Nach dem nächsten Anschlag bitte Krawatten tragen!

“….Neuseeland trägt Kopftuch, sogar Polizistinnen. Bei den Trauerfeierlichkeiten für die Opfer des Massakers von Christchurch sagte die Premierministerin an die Adresse der Muslime: “Neuseeland trauert mit Euch. Wir sind eins.”

Dagegen ist zunächst nichts zu sagen. Es ergeben sich lediglich zwei Folgerungen (und, sollten sie nicht zutreffen, ein Vorbehalt, ob gegen die Behauptung “Wir sind eins” tatsächlich nichts zu sagen wäre). Erstens: Ich gehe davon aus, dass nach den unvermeidlichen nächsten Anschlägen von Muslimen auf Nichtmuslime bzw. “Weiße” die im jeweiligen Land lebenden Muslime sich mit den Opfern solidarisieren, also beispielsweise Kreuze oder von mir aus Krawatten oder String-Tangas an- oder die Kopftücher ablegen, und der als Imam fungierende Trauerredner analog zum neuseeländischen Vorbild erklärt, das Überlegenheitsgefühl der radikalen Muslime (statt “der weißen Rassisten”) stecke hinter dem Anschlag und spalte die Gesellschaft. Zweitens: Nachdem die westlichen und speziell deutschen Medien nahezu unsiono der Ansicht waren, für die Bluttat sei der rechtsextreme weiße Rassismus verantwortlich, dürfen wir nun getrost davon ausgehen, dass für künftige Bluttaten mit dem “Allahu akbar”-Hintergrund endlich auch die islamische Spaltung der Welt in Rechtgläubige und Unreine irgendwie verantwortlich sein wird.” (Michael Klonowsky, hier)

13 comments

  1. GeBa

    Die Neuseeländer haben der übrigen Welt keinen guten Dienst erwiesen mit dieser – vielleicht gut gemeinten – Geste. Aber wie schon das Sprichwort sagt: Gut gemeint ist in der Regel das Gegenteil von gut gemacht.

  2. sokrates9

    Mit ihren marginalen Moslemanteil können sie natürlich noch leicht die naiven Gutmenschen spielen! Wenn man bei uns Weihnachtsmärkte nur mehr mit schwerbewaffneten Polizisten abhalten kann, das Schulniveau dramatisch sinkt, in Kindergärten es nur mehr Halalessen gibt und der Schleier nicht als Zeichen von imtellektueller Brillianz mehr gilt wird sich diese Meinung ändern!

  3. astuga

    Die neuseeländische Regierungschefin wird nicht zufällig mit Justin Trudeau verglichen.
    Ein Vergleich der immer ihre Zustimmung fand.

  4. CE___

    Vollkommen richtiger Kommentar.

    Ich würde sogar sagen mit Krawatten wäre es nicht getan, es müssten sich Mönchs- bzw. Nonnenkutten übergezogen werden.

    Wie dem aber auch sei, mit dem Aufsetzen des Kopftuches, mit dieser Handlung, haben diese pseudo-“westlichen”, mit Verlaub, Weiber, egal ob es sich um eine neuseeländische PM oder einfache Polizistin handelt, den “Kreis des Westens” verlassen und es sollte auch kein Rückkehrrecht in diesem mehr geben.

    Ich messe so einer Handlung noch eine Bedeutung bei, es ist für mich nicht einfach nur eine Schluchz-Schluchz-wir-sind-auch-so-traurig-und betroffen-einen-Tag-lang-aber-modisch-vor-der-Kamera-mit-dabei Handlung.

    Kondolieren ja, aber dabei auf seinem Fundament bleiben, das ist ehrlich.

    Ich würde auch einem Moslem nicht für voll und ehrlich nehmen der sich für einen Anschlag “entschuldigt” indem er sich für einen Tag vor Kameras westliche sekulare oder geistliche Gewänder überstreift.

    “Ein Schleimer” wäre noch das höflichste dass ich mir denken würde.

  5. Der Realist

    Nach solchen Vorfällen sind Politiker stets bemüht, solche Aktionen scharf zu verurteilen, (na was denn sonst?), eine reine Fleißaufgabe. Dazu kommen noch, wie man sieht, meist dämliche Solidaritätsbekundungen, und man fragt sich wirklich wo wir eigentlich leben. Dass in Neuseeland ein angeblicher Rechtsextremer herumgeballert hat, kommt unseren politisch Korrekten und Realitätsverweigerern scheinbar entgegen, jetzt können sie ihren Empörungslevel auf Stand halten. Die Todesopfer anderer Terroranschläge, allein in diesem Jahr, sollten allerdings auch gezählt werden, ist bei der Häufigkeit jedoch gar nicht so einfach, hat doch eine heimische sozialistische Leichtgestalt verkündet, man muss sich um den rechtsextremen Terror kümmern, vom muslimischen hört man ja eh genug.

