Nein, das ist kein Fake…

Gefunden auf “OE24“, der Website der Tageszeitung “Österreich”:  “Schon eine Stunde nach seinem Rücktritt, bevor er noch mit seinen Ministern und seiner Partei gesprochen hatte, wählte Werner Faymann die Telefonnummer von ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner, der gerade in Los Angeles ist. Es war halb fünf Uhr früh in Los Angeles, als Faymann dem ÖSTERREICH-Herausgeber ein erstes kurzes Interview zu seinem Rücktritt gab.

Faymann: Herr Fellner, ich wollte Ihnen nur als einem der Ersten auch persönlich sagen, dass ich heute zurück getreten bin und warum – und wie’s jetzt weitergehen soll.

ÖSTERREICH: Warum dieser plötzliche Rücktritt, Herr Bundeskanzler. Sie haben am Wochenende ja noch gesagt, Sie werden um Ihren Verbleib als SPÖ-Chef kämpfen und nicht freiwillig gehen?

Faymann: Richtig, ich habe auch gekämpft – wirklich mit all meinem Einsatz und ich konnte die Mehrheit der Partei überzeugen, dass wir gemeinsam in eine Strategie-Reform gehen sollen. Ich habe die Mehrheit der SPÖ hinter mir gehabt, wirklich. Aber es gibt Situationen im Leben, da reicht die Mehrheit nicht, da braucht man den Rückhalt der gesamten Partei, von allen. Und das war nicht mehr der Fall – das habe ich gespürt, das haben mir einige auch gesagt. Und ohne Rückhalt von allen ist die Aufgabe, die SPÖ erfolgreich zu führen, nicht zu machen…..”

11 comments

  1. Gerald Steinbach

    Gehört das sicher nicht zur Rubrik “Das nie stattgefundene Interview” ????

  2. Alfred Reisenberger

    Selbst wenn es kein Fake ist (obwohl Oesterreich immer die Wahrheit schreibt), who cares? Der Mann ist Geschichte! Der dümmste Bundeskanzler der zweiten Republik wurde geschast. Leider kommt ja nie etwas Besseres nach,

  3. kannitverstaan

    Schade. Er war wirklich das dankbarste Polit-Satire-Subjekt. Er macht sozusagen den Weg frei für den nächsten Taxler – oder vielleicht sogar Eisenbahner? Nur: Maschek sind des treuesten Darstellers beraubt. Wen werden die dann noch synchronisieren können?

  4. Gerald Steinbach

    Alfred Reisenberger@
    “”Leider kommt ja nie etwas Besseres nach””

    Persönlich gebe ich sehr viel auf diesen Spruch, aber hier in diesen Fall trifft dies nicht zu

  5. Thomas Holzer

    Das muß ein fake sein, weil “unser” Bundestaxler ist mit dem Herrn Fellner sicherlich “per Du” 😉

  6. Michael Haberler

    ich fürchte, Ihr habt das “B”-Wort überhört… er droht mit Brüssel: race to the bottom, 2. Runde – jetzt mit mehr Potenzial für Flurschaden!

    und nachdem die SPD wahrscheinlich doof genug ist, Herrn Schulz als Kanzlerkandidaten aufzustellen, wäre auch der EU-Parlamentspräsident drin – Nigel Farage will have a field day.

  7. astuga

    Vielleicht dachte ja Faymann die ganze Zeit über irrtümlich, er wäre Bundeskanzler der Zeitung Österreich.
    Und nicht der gleichnamigen Republik… 😉

  8. Thomas Holzer

    Faymann tritt nur zurück, wenn er einen Job in petto hat!
    Da muss in den letzten Tagen viel gemauschelt worden sein; als Taxler wird er sich ja sicherlich nicht sein Brot verdienen wollen/können 😉

  9. mariuslupus

    Die Bescheidenheit zeichnet den grossen Mann aus. Er möge in Brüssel weiter so erfolgreich wirken wie in den letzten sieben Jahren am Ballhausplatz. Der Empfang in Brüssel durch die versammelten Geistesgenossen wird sicher überschäumend herzlich.

  10. Falke

    @Thomas Holzer
    Warum nicht als Taxler? Stellen Sie sich vor, man bietet ausländischen Touristen einen Bundeskanzler als Fahrer an. Die würden ihm ja die (Auto-)Tür einrennen; vielleicht würde er noch mehr verdienen als als Kanzler 😉

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