Nach 60 Stunden hätte die NATO gegen Putin verloren

“….In a series of wargames conducted between summer 2014 and spring 2015, the RAND Corporation examined the shape and probable outcome of a near-term Rus-
sian invasion of the Baltic states. The games’ findings
are unambiguous: As currently postured, NATO cannot successfully defend the territory of its most exposed mem- bers. Across multiple games using a wide range of expert participants in and out of uniform playing both sides, the longest it has taken Russian forces to reach the outskirts of the Estonian and/or Latvian capitals of Tallinn and Riga, respectively, is 60 hours. Such a rapid defeat would leave NATO with a limited number of options, all bad:
a bloody counteroffensive, fraught with escalatory risk, to liberate the Baltics;to escalate itself, as it threatened to do to avert defeat during the Cold War; or to concede at leasttemporary defeat, with uncertain but predictably disastrous consequences for the Alliance and, not incidentally, the people of the Baltics. Fortunately, avoiding such a swift and catastrophic failure does not appear to require a Herculean effort. (weiter hier)

18 comments

  1. Gert Cok

    Warum sollen die Nato-Aussengrenzen besser geschützt sein, als die Schengen-Grenzen?
    Die westliche Welt befindet sich – wie der slowakische MP sagte – in einem rituellem Selbstmord.

  2. Fragolin

    Was soll denn das sein? Eine Einladung??
    Komisch, als Putin lächelnd in die Kameras witzelte “Wenn ich wirklich wollte, wäre ich in 48 Stunden in euren Hauptstädten” da bekamen alle Schnappatmung und faselten von hitlereskem Größenwahn.

    Btw hat Putin keine Ambitionen auf das Baltikum. Er hatte auch keine auf die Ukraine, aber als die NATO mittels ihres Lakaien EU den einzigen Schwarzmeerhafen der russischen Flotte abschneiden wollte, musste er handeln um diesen strategisch wichtigen Stützpunkt nicht zu verlieren. Das Gleiche gilt für Syrien; würde die NATO nicht Russlands Verbündeten Assad wegputzen und damit Russlands einzigen sicheren Hafen im Mittelmeer für die russische Flotte schließen wollen, hätte sich der Russe niemals da unten engagiert. Bisher, das wird gerne übersehen bzw. von der NATO-Kriegspropaganda bewusst verzerrt, hat Russland immer nur reagiert.
    Nur mal als Denkspiel: Was würde wohl passieren, wenn z.B. Deuschland sich von der NATO abwenden und mit Russland ein Kooperationsabkommen schließen würde, das die Schließung von Ramstein und anderen NATO- bzw. US-Stützpunkten vorsieht?

  3. wbeier

    @Fragolin
    >Was würde wohl passieren, wenn z.B. Deuschland sich von der NATO abwenden und mit Russland ein Kooperationsabkommen schließen würde, das die Schließung von Ramstein und anderen NATO- bzw. US-Stützpunkten vorsieht?<
    Dabei stellt sich Frage für völkerrechtliche und juristische Feinspitze, ob Deutschland überhaupt ein souveräner Staat mit souveränen Handlungsspielräumen ist.
    Deutschland hat von 1945 bis heute keinen echten Friedensvertrag. In Deutschland sind alliierte Truppen stationiert (man könnte auch Besatzung sagen). Deutschland hat keine Verfassung.

  4. Fragolin

    @wbeier
    Den Irrtum, Deutschland für einen souveränen Staat zu halten, hat Guido Westerwelle mit seiner politischen Karriere bezahlt.
    Er ließ 2009 in den Koalitionsvertrag mit der CDU schreiben, Deutschland würde die US-Atomwaffen abrüsten und enger mit Russland kooperieren (das als Alliierter alle Truppen abgezogen und alle Büros in Deutschland geschlossen hat, nur so am Rande…)
    Seine Koalitionspartnerin namens Angela Merkel meldete gehorsamst diesen Affront sofort dem US-Botschafter mit dem Hinweis: keine Angst, das setzen wir eh nie um.
    Grüße an Wikileaks, sonst wäre das nie an die Öffentlichkeit gekommen. Und Dank unseren Medien, die dafür sorgen, dass ein solch beispielloser Eklat nicht an die breite Öffentlichkeit kommt.
    Sofort begann eine beispiellose medial aufgeputschte Hetz- und Schmutzkübelkampagne gegen die FDP, ähnlich dem, was heute gegen die AfD passiert. Innerhalb kürzester Zeit rutschte sie auf unter 5% ab, war während ihrer Regierungszeit mit Schadensbegrenzung gebunden und bei der nächsten Wahl weg vom Fenster. Gleichzeitig rollte eine Säuberungswelle durch die CDU, die jeden potenziellen Querlenker oder gar Konkurrenten für Ihro Majestät Königin Angela, amerikanische Statthalterin in Germanien, mit sich riss.
    Ein Schelm wer Böses denkt.

