Na klar, wer könnte daran zweifeln…

Von | 14. August 2013

“Ich unterstütze Bundeskanzler Faymann, weil es ihm nicht um den Machterhalt, sondern um die Menschen geht.” (Der Schauspieler Alfons Haider)

25 Gedanken zu „Na klar, wer könnte daran zweifeln…

  1. Christian Peter

    Ob Spindelegger, Faymann, Strache, Bucher, Stronach oder Glawischnig, macht es einen Unterschied ?

  2. Rado

    Macht es! Die einen haben den ESM Vertrag unterschrieben, die anderen nicht.

  3. Thomas Holzer

    @Rado
    Da haben Sie schon recht; nur, trotzdessen sind Strache und/oder Stronach auch nicht wählbar!

  4. Christian Peter

    @Rado

    Sie werden staunen, was diese Herren alles unterschreiben werden, sobald sie sich in der Regierung befinden.

  5. Rado

    Irgenwen sollte man aber schon ankreuzen. Wenn wir nicht zur Wahl gehen, wird uns das auch noch weggenommen.
    Wir befinden uns ja bekanntlich im ausgehenden gestohlenen fünften Jahr dieser Legislaturperiode, welches das das Erste der nächsten LP hätte sein können. Dann schon lieber ein Kreuzerl bei einem Freak! Was kann schon passieren? EU Sanktionen und anderer Liebesentzug? Geschenkt!

  6. Karl Markt

    Wie ging doch gleich dieser alte linke Spruch?
    “Wenn Wahlen etwas ändern würden wären sie längst verboten!”

  7. Christian Peter

    @Rado

    Tun Sie, was Sie für richtig halten, Sie sollten sich aber besser gleich auf das Schlimmste vorbereiten.

  8. herbert manninger

    Was soll schon ein Firmenangestellter über seinen Boss öffentlich sagen, wenn er weiterhin an der Werkbank stehen will?

  9. Rennziege

    A wengerl OT, aber nicht ganz:
    Sah heute zufällig ein YouTube-Video der Trauerfeier für Otto von Habsburg im Stephansdom. Die ganze Kirche sang eine Strophe der alten Kaiserhymne, dem untadeligen Spross vielhundertjähriger österreichischer Geschichte zu Ehren. In den ersten Reihen standen “hohe” Politiker (von ULHBP Fischer bis ULHBK Faymann) und Staatskünstler à la jener Haider — mit versteinerten griesgrämigen Mienen; keiner von ihnen brachte das Maul auch nur einen Millimeter auf: unversöhnlich, stur und linientreu sogar im Angesicht des Todes.
    http://www.youtube.com/watch?v=vYmU2yRY7xk
    Ich bekenne hiermit offen: Dieses Fremdschämen für unsere Volksbeglücker beschert mir ein gewaltiges Heimweh nach der Monarchie. Denn damals wussten auch Bierkutscher, rote Juristen und bildungsferne Taxler, was Pietät ist.

  10. Ehrenmitglied der ÖBB

    © Rennziege:
    ich möchte noch einen anderen Aspekt des “Nichtsingens” einbringen:
    Herr Faymann hat auch bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele die derzeit gültige Bundeshymne NICHT mitgesungen.
    Ich vermute, dass er den Text nicht kann, ebensowenig wie anderen Sozis das “Gott erhalte…”
    Dabei möchte ich ein Sprichwort umkehren: “wo man singt, da lass`dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder…”
    Also folgere ich, dass die Nichtsänger eher den bösen Menschen zuzuordnen sind?
    (Humorlos waren die Genossen schon, als sie in den 70er Jahren die deutsche 68er Revolution imitierten!)

  11. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Was mich Wunder nimmt ist, daß diese Banausen überhaupt an diesem Begräbnis “teilgenommen hatten”
    Und die (fast) ultimative Chuzpe ist ja eigentlich, daß sich der “republikanische” Bundespräsident samt Lakaien in der Hofburg (sic!) vor den entsprechenden Patisserien, Gemälden etc. bequem einrichtet.
    Die Plebs “erobert” ihnen nicht zustehende “Räume”, und verhält sich dem Verhaltenskodex der Plebs entsprechend.
    Primitive bleiben Primitive, sie wachsen nie und nimmer mit der “Aufgabe”, das ist die alte Mär der Sozialisten, aber sie bleibt eine Mär

  12. Rennziege

    @ Ehrenmitglied der ÖBB:
    “It ain’t worth a thing if it ain’t got that swing” lautet ein uralter Hit aus der Tin Pan Alley, vermutlich aus den Dreißigern. (Mein alter Herr spielte ihn mir vor.) Wie recht Sie haben! Unsere Polit-Lemuren haben einfach keinen Swing, und der ist in Charakter, Temperament, Humor und Persönlichkeit eingebettet — oder eben nicht, was unsere Ritter und Reiterinnen von der traurigen Gestalt tagtäglich beweisen. (Ich entschuldige mich bei Don Quichotte für diesen Vergleich, der ihm Unrecht tut.)
    Von trauriger Gestalt sind allerdings auch wir: die Idioten und Lieschen Müllers, die diesen Mustern ohne Wert die Steigbügel auf die klapprige Rosinante hinhalten: indem wir sie wählen, gewollt oder ungewollt; denn es ist leider komplett blunzn, wo wir ein Kreuzerl hinmalen. Es ist immer dieselbe Mischpoke, die uns anschließend vorgaukelt, ihre Pawlatschen-Laienbühne sei die Staatsoper.

