Nationale Kulturen – Der echte Kosmopolit weiss sie zu schätzen

“…Das Nationale zeigt sich nicht in verkündeten Leitkulturen, sondern im Alltag der Bürger. Wie gross die Unterschiede selbst zwischen zwei benachbarten Diktaturen sein können, habe ich in den 1960er Jahren in Portugal gelernt.” NZZ, weiter hier

8 comments

  1. sokrates9

    Heute gibt es leider kaum noch Kosmopoliten! Es herrscht immer mehr eine Diktatur, anderes Denken wird nicht mehr zugelassen! Unreflektierte islamische Mantras scheinen die Zukunft zu sein!

  2. GeBa

    Wie heißt es so schön von Ö und D?
    Das einzige das uns trennt, ist die gemeinsame Sprache 🙂
    Warum glaubt man, einen Menscheneinheitsbrei erzeugen zu müssen?
    Das wir zum Glück nie funktinieren, da können sich noch so viele EU-Granden und Grüninnen auf den Kopf stellen, Individualismus wird sich immer durchsetzen. Gut so, so lange es nciht zum Schaden des anderen ist.

  3. Falke

    Dass verschiedene Völker, auch und gerade innerhalb Europas, unterschiedlich “ticken” und ihre eigenständige nationale Identität und Kultur er- und behalten wollen (außer vielleicht Merkel-Deutschland) ist nichts Neues. EU-Bürokraten und Politiker wollen das aber offenbar nicht wahrhaben und versuchen, diese Unterschiede zu einem Einheitsbrei (mit orientalischen und afrikanische “bunten” Einschlüssen) aufzulösen. Und dann wundern sie sich, dass die EU bei den Bürgern immer unpopulärer wird, und sich die Briten sogar von ihr trennen wollen.

  4. sokrates9

    Die EU – Bürokraten sind großteils kommunistisch / Sozialistisch geprägt, da zählt nur der Zentralismus! Bürger sind absolut uninteressant!

  5. astuga

    Kosmopolit ist heute ein entstellter und verzerrter Begriff ganz ähnlich dem Liberalen.

    Ich beobachte jedenfalls, dass gerade jene die dem Multikulturalismus anhängen oder die mit dem Begriff des Kosmopoliten liebäugeln sehr oft am wenigsten Ahnung sowohl von ihrer eigenen wie von fremden Kulturen haben.
    Darum wissen sie weder das eigene Gute zu schätzen, noch erkennen sie was negativ oder sogar gefährlich am fremden ist.
    Für sie ist id. Regel das Eigene immer schlecht, und das Fremde wird blind idealisiert.

  6. Cora

    Nichts ist deutscher als die Frage „was ist deutsch“ Die Deutschen tun sich schwer, ihre „Leitkultur“ zu definieren. Wie bei Gumbrecht nachzulesen ist, machen die Rituale des Alltags den Unterschied aus. Übergreifende Choreografien des Verhaltens ermöglichen Kontakte und Kommunikation.
    Zum Beispiel könnte man einen Gedanken daran verschwenden, ob die „Annäherung“ an das weibliche Geschlecht durch Einkreisen, wie auf der Domplatte in Köln gezeigt, ein Ritual ist, das man zu Deutschland passend empfindet. Aber die Empfehlung, auf eine halbe Abstand gehen, zeigt auch, wie die schon länger Daseienden offenbar die eigenen Rituale des Flirtens verlernt haben oder gar nicht kennen. Deshalb einfach mal bei Samy Molcho nachlagen, hier gibt er eine Anleitung zum Flirten in unserem Kulturkreis:
    https://www.youtube.com/watch?v=Xk0w0Fq5wVg
    Vielleicht sollte man auch zuerst einmal die eigene Kultur verstehen, bevor man eine andere hereinläßt. Man sieht, dass es 1. von der Frau ausgeht. Und 2. jede Annäherung, durch Fingerspitzengefühl angetragen wird und man sich sofort zurückzieht, falls es Anzeichen gibt, dass das nicht gewollt ist. Aber in anderen Kulturkreisen ist halt das Einkreisen das gepflegte Ritual. Welches sicher nicht zu Deutschland gehört. Andere Länder, andere Choreographien.

  7. Johannes

    Ich kann mir nicht vorstellen das ein Herr Asselborn oder ein Herr Junker und auch nicht Frau Merkel ihre Ablehnung gegen Nationalstaaten dem hehren Gedanken einer einzigen großen Familie den sogenannten Euro-Woltons begründen.
    Vielmehr sind Macht und Wirtschaftsinteressen der Antrieb die Nationalstaaten zu entmachten.
    Wer dahintersteckt ist schwer zu beweisen, wahrscheinlich sind die Beteiligungen und Beteiligten an diesem Projekt der Zerstörung der gewachsenen europäischen Nationen fließend.
    Wenn der sehr geehrte HBP bei jeder sich bietenden Gelegenheit betont das nur ein vereintes Europa ohne einzelne Nationalinteressen stark und mächtig und vor allem einflussreich und dominierend sein kann, entbehrt das für mich nicht einer gewissen humorvollen Groteske.
    Gerade ein Grüner der doch, zumindest für mich, jahrelang für das Kleine, für das Schwache, für das Zerbrechliche, für das small is beautiful, für die Diversität, das Unterschiedliche, das Eigenständige im Kleinen und vieles mehr eingetreten ist.
    Gerade dieser Grüne fordert jetzt ein Zusammengehen, was immer damit gemeint sein soll, damit man nicht von den Nachbarn die einem oft nicht wohlgesonnen seien (im Wortlaut in der Presse vom 23.06.2018) in dieser feindlichen globalisierten Welt müssten wir uns überlegen wie wir dagegenhalten.

    Na bumm wenn ein Freiheitlicher so über das nicht wohlgesonnene Ausland spricht bekommt er eine auf den Deckel, denn merke, alle Menschen außerhalb von Europa sind gute Menschen und wenn ein FPÖler was anderes sagt ist er ein Ausländerfeind.

    Hier heiligt wohl der Zweck die Mittel und so ist unser sehr geehrter HBP zu einem Verfechter einer nach außen starken EU geworden. Na dann, reißen wir die Nationen nieder damit wir in den (Wirtschafts)Kampf gegen die Großen ziehen können.
    Eigentlich will ich diesen Kampf gar nicht und ich habe das Gefühl das wir bis jetzt eh gut gefahren sind, aber was weis schon ein kleiner Bürger der nicht einmal mehr über Pakte informiert werden soll und nur noch Einheitsmeinung konsumieren soll, auf das unser Ansehen wieder hergestellt werde.

  8. astuga

    Johannes, gut auf den Punkt gebracht!
    “Vielmehr sind Macht und Wirtschaftsinteressen der Antrieb die Nationalstaaten zu entmachten.
    Wer dahintersteckt ist schwer zu beweisen, wahrscheinlich sind die Beteiligungen und Beteiligten an diesem Projekt der Zerstörung der gewachsenen europäischen Nationen fließend.”

    Als Anschauungsbeispiel: https://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395
    Im Lebenslauf dieses (mittlerweile verstorbenen) Herrn bei Wikipedia finden sich zumindest einige der üblichen Verdächtigen aufgelistet…
    Wikipedia: Peter Sutherland

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