  5. mariuslupus

    Warum werden solche Szenarien in die Welt gesetzt ? Wer will von was ablenken ? Und man sollte nicht ständig mehrere Sachen vermischen.
    Warum schützt die NATO und die EU nicht die Aussengrenzen Europas die wirklich bedroht sind. Sondern die Merkel begibt sich in Geiselhaft von Sultan Recep, und verkauft ihre selbst insezenierte Auslieferung als grossen erfolg.
    Putin hat andere Sorgen als das Baltikum. Wirtschaft, chinesische Expansion, Islamismus an den Grenzen, und hauptsächlich die Erhaltung der russischen kolonialen Besitzungen in Sibirien.
    Ein Vergleich Baltikum mit der Krim ist nicht zulässig. Russland hat 300 Jahre gegen die Osmanen und Tataren
    gekämpft um einen Hafen am warmen Meer zu besitzen. Diese Errungenschaft der NATO zu überlassen ist für die Russen undenkbar, und hätte einen politischen Selbstmord für Putin bedeutet.

  6. Lisa

    Wozu braucht Russland einen “strategischen Stützpunkt”, wenn Frieden ist? Auch Wien hat gegen die Tataren und Türken/Osmanen gekämpft – ja, und? Was für Rechte sollman da ableiten?!? W enn irgendwelche “Besatzer” und Raketen in Europa bleiben dürf(t)en, dann doch wohl lieber die Amis/NATO als die Russen. Von den wenigen Menschn in Altersheimen, die damalige Zeiten, den Krieg und die erste Nachkriegszeit erlebten und noch nicht Alzheimer oder andere Demenzen haben, und auch sonst nicht gaga sind, kann man Wissens- und Bedenkenswertes erfahren. Leaks der offiziellen Geschichtsschreibung sozusagen: Einzelschicksale, die sich zu Gruppenschicksalen zusammnfassen lassen, aber nur, und erst dann, Bedeutung bekommen, wenn sie durch Bücher, Recherchen u.ä. publik werden. Alle Politik hängt für den Mann auf der Strasse immer an Einzelmenschen – nicht nur bei Angela Merkel oder Putin oder Hitler oder Assad – aber in Wirklichkeit hat keiner auch nur die geringste Macht ohne seine “Beachter”, Unterstützer oder Gegner, dh. die einzelnen Menschen. Die Einflussnahme auf den Bürger geschieht mit seinem Einverständnis – ausser er rebelliert dagegen: Wirkung hat es so oder so. Wäre Ungarn 1956 geeint gewesen, hätten die russischen Panzer keine Chance gehabt. Dito 1953, 68 und 72 in den Vasallenstaaten. Abmachungen, Verträge und ähnliches sind in andern Kulturen nicht so bindend wie im verkopften Westen (dem “christlichen Abendland” plus Aufklärung) der in einer Unterschrift, einem Treueschwur mehr Bedeutung zuerkannt als das, was es faktisch ist: ein Kritzel auf einem Stück Papier, ein Blabla, das schnell verrauscht und von Taten dementiert wird. Dem einzelnen Amerikaner traue ich mehr als einem einzelnen Russen oder Araber oder Afrikaner oder Chinesen. Es hängt letztlich immer alles an den Werten, die jemand für sich anerkennt. Wenn eine Mehrheit diese Werte (durch seine “Sozialisierung” )vertritt, etwa “europäische/westliche Werte”, kann man verallgemeinern, so man will. Und die russischen Werte, die Liebe zu Patriarchen, zu Ikonen, zur “Dorfgemeinschaft”, zur Familie, zur “Nation” sind nun mal den westlichen zu restriktiv, zu altmodisch/konservativ, zu wenig individuell und freiheitlich. Also, russische Panzer in Wien, Berlin, Budapest, Prag möchten wir doch lieber nicht mehr sehen. Die amerikanischen respektierten weisse Fahnen, verteilten wenigstens Kaugummis 😉 und blieben in den Kasernen meist unter sich. Zudem ist Engllisch eine germanisch-lateinische Sprache…

  7. sokrates9

    Lisa@ Mal googeln: Wie viel US – Stützpunkte gibt es weltweit, wie viel Russlands? Wie viel Tote haben die letzten 20 Jahre die Russen zu verantworten, wie viel die ” Befreiungsbewegung!” USA?? Wer hat schon Atombomben eingesetzt??

