Nein, das werden leider keine “Roaring Twenties”….

Von | 5. März 2021

If you thought that authorities all over the planet could print, borrow and spend money like there was no tomorrow without any consequences, you were being delusional.  Since the beginning of the COVID pandemic, we have witnessed the greatest monetary binge in world history.  Of course that was going to cause enormous problems.  Of course that was going to cause nightmarish inflation.  Anyone with an ounce of common sense should have been able to see that.  When the value of money is tied to nothing, “more money” is always such a tempting solution for those in power.  But as history has demonstrated over and over again, going down that path almost always leads to tragedy. weiterlesen hier

8 Gedanken zu „Nein, das werden leider keine “Roaring Twenties”….

  1. Thomas Brandtner

    Schauen wir einmal. Das bereits beobachtbare Anziehen der Energie- und Rohstoffpreise wird sich zwangsläufig inflationserhöhend auswirken. Aber wir starten von einem extrem niedrigen Inflationsniveau, hatten ja fünf Monate lang Deflation. Und die Industrie steigert die Energie- und Ressourceneffizienz ihrer Produktion dramatisch. Wenn im nach-COVID-Aufschwung die Arbeitslosen in die Erwerbsarbeit zurückkehren, werden sie zunächst einmal mit den damit verbundenen massiven Verbesserungen ihrer realen Einkommenssituation zufrieden sein und nicht gleich Lohnerhöhungen fordern. Die durch die Maßnahmen gegen den Klimawandel erforderlichen massiven Investitionen werden sehr viele Arbeitsplätze und sehr viel Wertschöpfung erzeugen, worüber sich wieder die Finanzminister freuen werden. Es spricht also doch einiges dafür, daß die gegenwärtig hohen Aktienkurse keine Blase sind, sondern eine im Grunde realistische hohe Gewinnerwartung für die Zukunft widerspiegeln. Wenn wir uns nicht alle Chancen durch verfehlte Politik selbst zerstören, ist durchaus zu erwarten, daß uns ein paar sonnige Jahre erwarten. Hoffentlich nicht eine Neuauflage der “Roaring Twenties”, denn die waren wirtschaftlich von vorne herein unsolid und trugen den Keim der Katastrophe von 1929 ja schon in sich.

  2. CE___

    Schaun mer’ mal.

    Jedoch gilt zu bedenken.

    Ein heißer Krieg zwischen Menschen ist einmal vorbei mit einem Friedensschluss oder Waffenstillstand wenn ermattet.

    Alle gehen heim, die Sieger euphorisch, die Verlierer deprimiert, und üblicherweise entsorgen die Verlierer ihre politische Führung die das Desaster verbrochen hat (oder sie wird vom Sieger entsorgt).

    Aber bei einem nie endenden “Krieg gegen den Virus” ?

    Wo soll es bei tausenden von Viren und deren noch mehr Mutationen jemals einen “Frieden” geben vor allem wenn der “Krieg” davor sich schon in einem Mega-Desaster sich irgendwie festgelaufen hat ohne offizielle Beendigung und Abdankung der politischen Führungen.

    Wo sollen da “Roaring irgendwas” daherkommen?

    Über allem hängt das bedrückende und beklemmende Damoklesschwert, einem jeden sprichwörtlich schon täglich in das Fleisch schneidend, dass dieselbe politischen Führungen weitere Desaster anrichtet.

  3. Thomas Brandtner

    Na, jetzt wollen wir nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Zunächst einmal versuchen wir, ein bestimmtes Virus, und seine Mutanten, auszurotten, weil dieses Virus eine Pandemie angerichtet hat, die unerträglich ist. Niemand gibt sich der Illusion hin, alle viralen Infektionskrankheiten dieser Welt ausrotten zu können.
    Und bei allen festzustellenden und kritikwürdigen Fehlern von Regierungen: die Pandemie verursacht haben sie nicht. Und Sie können daher das Damoklesschwert gleich wieder weghängen. Zu verzweifeltem Geheul besteht kein Anlaß. Wir sollten jetzt nur dafür sorgen, daß ein ausreichend leistungsfähiges europäisches System zur Seuchenbekämpfung geschaffen wird und auch nach dem Ende der COVID-19 Pandemie erhalten bleibt. So können wir sicherstellen, daß wir auf die nächste Virenattacke besser vorbereitet sind und es möglichst nicht so schnell wieder zu einer Pandemie kommt. Dazu muß Europa jetzt bloß ungefähr so leistungsfähig werden wie China, Japan oder Südkorea. Oder Israel. Das ist machbar und ökonomisch vernünftig, und wir brauchen dazu keine Diktatur einzuführen.

