Nächstenliebe a la Vatikan halt….

“……Der Vatikan hat die „Internationale Vereinigung der Exorzisten“ offiziell anerkannt. Warum das denn? Weil die Teufelsaustreibung „eine Form der Nächstenliebe für leidende Mitmenschen“ sei; so lässt sich der Papst zitieren. Zwanglos kann ergänzt werden: denn der wahrhaft Gläubige kann nicht psychisch erkranken; oder anders ausgedrückt: die psychische Störung ist eigentlich, im Kern, ein Abfall von Gott. Danke aber auch schön. Die Spätantike lässt grüßen, und wir können den Gedankengang noch etwas ausbauen:…” (weiter hier)

6 comments

  1. Reini

    … “Weil die Teufelsaustreibung „eine Form der Nächstenliebe für leidende Mitmenschen sei” … na da gibt’s viel Arbeit! … hinter der Pallas Athene in Wien scheint die Hölle zu sein!!! … dort gibt’s einen Dauerauftrag für die nächsten 10 Jahre!!!! … dort wütet “der Abfall von Gott” 😉

  2. Tom

    @Reini

    Ich setze noch einen drauf und behaupte ganz dreist, dass der Großteil der dort “agierenden” Frauen, Hexen sind und was mit solchen zu geschehen hat, wissen wir spätestens seit 1486, nach der Veröffentlichung des “Hexenhammer” (Malleus Maleficarum) von H. Kramer ….

  3. Thomas F.

    Wär mir soweit wurscht, wenn man mir nicht Steuergeld wegnehmen würde um dieses krankhafte Zeug im Religionsunterricht der kommenden Generation einzutrichtern.

  4. Mona Rieboldt

    Das Verdienst von Freud war, der Kirche die Psyche zu entziehen.
    In Deutschland gab es eine Tote, die von der Kirche einem Exorzismus unterzogen wurde. Das Mädchen hatte lediglich epileptische Anfälle, war weder von bösen Geistern, noch vom Teufel besessen.

    Und bitte, was ist schlimm daran, dass ich eine Hexe bin. Aber bitte nicht weiter sagen, sonst muss ich schon wieder umziehen 😉

  5. Rennziege

    4. Februar 2016 – 16:47 Mona Rieboldt
    Bitte nicht umziehen, sondern dableiben! Wie alles auf der Welt beherbergen auch christliche Kirchen ein gerüttelt Maß an Vollidioten. (Ich bin übrigens aus der Katholische Kirche ausgetreten, wegen des semikommunistischen Papstes Francisco, der sich jetzt nicht entblödet, den Exorzisten ein Bussi zu geben.) Dennoch ist der verheerende Exorzismus, auf den Sie sich beziehen, gottlob eine Seltenheit; aber immer noch übel genug.

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