  8. hfw

    Ohne mich an Spekulationen zu beteiligen: Mir fällt ein, dass es schon in den Jahren des Kalten Kriegs und zu Zeiten des Ostblocks derartige Betrachtungen gab. Damals wurde oft betont, dass die NATO im Fall eines konventionellen Kriegs gegen die Sowjetunion ein Verteidigungskonzept hat, das in die Tiefe geht – was bedeutete, dass die Sowjets erst mitten in Westdeutschland gestoppt werden könnten. Das Stoppen eines massiven Angriffs braucht Platz, und man wusste, dass ein großer Teil der damaligen BRD verloren gehen würde. Manchmal wurde sogar die Notwendigkeit vom Einsatz von Gefechtsfeld-A-Waffen in Westdeutschland erwogen.
    So gesehen ist die Analyse der RAND Corporation nicht überraschend, nur dass die Rolle von Westdeutschland nun von den ehemaligen Ostblockländern übernommen wird.

  9. Fragolin

    @Lisa
    Wo ist Frieden? Krieg beginnt nicht erst, wenn Panzer rollen und Bomben fallen. Oder was glauben Sie, warum der Sprit momentan so billig ist? Weil uns die Ölförderstatten so liebhaben?
    Und leider hält Frieden auch nicht ewig. Wenn sich ein Igel selbst die Stacheln zieht, dann kommt unweigerlich ein Fuchs. Wer nicht kämpfen kann, hat schon verloren. Ich weiß, das ist gemein und fies und bedrückend und pessimistisch – aber leider die Realität.

    @mariuslupus
    Auf der Krim konnte Russland den einzigen Zugang zu den Südmeeren verlieren. Im Baltikum bleibt Petersburg. Deshalb hat der Bonsaizar keine Ambitionen nach Norden. Und ignoriert deshalb auch eine große NATO-Panzer-und-Raketen-Parade direkt an seiner Grenze. Putin weiß, dass ihn die NATO permanent provoziert, aber er schafft es immer wieder geschickt, darauf nicht einzugehen und trotzdem sein gesicht vor den eigenen Leuten zu wahren.

  10. Falke

    @Fragolin
    Wollte ich gerade auch schreiben: Putin hat sicher keine Absicht, die baltischen Staaten (wieder) Russland einzuverleiben. Er hat ohnedies über St. Petersburg und Kaliningrad Zugang zum Baltikum. Ebensowenig will er wohl die Ukraine wieder haben. Bei der Krim war es etwas anderes, da waren vitale interessen Russlands im Spiel; und dazu hat Putin immerhin eine Volksabstimmung abhalten lassen. Zudem will er sicher nicht zum internationalen Paria werden, indem er mittels Krieg andere Länder besetzt, dazu ist Russland wirtschaftlich inzwischen viel zu stark international vernetzt. Siehe auch den jüngsten Besuch Mitterlehners in Moskau; er (und viele andere auch) würden die völlig unsinnigen und beiderseits schädlichen Boykottmaßnahmen gegen Russland lieber heute als morgen aufheben.

  11. Mona Rieboldt

    Ja, auf der Krim gab es eine Abstimmung. Da leben mehrheitlich Russen, die auch deswegen zu Russland wollten, da es mehr Geld und höhere Renten gibt als in der von Oligarchen ausgeplünderten Ukraine.

  12. gms

    Mona Rieboldt,

    “Ja, auf der Krim gab es eine Abstimmung.”

    Es ist zum Mäusemelken! Kann man sich nichtmal in aufgeklärten und gebildeten Kreisen auf die richtige Bezeichnung einigen?
    Es war eine A-N-N-E-X-I-O-N. Steht in jeder Zeitung! Und hätten die Russen danach nicht hinterhältig einen Airliner mit Holländern drin über der Ukraine abgeschossen, würden die erzürnten Europäer auch wieder fröhlich mit Putin allerlei Krimskrams tauschen, wie das der Obama gerne hätte, weil der ja nicht doof ist und weiß, daß sich seine lieben Freunde damit nur selbst ins Knie schießen.

    Kriege werden heute nicht mehr militärisch ausgefochten, da kommen nur GIs in Blechkisten nachhause. Das Zauberwort des Council on Foreign Relations heißt ‘interconnected world’, was Tante Kugl bei einem beigefügten ‘cfr’ mit rund 240.000 Treffern honoriert, einer davon zum Anlesen siehe [1]

    [1] tinyurl.com/jnxd3qy (books.google.at/books?…. CFR 2015 Annual Report)

  13. Falke

    @gms
    “Steht in jeder Zeitung”. Das ist tatsächlich ein Hammerargument! Wenn es in der Zeitung (“Lügenpresse” ist Ihnen schon bekannt, oder?) steht, muss es natürlich wahr sein. Ich war in letzter Zeit aus gutem Grund ja immer skeptischer den Medien gegenüber, aber wenn Sie es sagen…..

