Negativzinsen: Groteske Regeln des Finanzamtes

Von | 9. März 2016

„…..Noch zieren sich viele Banken, von Kleinsparern einen Strafzuschlag auf Kontoeinlagen zu verlangen. Weiter sind bereits Deutschlands Steuerbehörden: Sie haben für sich bereits festgelegt, was passiert, wenn Kunden künftig dafür zahlen müssen, dass sie Geld bei ihrer Bank auf ein Konto einzahlen. Diese Verluste dürfen nicht beim Finanzamt geltend gemacht werden…..“ (hier)

5 Gedanken zu „Negativzinsen: Groteske Regeln des Finanzamtes

  1. gms

    Christian Peter,

    „EU und Euro in Auflösung begriffen. Debatten über Ausstieg aus der Währungsunion in Finnland.“

    Die Finnen könnten sich ein Beispiel an Polen nehmen. Die haben eine eigene Währung, Wirtschaftswachtum und sogar noch Deflation, was laut Voodoo-Ökonomisten niemals nie nicht möglich sein kann.

    p.s. Besteht irgendwann die Aussicht darauf, daß keine elendiglich langen Google-Links mit eigenen privaten Tokens in der URL hier aufklatschen? Das Angebot an Sie, werter Betreiber des lustlos verdrahteten Postingbots Christian-Peter, die fehlerhafte Software zu überarbeiten, gilt nachwievor, inklusive Justierung der veralteten Fuzzy-Sets.

  2. Thomas Holzer

    @CP
    Der „verlinkte“ Artikel ist aus dem November 2016; bis dato nicht viel geschehen

  3. gms

    Fragolin,

    Die „Presse“ zitiert dazu als Reaktion unter anderem Sascha Steffen vom Zew-Institut: „Die EZB-Entscheidung stellt die Banken auch in Zukunft vor massive Probleme und ist ein Risiko für die Finanzmarktstabilität in Europa. Gerade die kleinen und mittelgroßen Banken sowie Sparkassen, die von Fristentransformationen leben, werden durch die Entscheidung benachteiligt. Sie werden in Zukunft Probleme haben, profitabel zu arbeiten.“

    Diese Beurteilung ist absolut zutreffend, bloß ist dieser Effekt sogar gewollt -> Crowding out zum Vorteil der Big-Player.

    Reuters Finance heute 10.03.16 | 17:43: “ Der Draghi-Knall verpufft – hat er die letzte Patrone verschossen? Öl fällt auch wieder. Nichts wurde es aus dem elften Handelstag en suite im Plus. Der ATX, der nach den jüngsten EZB-Entscheidungen bis auf fast 2290 Punkte zulegte, stürzt im weiteren Handelsverlauf ab und drehte sogar ins Minus.“

    Der Dow ist nach einem kurzen Anstieg heute ebenfalls schon im Minus, was zwei Erklärungen zuläßt: Entweder sind Draghis Taten schon längst eingepreist, oder die Märkte antizipieren bereits den kommenden mit Fiatmoney induzierten Crash. Die heutigen Sieger demgemäß im ATX: Immobilien und Ziegelhersteller.

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