Mehr Brüssel dank Brexit?

Von | 26. Juni 2016

“……Alarmierend sind schon die allerersten Reaktionen. Vom Chef der europäischen Grünen, Reinhard Bütikhofer, über den stellvertretenden Präsidenten des EU-Parlamentes, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), bis zum unvermeidlichen Martin Schulz (SPD) lautet der Tenor: Europa muss jetzt enger zusammenrücken. Es klingt wie eine Drohung. Denn was das bedeutet, daran besteht kein Zweifel: mehr Kompetenzen für Brüssel, mehr Regulierung, mehr Zentralismus. Ohne die Widerspenstigen Briten, so die unverklausulierte Botschaft, kann die EU-Bürokratie jetzt so richtig durchregieren…..” (hier)

17 Gedanken zu „Mehr Brüssel dank Brexit?

  1. Falke

    Wenn die EU-Verantwortlichen die richtigen Schlüsse (bzw. überhaupt irgendwelche Schlüsse) aus dem Brexit-Desaster ziehen würden, wäre die Antwort klar. Das kann man aber von Juncker, Schulz, Merkel usw. nicht erwarten; sie sind ja absolut – alternativlos! – davon überzeugt, dass die derzeitige EU-Politik die beste aller Möglichkeiten ist, und dass es leider nur Menschen gibt (meist aufgehetzt von Rechtspopulisten), die zu dumm sind, das zu verstehen. Daher wird es ganz sicher noch mehr “Brüssel”, noch mehr Zwänge und noch mehr Bürokratie geben. Ganz abgesehen von – durch den Ausfall Großbritanniens – erhöhten Beiträgen der Nettozahler, also auch Österreichs. So lange, bis das nächste Land aussteigt – aber auch dann werden die Genannten wohl die Botschaft nicht verstehen.

  2. Thomas Holzer

    “Denn Unternehmen wollen Geld verdienen, Kaufleute wollen handeln und Konsumenten wollen kaufen.”

    Ja eh; aber! Die EU-Politikerdarsteller und die Eurokraten wollen genau dies unterbinden, indem sie schwachsinnige, nur der eigenen “Wichtigkeit” dienenden, Handelsverträge unterzeichnen und mit diesen und allen anderen Verordnungen und Gesetzen sowohl die Unternehmer, Kaufleute als auch die Untertanen knebeln und bevormunden.

    Die beiden letzten Absätze dieses Beitrages bringen die Mediokrität und Spießigkeit der Brüsseler Truppe und deren Epigonen, wie Hollande, Merkel et al. auf den Punkt.

    Die Tragik am Austritt der Briten besteht für die Untertanen der verbliebenen 27 darin, daß das Werkel EU noch schneller, dafür aber mit noch viel größerem Schaden für die Untertanen, an die Wand gefahren werden wird.

  3. Thomas Holzer

    @Falke
    Ich traue mittlerweile Merkel, Juncker, Schulz & co zu, daß sie per Vertrag, Verordnung, Gesetz oder was auch immer, Referenden über den Austritt eines Landes verbieten werden.

    Bevor diese Menschen zur Besinnung kommen, brechen sie noch willentlich und wissentlich einen EU-Bürgerkrieg vom Zaun.

  4. sokrates9

    Ein Systemfehler der EDU ist, dass man Typen wie Junkers, Schulz nicht abwählen kann! –nachdem sie ja demokratisch nicht gewählt wurden! Somit haben sie keine Verantwortung und können machen was sie für Alternativlos halten!

  5. waldsee

    im text steht:
    ……bis zum unvermeidlichen Martin Schulz (SPD) lautet der Tenor: Europa muss jetzt enger zusammenrücken. Es klingt wie eine Drohung…..
    ES IST EINE

  6. Calderwood

    @ Thomas Holzer

    Ich habe um 10:30 Uhr einen zustimmenden Kommentar verfaßt. Der ist jetzt weg. Ich weiß nicht, ob er einem technischen Gebrechen zum Opfer fiel oder gelöscht wurde. Zweiteres kann ich mir zwar nur schwer vorstellen, aber zur Sicherheit wiederhole ich den Inhalt nicht.

  7. Christian Peter

    Schwachsinniger Artikel. Das Gegenteil wird eintreten, sonst wird diese EU untergehen. Vermutlich werden die EU – Verträge neu verhandelt werden müssen – so wie bisher kann es nicht mehr weitergehen.

