisher nur beim Spiegel gefunden. Vielleicht bei indymedia noch. Der Herr hat wohl Angst, dass ihm die Felle davon schwimmen.

  3. Herbert Manninger

    Ein vergeblicher Versuch, unsere Medienprofis, die vor der herrschenden Klasse kriechen und alles in deren Sinne gerade biegen, als das kleinere Übel darzustellen.

  4. Marianne

    Die echten -ungeschönten- Verkaufszahlen sind offenbar noch schlechter als die veröffentlichten. Es wird eng für den “Qualitätsjournalismus”. Die Kampagne zum Verbot/Zensur der Blogs hat begonnen.Teil 1: “Lügenpresse” schlägt mit “Lügeninternet” zurück.

  5. Christian Peter

    Hochaktuelle Leseempfehlung : ‘Gekaufte Journalisten’ – wie Medien die Bürger systematisch belügen (Udo Ulfkotte – ehemaliger langjähriger Redakteur der FAZ).

  6. sokrates

    Bezeichnend für die Lügenpresse war für mich folgende Szene: Ein Rebellenkommandant hebt nach dem Abschuß der MH17 über der Ukraine einen bei den Unfallopfern gefundenen Teddybären in die Höhe: Kommentar ORF, SPIEGEL, KURIER; STANDARD:”Die Rebellen verhöhnen die Opfer”. Bildschnitt. im Video verbreitet im Internet sieht man wie der Mann den Bären zu anderen Spielzeug legt und in Tränen ausbricht.. Korrektur/ Entschuldigung in der Lügenpresse? Selbstverständlich nicht..

  7. Fragolin

    Ein bisschen mehr Verständnis für unsere Journalisten bitte! Mehrheitlich handwerklich jeglicher investigativen Methodik entwöhnt und zu Copy-and-paste-Äffchen degradiert, die von den Pressestellen der Zentralbüros vorgegebene Texte in ihre Medien adaptieren, bleibt ihnen als einzige sinnbringende Tätigkeit die Deutung, und auch diese wird ihnen häufig von der Chefredaktion vorgeschrieben. Die wenigen Journalisten mit einem Rest Berufsethos können diesen ja selbst nur noch durch unabhängige Internetblogs ausleben; in der Presse müssen sie sich stark zurückhalten, soll die Karriere nicht rapide enden.
    Da packt einen schon mal der Neid, wenn man sieht, dass woanders unmoderiert, unzensiert und ungelenkt verbreitet werden darf, was immer jemand verbreiten will. Und einem dann auch noch die Kunden weglaufen.
    Statt die Hobbyjournalisten und kruden Verschwörungstheoretiker der weltweiten Netzgemeinde zu verteufeln und sich zu fragen, warum Medienkonsumenten solchen zulaufen, sollten seriöse Journalisten sich einmal selbstkritisch fragen, warum ihnen die Medienkonsumenten überhaupt weglaufen. Höhnisches Absprechen von Intelligenz bei den Kunden (auch als Hochmut oder Präpotenz erkennbar) könnte eines der Symptome der Krankheit sein, an der die Mainstreammedien faulen. Das andere das stumpfsinnige Kopieren vorgefertigter Textblöcke, maximal aufgelockert durch zusätzliche Fakten, die von den “Profis” genauso schlicht gegoogelt werden wie von den verhöhnten “Amateuren”.

  8. sokrates

    Fragolin@ Sie sind ein gutes Beispiel, dass Internet bessere Blogs bietet als alle gekauften österreichischen Medien zusammen!

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