  14. nattl

    @Lisa: Sie sind der Beweis, dass man 90% der Frauen ohne Nachfragen das Wahlrecht entziehen sollte. Die Muselmanen haben schon Recht, wenn sie die Weiber unter der Knute halten.

  15. sokrates

    gms@Steht in jeder Zeitung! – Und dann glauben sie es?Abstimmung gilt nur dann, wenn die EU sie für gutheisst und im Sinne der EU ausgeht? ( Verfassungsabstimmungen der EU endeten im Desaster!). Und wenn Sie glauben, dass die Russen, so zum Spaß halt damit sie in´s Eck gestellt werden die malaysische Maschine abgeschossen haben, sind sie wirklich ganz ein braver Zeitungsleeser!!

  16. Mona Rieboldt

    @ sokrates
    Das war doch reine Ironie von gms. Glauben Sie ernsthaft, gerade gms würde die Propaganda der hiesigen Presse glauben?

  17. gms

    Mona Rieboldt,

    спасибо fürs Aufklären. Beiträge verfasse ich im russischen Konsulat in Wien, da gibt es keine Emoticons auf den Tastenbrettern. Außerdem ist meine Zelle vollkommen unbeleuchtet, da bin ich schon zufrieden, wenn ich deutsche Texte mit einem kyrillischem Zeichensatz halbwegs lesbar auf die winzigen Zettel für die Brieftauben stanzen kann.
    Als ich das letzte Mal versuchsweise eine Decodieranleitung zur Irritationsvermeidung beilegte, stürzte das Federtier nach seinem kurzen Weg durch die Rohrpostanlage im Freien überlastbedingt ab, fiel dem erbarmungslosen Zensor in die Hände und mir wurde für zehn Minuten strafweise die Wodkaration gekürzt. Sowas prägt.

    Zeitungen lese ich übrigens keine, das wäre im Stockdunklen auch nicht möglich. So ich hier Zitate mit Quellenangaben bringe, kommen sie entweder vollständig aus dem Gedächtnis oder ich rate einfach. Recherchen einzig übers veraltete Druckluft-Gateway per Flaschenpost sind nämlich echt ätzend, einmal und nie wieder. Man sagt, es soll am Meer besser klappen als an Flüssen, doch das ist eine westliche Falschinformation. Die wollen ja bloß unsere Wolga schlechtmachen.

    Falls Sie sich fragen, weshalb ich als weltbester russischer PR-Agent zur mehrjährigen Dunkelhaft in einem Keller der Reisnerstraße 45 verdonnert wurde: Mein Sankt-Georgs-Band hatte einmal nicht den perfekten Farbton, als es nach dem allabentlichen Korobuschka von Schweiß durchnäßt war. Das brachte mich auf die Proskriptionsliste, und als ich kurz darauf einem Tschetschenen einen guten Morgen wünschte, schnappten Justiz und deren Handschellen unerbittlich zu.
    Strafmindern war, wonach ich alle meine vier Töchter ‘Wladimir’ getauft hatte und jede von ihnen mit drei Jahren schon alle jemals von Putin gehaltenen Reden auswendig aufsagen konnten, inklusive Räuspern und Pausen zum Wassertrinken. Dann machen sie Gluckgluckgluck-Geräusche.

    Die Gerichtsverhandlung dauerte nur einige Monate, zumal die Jury die Entlastungsbelange bloß stichprobenartig prüfte und meine Töchter für die ganze Zeit im Zeugenstand vom Ballett, Staatszirkus, Schachtraining und den Kursen für Nachwuchsflieger bei Aeroflot befreit waren. Dann wurde ich vor die Wahl gestellt, ob ich entweder übers verlängerte Wochenende inklusive Galaempfang am Samstagabend als Saboteur in einer westlichen Pressestelle irgendwo in Berlin arbeiten wolle, oder alternativ eine lange Strafe hier am äußersten Zipfel des Balkans abdiene. Die Wahl fiel mir als ungebrochener Patriot denkbar leicht, denn besser, als Westmedien jetzt schon über Rußland schreiben, wäre es auch mit meinem Zutun nicht geworden. Vermute ich jedenfalls.

  18. Mona Rieboldt

    @gms
    Man muss den Westmedien zu Gute halten, dass sie schon etwas abwechseln zwischen Netanjahu, Putin und Assad. Und jeder davon ist auch abwechselnd der größte Bösewicht aller Zeiten. Nach dem der Holocaust und Hitler kommerzialisiert wurden in immer wieder kehrenden Filmen auftreten und bei unseren orientalischen Asylanten als Positivfiguren gesehen werden, ist auf deutschem Boden jetzt die AfD das Allerböseste.
    Orban ist dagegen zur Zeit raus als Bösewicht, man geht jetzt mehr zu Polen über.

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