  13. Rennziege

    @ 14. August 2013 – 17:09, Thomas Holzer:
    I bitt’ um Verzeihung, Herr Holzer! Ihr Posting war noch nicht sichtbar, als ich meins losschickte.
    Der seltsame Aspekt, den Sie den generell monarchischen Amts- und Wohnsitzen zuordnen, ist (für mich) neu und frappant. Er knallt in beiderlei Richtungen. Proleten Proletarier legen sich in die Betten ihrer vormaligen Unterdrücker und gebärden sich, umgeben und bedient von livrierten Lakaien, als “revolutionäre” Emporkömmlinge, siehe Hofburg und Ballhausplatz. Mit verbissenen, dunkelgrauen oder dauergrinsenden Gesichtern. (Auch der gute alte Napoleon hat aus einer Revolution eine Diktatur gemacht, aber mit mehr Risiko, Format und Bereitschaft zum absoluten Hasardspiel, alles oder nixxx. Er trug auch seine eigene Haut zu Markte.)
    Ungebildet mag er gewesen sein, der Korse, wie der “Spiegel” in seiner vorletzten Print-Ausgabe behauptet (in Millstatt am unvergleichlich schönen, gleichnamigen See gekauft, deshalb unvergesslich). Aber Napoleon war niemals primitiv, sondern in seinen guten Zeiten ein Weltmeister der Intuition, Strategie und Taktik; selbst Clausewitz sang sein Loblied.

    Es muss ja kein neuer Napoleon sein; dessen Zeiten sind vorbei. Aber wenigstens einen Politiker, der nicht primitiv sein Mäntelchen nach dem Wind (oder Furz) der Meinungsumfragen hängt, sondern mit uns Tacheles redet, sollte die geliebte Heimat doch noch aufzubieten haben. Gell?

  14. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Und mit Ihrem werten Schlußsatz haben Sie es, meiner Meinung nach, auf den Punkt gebracht: Wir wollen KEINE Politiker, wir wollen, wenn überhaupt, Staatsmänner/Frauen 😉
    Und auch wenn sich die Emporkömmlinge noch so gerieren, sie können den Niveauvollen nie und nimmer das Wasser reichen.
    Deswegen sind ja all die Gescheiterten etc. für die z.B. Gesamtschule, in der Hoffnung, das Niveau so weit zu senken, daß sogar die Dümmsten Präsident werden können.
    Ich wage sogar zu bezweifeln, daß der Herr Faymann den Text der Internationale kennt 🙂

  15. Christian Weiss

    Man wird nicht eben neidisch, wenn man sich das in Österreich zur Wahl stehende politische Personal anschaut.

  16. Christian Peter

    Wir brauchen keine Ideologien, keine Parteien, keine Demokratie und keinen Staat. Was wir brauchen ist eine Diktatur der K U N S T.

  17. Wolf

    Alfons Haider ist ja auch Kabarettist. Ich nehme an, dass diese Aussage zu seinem einschlägigen Programm gehört.

  18. nometa

    Dass Sie sich immer wieder nach der angeblich “guten alten Zeit” sehnen, offenbart Ihre vollkommene Ahnungslosigkeit, was Geschichte angeht.
    Kleiner Lesetipp, der unumgänglich ist, will man sich qualifiziert zu Geschichte äußern (es sei denn, man ist Mainstream-Historiker und denkt, Menschen wären durch Gene programmierte, von den Eltern unbeeinflussbare Roboter) : Lloyd de Mause – “Hört ihr die Kinder weinen”
    Sukkus: Erst im 20. Jhdt wurde die Kindererziehung langsam menschlicher, davor wurde geprügelt, misshandelt, vergewaltigt, was das Zeug hält – und wie man es sich heute kaum noch vorstellen kann. (Viele Babies wurden auch einfach auf die Straße oder in den Müll geworfen – im Gegensatz zu heute waren das keine Einzelfälle, sondern Massenphänomene.)
    Und wenn eine Gesellschaft mit ihren Kindern so tyrannisch umgeht, dann wird sie sich wohl auch sonst nicht menschlich verhalten bzw. “tugendhaft”, wenn Sie das mehr anspricht.
    Im Gegensatz zur dümmlich repetierten Phrase: “Früher war alles besser” wird in Wahrheit langsam endlich vieles besser. Trotz Massenvernichtungswaffen, die es früher nicht gab, wird heute weltweit so wenig Gewalt verübt wie noch nie in der Geschichte der Menschheit.
    Sollte Ihnen das alles bekannt sein, dann nehme ich meinen Vorwurf der Ahnungslosigkeit selbstverständlich sofort zurück. Sie wären dann einfach eine Psychopathin. Wobei eine Kombination bei Ihnen auch nicht auszuschließen ist…

  19. nometa

    Ach ja: Dieser Kommentar war an “Rennziege” gerichtet.

  20. Christian Peter

    @nometa

    Dass es sich bei Demokratie bloß um eine Spielart der Diktatur handelt, haben Sie noch nicht begriffen ?

  21. Rennziege

    @nometa:
    Wie schön, dass Sie mich einer Antwort würdigen! Mercutio? Maybach? Lodur?
    Egal, welcher Altkommunist Sie sind: Ich habe nie gesagt: “Früher war alles besser.” Ich trau’ mich halt, historische Epochen zu vergleichen, durch reiches Hintergrundwissen unterfüttert. Denn das darf ich wagen, mit akademischen Meriten versehen: Ich hab’ einen B.A. in Geschichte an der Uni Cambridge (Magdalene College) erworben, gar nicht lange her, mit Bestnoten.
    Und Sie?
    Sie stammeln dumpf-primitive Beleidigungen, wie gewohnt. Onanie für Impotente halt, wie ebenfalls gewohnt von Ihnen und Ihresgleichen. Viel Vergnügen weiterhin! (Gegen Schwielen an der hilfreichen Hand empfehle ich alpenländischen Hirschtalg.)

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