  8. Thomas Holzer

    @Calderwood
    Ich habe Ihren Kommentar gelesen, konnte nichts Anstößiges darin entdecken 😉

  9. AD

    @sokrates9

    und wer sehen will was für ein Typ unser Kommissionspräsident ist, sollte einfach einmal auf YOUTUBE unter “Juncker betrunken” suchen und sich ansehen was es dort so gibt….es wäre zum schmunzeln wenn es nicht so traurig wäre…dass man solche Typen nicht abwählen kann

  10. Michael Haberler

    Der Wunsch ist ja fromm, aber unsinnig: ein Appell an die Systemprofiteure, sie mögen bitte das System abschlanken?

  11. sokrates9

    AD@ Wenn sie Junker googeln, werden sie sehen, dass abgesehen von seinen Problem auch sonst nicht viel herausragendes zu finden ist. Traurig ist dass man solche Minusmänner nicht gewaltfrei entfernen kann!

  12. Christian Peter

    Vor allem müsste nun eine Volksabstimmung in den restlichen 26 EU – Ländern erfolgen : Erst dann wird sich zeigen, ob bzw. in welcher Form die europäische Bevölkerung eine Fortsetzung des Projektes EU wünscht.

  13. Christian Peter

    Ein Trauerspiel die Bauernfänger und Hochverräter von der FPÖ : ”Sollte es in der EU zu Fehlentwicklungen kommen, dann würde man in der FPÖ möglicherweise ein Referendum zurFrage der EU – Mitgliedschaft fordern.” Norbert Hofer anlässlich eines Interviews mit der Zeitschrift Österreich.

  14. Johannes

    Großbritannien hat eine demokratische Entscheidung getroffen. Es war zuviel Selbstbestimmung die man ihnen genommen bzw. zu nehmen drohte. Wie reagiert die EU in Form von Junker, Schulz und deutscher Regierung?
    Nun auf eine Art und Weise die die Briten nicht vergessen werden.
    Ein Land mit 65 Mil. Einwohnern verlässt die EU weitere ca. 65 Mil. Visegrader werden als unsolidarische Schmarotzer und Fördernehmer denunziert und eigentlich ,so wie man sie jetzt behandelt, auf lange Zeit, zu Recht, höchst mißtrauisch sein. Ein paar Bürokraten und eine realitätsfremde Bundeskanzlerin sind gerade dabei das Friedens und Wirtschaftsgefüge Europas zu erschüttern.
    Man spürt förmlich auch in den deutschen Medien die Ratlosigkeit, noch versucht man mit Häme und Spott das für sie unbegreifliche zu bewältigen und reitet nur noch tiefer in die kommende deutsche Isolation.
    Deutschland scheitert gerade an seiner Stärke, da wird immer auf ein grenzenloses Europa mit einem großen Wirtschaftsraum verwiesen und dann zieht Deutschland allen davon, doch anstatt Prosperität für alle zu schaffen, in dem man zb. Niederlassungen in ärmeren EU-Staaten aufbaut und so am Aufbau Europas mithilft wir vielfach in China produziert und Länder wie Ungarn, Rumänien, Bulgarien werden nur zum butalen abholzen der wunderschönen alten Wälder dort ausgenutzt.
    Die Eu und seine Bürger haben Angst ein wichtiger Eckstein in diesem Haus ist herausgebrochen es muß Ehrlichkeit einkehren bei Junker und Schulz kann ich solches nicht erkennen einzig Tusk vermittelt dieses ehrliche streben. Tauschen wir doch endlich diese alten Männer an der Spitze der EU und lassen wir frischen Wind einer neuen Generation hinein, das taktieren der alten Garde hat viel Schaden verursacht .

  15. mariuslupus

    Möchte mich nicht wiederholen, aber schon vor dem Referendum war klar welchen Weg die EU-Despotie gehen wird. Die Engländer haben demokratisch abgestimmt, die Reaktion ist eine, die der totalitären Ideologen der Eurokraten entspricht. Diese Clique ist nicht lernfaähig. Niemand, so lange er an der Macht ist, ist lernfähig. Macht korrumpiert, macht die Machthaber zu abgehobenen, selbstherrlichen Despoten.
    Beispiel gefällig: U.v.d.L, Nummer 2 in D und vielleicht NachKanzlerin, gestern im TV. Absolut selbstherrlich, überzeugt, sie und ihresgleichen sind das Europa, das gute Europa.

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