Na klar, Schulden mit Schulden bekämpfen….

Von | 25. Mai 2017

“…..Im Kern möchte Macron die Krise, die durch zu viel billiges Geld und zu viele Schulden verursacht wurde, mit noch mehr Schulden bekämpfen. Ein Eurofinanzminister soll finanzielle Mittel europaweit verteilen, mit dem Ziel bei Schocks und schlechter Entwicklung in einem Land mit gezielten Ausgabenprogrammen die Konjunktur zu beleben. Sein Ziel ist ein Keynesianischer Superstaat mit eigenem Budget gespeist aus eigenen Steuereinnahmen und – besonders wichtig – eigener Verschuldungsmöglichkeit. Dahinter liegt die Idee, dass nur so eine gleichmäßige Entwicklung in der Eurozone erzielt werden kann. In die gleiche Richtung zielen die Vollendung der Bankenunion (die ökonomisch auf eine Sozialisierung der faulen Privatschulden in einigen Ländern hinausläuft, Stichwort: italienische Banken!) und Überlegungen für eine eurozonenweite Arbeitslosenversicherung….” (hier)

7 Gedanken zu „Na klar, Schulden mit Schulden bekämpfen….

  1. astuga

    Macrons Wirtschaftsprogramm sieht also so aus, dass er (im wesentlichen) Merkel um Geld anbettelt, um so weitere französische Staatsanleihen an die Frau zu bringen.

    Wirklich innovativ.
    Darauf muss man erst mal kommen, das schafft nur ehemaliges ehemalige Schulgenie das weder links noch rechts ist.
    Und auch Charlie Harper hat seine Lehrerinnen gevögelt…

  2. CE___

    Nachdem man sich den ganzen “Meinungs”artikel durchgelesen hat kommt man zuerst aus dem Staunen und dann aus dem Schunzeln nicht mehr heraus.

    Deutschland soll sich also in die Hängematte fallen lassen in der Hoffnung das “langfristig” die Franzosen und Italiener (natürlich nur als Beispiele gebracht) die Deutschen subventionieren und durchfüttern?

    Na, da bin ich eher geneigt zu glauben das auf jeden Mann nach dem Ableben 72 Jungfrauen im Paradies warten als an DAS.

    Auch soll mir der gute Mann eine “mangelnde Nachfrage” erklären und bitte benennen wie sich die logisch daraus ergebende Soll-Nachfrage auszusehen hätte an dessen Differenz wir angeblich laborieren. 2 Hosen und 2 Hemden an und gleichzeit 3 Autos lenkend mit 5 Schnitzeln im Mund?

    Wie dem auch sei, was die Deutschen sympathisch macht, beim Schnorren sind sie wahrlich nicht gut.

    GERADE als Deutscher verlautbart man so eine “Staatsaktion” sicher nicht in einem der führenden nationalen Wirtschaftsmagazine damit es ganz Europa lesen kann, sondern im stillen Kämmerlein, und auch nicht schnöde analytisch dargelegt damit es jeder europäische Einfaltspinsel g’neisst, sonder versteckt hinter schönen Worten “wir reformieren, ihr investiert”. Zumindest das kann man von Franzosen lernen.

  3. mariuslupus

    Es muss doch einen tieferen Sinn haben dass alle in der EU, auch Merkel, Schäuble, Kern, Kurz, Seehofer unbedingt einen französischen Präsidenten als Macron haben wollten. Wahrscheinlich sind es allesamt Frauen Hasser. Aber die Feministen waren auch gegen die blonde Frau.
    Kommt mir so vor wie eine Szene in einen billigen Film noir. Oder rouge. Ein attraktiver, charmanter, jüngerer Zuhälter macht in der Bar eine riesige Rechnung und lässt die Damen, die für ihn anschaffen, zahlen.
    Am Gürtel hat früher diese Wirtschaftspolitik auch gut funktioniert

  4. stiller Mitleser

    @ astuga
    ist doch ganz normal daß man sich in eine Lehrerin verliebt, man interessiert sich dann mehr für ihr Fach, etc..eher ungewöhnlich ist, daß es tatsächlich zu einer – noch dazu dauerhaften – Verbindung kommt; ebenfalls gar nicht so selten sind junge Männer die sich beruflich avancierteren, älteren Frauen anschließen, wenn Status&Position aber erreicht sind, wieder konventionell agieren

    Ich hoffe Sie hatten auch mal eine supi Lehrerin und Sie hat Ihnen das Gefühl gegeben, ebenfalls irgendwie supi zu sein!

    @mariuslupus
    Macron (Star der Schultheatergruppe, hat auch eine Schauspielausbildung begonnen und diesen Beruf
    ernstlich in Erwägung gezogen) ist clever, dynamisch, kann mit dem Publikum emotional interagieren und
    ist von etwas Älteren immer gefördert worden; er war einfach ein idealer Kandidat, um genug Stimmen gegen
    den FN zu generieren. Und Angie schaut auf den gemeinsamen Fotos fröhlich drein, Charme entwaffnet bekanntlich.

  5. astuga

    @stiller Mitleser
    Mir ging es dabei eher um die Parallele zum “Windhund” Charlie Harper. 😉

    Gegen erotische Erfahrungen mit sog. Milfs in jungen Jahren ist nichts einzuwenden (im Rahmen des juristisch zulässigen).
    Auch gegen Staatsschulden ist nichts einzuwenden (im Rahmen des mittel- wie langfristig verantwortbaren).

  6. stiller Mitleser

    @ astuga
    (-_-)
    die Altersgrenze in F ist 15; einer meiner Onkel (um die Jahrhundertwende geboren) war auch 15 und es war die Erzieherin der Schwestern, das war damals gar nicht selten so, er erzählte mit Zuneigung und auch nicht indiskret davon und war keineswegs der W.Busch´sche “hat nun mal ´nen Hang zum Personal”…
    und betreffs bonds etc.. bin ich eh ganz Ihrer Meinung

  7. mariuslupus

    @stiller Mitleser
    Nach dem ersten Durchgang der Wahlen in F wurde im TV ein ehemalige Schulkolege des Macrons befragt. Meinte M. wusste zwar nicht viel, meistens hatte er keine Ahnung, aber wusste immer etwas schlaues von sich zu geben.

    @Astuga
    Gestatten, die Schüler werden von den Lehrerinen gevögelt. So stimmt es !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.