  6. sokrates9

    Der Realist@ :Terror – jetzt große Empörung im Mittagsjournal da es laut NEOS angeblich Todeslisten von Rechtsradikalen gibt, für den Fall dass der Führer wieder kommt! Da gibt es hochgefährliche Typen wie ein deutscher Offizier der eine Pistole (7,65,mm) in Wien am Flughafen versteckt!!( Seine Dienstwaffe ist sicherlich gefährlicher!).Von den hunderten Fatwas die Dissidenten mit dem Tod bedrohen und um viel Geld von europäischen Sicherheitskräften geschützt werden müssen, ist nichts zu hören!

  7. astuga

    Die pakistanische Christin Asia Bibi (ihr drohte wegen angeblicher Blasphemie die Todesstrafe, sie sitzt seit 8 Jahren in Haft) hatte in Großbritannien um Asyl angesucht.
    Aber Premierministerin May hat dagegen interveniert, weil sie bei Asylgewährung die Sicherheitslage gefährdet sieht.

    Einem iranischen Ex-Muslim wurde kein Asyl gewährt mit dem Hinweis der britischen Behörden, dass das Christentum auch keine Friedensreligion wäre. Wobei man Zitate aus dem Alten Testament und der Apokalypse von Seiten der Asylbehörde anführte.
    Europa 2019…

  8. Falke

    Wie blöd kann man – besonders als Frau! – sein, um seine Solidarität mit den Moslems durch das Tragen eines Kopftuches zu zeigen. Das Kopftuch gilt zu Recht – jedenfalls im Westen, aber auch unter aufgeklärten Muslimen – als Symbol der Unterdrückung der Frau. Damit hat die neuseeländische Premierministerin eigentlich ausgedrückt: “Wir unterstützen die Unterdrückung der Frau im Islam und zeigen uns daher solidarisch mit der dort herrschenden patriarchalischen Gesellschaft”. Das ist Wasser auf die Mühlen derer, die den Islam als Fremdkörper in demokratischen Rechtsstaaten empfinden und ihn möglichst hinaus haben wollen – wohl das Gegenteil von dem, was sie eigentlich wollte. Damit kann sie unserem HBP die Hand reichen.

  9. sokrates9

    Falke@ Selbst als Möchtegernmuslima darf man einem Mann nicht die Hand reichen! 🙂 🙂

  10. Johannes

    Der Mord an 50 Menschen in Neuseeland war ein abscheuliches Verbrechen eines einzelnen Täters mit einem kranken Hass auf Muslime. Er muß und wird vor Gericht gestellt und verurteilt werden.
    Dafür gibt es einen Rechtsstaat, es ist aber nicht die Aufgabe des Staates die rituellen Kleidervorschriften einer religiösen Gemeinschaft als Zeichen der Verbundenheit zu tragen.

    Ich kann mich nicht erinnern das es irgendein islamisches Land gab das nach Charlie Hebdo als Zeichen der Solidarität die Karikaturen in ihren Ländern abgedruckt hätte.
    Auch nach Bataclan oder irgendeinem anderen Anschlag hat es nach meiner Kenntnis Kundgebungen in islamischen Ländern gegeben die sich mit westlichen Werten solidarisiert hätten.

    Verbrechen auf welcher Seite auch immer sind zu verurteilen.
    Kritik auf kritikwürdige Verhaltensweisen dürfen deshalb aber niemals eingestellt werden, ich denke im Westen herrscht ein großer Konsens das Gewalt immer abzulehnen ist, wir bekämpfen radikale, gefährliche Terroristen ob von rechts von links oder aus einem falschem Glauben heraus mit der gleichen unnachgiebigen Härte.

    Gerade jetzt wo der IS besiegt ist seine Schlächter aber versuchen wieder in ihre “Heimatländer“`zurückzukehren wäre es fatal mit falscher Solidarität diese Gefahr zu unterschätzen.

    Wenn tausende Terroristen im Glauben an einem bestimmten Gott von Europa aus nach Syrien gingen um die unvorstellbarsten Verbrechen zu begehen dann ist die Frage zu stellen wo und wie haben sie sich in ihren Ländern radikalisiert. Da müssen mehr Menschen mitgewirkt haben um diese Leute so zu machen wie sie geworden sind. Gerade da wären die Glaubensgemeinschaften gefordert. So wie sich die Neuseeländische Bevölkerung verantwortlich fühlt für das entsetzliche Verbrechen an Muslime müssten sich die Vertreter eines bestimmten Glaubens verantwortlich fühlen für Verbrechen die im Namen eines bestimmten Gottes begangen wurden. Sie hätten sich genauso zu fragen was denn da falsch läuft in ihren Moscheen wenn so viele ihrer Anhänger zu einer solchen Gewalt bereit sind.

    Aber von da habe ich bis jetzt nichts gehört, natürlich distanziert man sich, aber eine echte Nachforschung woher das denn kommt gibt es nicht.

  11. astuga

    @Johannes
    Islamische Länder müssen sich nicht distanzieren.
    Weil das ja nichts mit dem Islam zu tun hat.
    Die Täter sind nur rein zufällig Muslime und rufen Allahu akbar.

    Kann man natürlich auch völlig anders sehen, aber dann ist man islamophob.
    Jedenfalls aus Sicht der Jihadleugner.

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