Nahost: Wer an eine “Lösung” glaubt, muß Europäer sein

Von | 28. Mai 2021

“… In Gaza spielen die Kinder im Abwasser. Das führt zu Krankheiten und allgemein einem schrecklichen Leben. Es wäre ein Leichtes, ein Kanalsystem zu bauen – 50 bis 60 Prozent der Menschen in Gaza sind arbeitslos, sie könnten beschäftigt werden, um Abwasserkanäle zu graben, damit ihre Kinder nicht mehr im Dreck spielen müssen. Aber nichts dergleichen geschieht. Tunnel werden sehr wohl gegraben – die Leute im Gazastreifen gehören zu den besten Tunnelbauern der Welt –, aber nicht zum Wohle der Bevölkerung, sondern für die Hamas.

Wenn jemand glaubt, unter diesen Voraussetzungen sei eine langfristige „Lösung“ möglich, muss er ein Europäer sein. Lösungen gibt es für Kreuzworträtsel, aber wenn man im Nahen Osten von den Problemen mit Blick auf eine „Lösung“ spricht, dann hat man keine Ahnung, wovon man redet. weiter hier

5 Gedanken zu „Nahost: Wer an eine “Lösung” glaubt, muß Europäer sein

  1. Sokrates9

    Sehe das Problem darin dass die innerisraelische Freundschaft mit ihren arabischen Nachbarn sehr geltten hat.Ähnlicvh wie im ugoslawienkrieg sind Nachbarn die jahrelang gemeinsam feierten mit aggression aufeinander los gegangen..

  2. Franz Meier

    Sehr tragisch. Der Herr hat leider vollkommen recht. Es bestehen gewaltige Unterschiede bei der Werteskala zwischen dem Westen und den Arabern/den Muslimen. Es gelten andere Regeln, andere Ehrbegriffe, andere moralische Werte. Wenn die Taliban keine Mädchen in einer Schule sehen wollen, ist es total in Ordnung einem jungen Mädchen wie Malala in den Kopf zu schiessen, keine Sache. Man behauptet dann, sie habe gegen ihre Religion verstossen, das passt immer irgendwie. Wenn eine Frau vergewaltigt wird, ist sie natürlich selber schuld. Mit Feinden geht man extrem grausam um. Man versteckt seine Waffen und Raketen mitten in Wohnhäusern und Moscheen, damit diese ja getroffen werden. Man bringt also die eigenen Familien und Kinder bewusst und in voller Absicht in Gefahr. Man wirft Bomben und schiesst Raketen gegen den verhassten Feind in der Hoffnung möglichst viele Feinde töten zu können. Wenn aber der Feind zurückschlägt, dann will man sich als Opfer darstellen und legt den sensationsgeilen, gierigen, deutschen Fotographen die toten oder schwerverletzten Kinder in die Kamera. Die Szenen die sich auch bei diesem Waffengang wieder abgespielt haben, sind von einer unglaublichen Hysterie und Emotionalität geprägt. Da werden Kinder aus den Trümmern herausgeholt und das erste was die Eltern tun, ist sie den Fotographen hinzuhalten, noch bevor man die Kinder ins Spital bringt. Das Elend das diese Leute ihren Familien und Kindern antun ist grauenhaft. Die Hamas und die Hizbollah und die PLO und der islamische Djihad und wie die alle noch heissen, wollen keinen Frieden. Sie wollen das Thema weitere Jahrzehnte “bewirtschaften”. Die Anführer leben gut damit. Der Westen bezahlt dafür, damit es immer so weiter gehen kann.

  3. Falke

    Grundlegende Voraussetzung für eine “Lösung”, d.h. zwei Staaten, ist die Anerkennung des States Israel durch die Palästinenser. Damit würde aber vor allem die Hamas, aber auch die Fatah, ihre Existenzberechtigung verlieren. Damit ist wohl diese Lösung illusorisch.

  4. Kluftinger

    @ Falke
    Vermutlich wollen Hamas und Fatah ihre Existenzberechtigung nicht verlieren? Deshalb geht der Kampf weiter !

  5. sokrates9

    Kluftinger -natürlich geht deswegen der Kampf weiter! Geld ist ja genügend da! Auch die EU unterstützt mit unseren Steuergeldern heftig die Palästinenser

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