Nein, die EU ist nicht lernfähig

Von | 10. Dezember 2018

(ANDREAS UNTERBERGER) Es ist eine deprimierende Erkenntnis: Die EU hat sich trotz der schlimmen Entwicklungen der letzten Jahre als weiterhin nicht lernfähig erwiesen. Vor allem – aber keineswegs nur – die aktuelle EU-Kommission zeigt sich samt Parlament und etlichen Regierungschefs als absolut veränderungsunfähig. Sie verwechseln die Union mit einer strammen linksliberalen Umerziehungs- und Zwangsanstalt. Sie ignorieren seit Jahren den Willen der Bürger. Und sie riskieren weiter hier

 

3 Gedanken zu „Nein, die EU ist nicht lernfähig

  1. sokrates9

    Wenn irgendeiner der EU – Bürokraten nur im Ansatz Europa im Sinne hätte würde man die Engländer auffordern zurückzukommen und gemeinsam die EU in einigen dringend notwendigen Punkten zu reformieren!
    Will das wer in dieser arroganten, abgehobenen Bürokratenclique? Natürlich nicht! Die Engländer sind doch Querulanten und wollen oft Dinge die das gewöhnliche Volk will!
    So etwas geht doch gar nicht! Da wird der Brexit zu Lasten ganz Europas durchgezogen, was immer es auch kostet!

  2. Falke

    @sokrates9
    David Cameron hat ja – unter der Drohung des Brexit – eine ganze Reihe von Reformen durchgesetzt, manche sogar nur als Ausnahmen für England; das hätte wahrscheinlich den Brexit auch verhindert. Doch dann kam Merkels Grenzöffnung mit Billigung Junckers, die Briten sahen mit Entsetzen, wie Horden vorzivilisatorischer Massen gewaltsam in Europa einfielen – und da zogen sie halt logischerweise die Notbremse.

  3. Johannes

    So leid es mir tut, denn ich habe immer große Sympathie für Deutschland und wir sind ja in großen Teilen unserer österreichischen Bevölkerung deutschstämmig, aber ich befürchte Deutschland hat in Europa nicht nur das Kommando übernommen es möchte auch die Weichen für die Zukunft stellen und zwar sehr hegemonisch.

    Als Deutschland die Wiedervereinigung anstrebte war eine der schärfsten Gegnerinnen dieses neuen mächtigen Deutschland, Margaret Thatcher. Damals verstand ich ihre Haltung nicht und ich fand ihre Einstellung nicht sympathisch. Heute glaube ich sie zu verstehen und ich sehe das genau das eintritt wovor Thatcher gewarnt hat.
    Deutschland übernimmt die alleinige Führung, unterstützt und fördert eine Völkerwanderung, fordert von allen anderen Gehorsam und verursacht dadurch immense Spannungen in der EU.

    Wieder ist es Deutschland das in einer„ Alles oder Nichts„ Mentalität sein Ziel erreichen will. Statt Dinge wachsen zu lassen will man es über`s Knie brechen. Langfristig war Deutschland damit immer Verlierer, sie sind wie man so schön sagt immer auf die Schnauze gefallen.

    Deutschland ist eine Wirtschaftsgroßmacht daraus abzuleiten man könne über alles und jedes bestimmen ist falsch und wird nicht den gewünschten Erfolg bringen.
    Der tiefe Riss der schon jetzt durch Europa geht ist nicht von den Visegrader verursacht, auch wenn Gelegs, Lendvai und so manche es so sehen. Der Riss ist durch Deutschland verschuldet, mit seiner Vision der Aufgabe des Deutschen, ja mit der geradezu fanatischen Begeisterung endlich das Deutsch sein abzulegen und durch den Zuzug und die Vermischung vollständig darin aufzugehen es für alle Zeiten so zu verändern das es nicht mehr erkennbar ist, steht man halt in Europa allein da.
    Zu fordern alle anderen sollen es einem nachmachen ist wieder diese vollkommen naive Vorstellung von Hegemonie die alle, außer Deutschland, so ablehnen.

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