  4. aneagle

    @Thomas Brandtner
    In dem Wissen, dass mit Frau vd Leyen, zwar nicht direkt eine von den Bevölkerungen Europas demokratisch Gewählte, sicher aber die Bestgeeignetste von ca. 380 Mill. Europäern unsere Geschicke leitet, ist Ihr werter Optimismus durchaus begründet und mir geht es schon viel besser. 😉

  5. CE___

    “Zunächst einmal versuchen wir, ein bestimmtes Virus, und seine Mutanten, auszurotten”

    Viel Spass bei “Whack-a-mole”.

    Vernünftige Menschen sehen sich so ein “großes Kino” höchstens aus der Ferne unter anderen vernünftigen Mitmenschen an.

    Schön das nun neben Schweden, Tansania, Süd-Dakota auch Texas ruhige Sitzplätze dafür anbieten wird.

    Es ist auch kein “Geheul” nüchtern und realistisch festzustellen, dass der Glaube daß dasselbe politische Personal welches schon einmal ein Desaster angerichet hat, bei einem nächsten Virus viel anders reagieren wird.

    Der Vergleich mit einem Damoklesschwert ist damit sehr angebracht.

    “Dazu muß Europa jetzt bloß ungefähr so leistungsfähig werden wie China, Japan oder Südkorea. Oder Israel. Das ist machbar und ökonomisch vernünftig, und wir brauchen dazu keine Diktatur einzuführen.”

    “China” IST eine totalitäre Diktatur. Ob “leistungsfähig”, naja, VIrenausbrüche gibt es dort noch immer, sie werden halt nicht mehr berichtet, da man offiziell ja den Virus längst besiegt hat. Und ob Südkorea und Japan “leistungsfähiger” sind bleibt dahingestellt. Diese Staaten haben am Anfang richtigerweise schneller reagiert mit Einreiseverboten von Rotchinesen und damit Infektionen schnell einfangen können. Nur aber hocken diese jetzt genauso in ihrer Wagenburg ohne wirkliche Lösung so wie alle anderen. Die gehypten Impfungen werden nicht die Wunderwaffe die das Virus verschwinden macht. Und über Israel schüttle ich sowieso nur den Kopf. Sicher kein Vorbild welches ich für Ö sehen möchte. Vergessen mit dem Injektionswahnsinn ihre eigene harten geschichtlichen Erfahrungen, und gehen mit der Masseninjektion seiner Bevölkerung mit im Grunde ungeprüftem Zeug ein Hopp-oder-Drop-Risiko ein. Wir werden es dann mehrere Jahre später sehen ob gut oder schlecht.

  6. Thomas Brandtner

    Ich freue mich, dass Sie das auch so sehen. Gerade in einer so schwierigen Lage wie der gegenwärtigen ist es schon ein positiver Faktor, eine Kommissionspräsidentin zu haben, die ausgebildete Medizinerin ist. Demokratische Legitimation (die sie ja auch hat, ich kann mich an ihre Bestätigung durch das Europaeische Parlament noch lebhaft erinnern) ist wunderbar, Kompetenz ist aber auch wertvoll, nicht ? Mir kommt jedenfalls vor, dass die EU-Kommission seit Jacques Delors nicht mehr eine so starke Führungspersönlichkeit hatte wie heute.

  7. aneagle

    @Thomas Brandtner
    6. März 2021

    Fein, dass Sie das auch so sehen. Frau vd Leyens ziemlich einzigartige Kompetenz, gepaart mit dem unvergleichlichen Verhandlungsgeschick ihrer beiden bestens geeigneten Mitverhandler*Innen bei den Astra – Zeneca Verhandlungen, haben die EU in die Lage versetzt, vielen anderen Staaten bei der Impfstoffverteilung den Vortritt zu überlassen. Das war nobel, kleinere schwächere Staaten hätten bei der geballten Kompetenz des EU Verhandlerteams leicht ins Hntertreffen geraten können. Wir sind stolz auf unsere EU Führung, viele andere Staaten beneiden uns glühend um unser Triumvirat.

    Nicht auszudenken, was ein Verhandlungsteam aus kaltschneuzigen Juristen und erfahrenen, ausgefuchsten Vertragsverhandlern der europäischen großen Pharmafirmen mit exakter EU-Zielsetzung für einen Flurschaden angerichten hätten können. Schon alleine die von Ihnen richtigerweise ins Spiel gebrachte “starke Führungspersönlichkeit” vd Leyens, läßt reihenweise mediocre Staaten wie z.B. Russland, hilflos erzittern.

    Zu dem von Ihnen als positiv konnotierten Faktor “eine Kommissionspräsidentin zu haben, die ausgebildete Medizinerin ist”, erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass ausgebildete Mediziner zu aller erst Praxis und persönliche Bewährung bedürfen, bevor sie Ärzte für Menschen werden können. Fehlen diese unabdingbaren Eigenschaften, reicht es bei mancher Assistentärtzin höchstens zu einer EU- Kommissionspräsidentin

  8. aneagle

    Korrektur:
    …persönlicher Bewährung
    …Assistenzärztin
    sorry

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