Nein, die Schere geht nicht auf, ganz im Gegenteil

“Ökonomen sehen in Deutschland eine Trendumkehr: Die Ungleichheit in der Gesamtbevölkerung geht seit 2005 zurück. Dies sei unter anderem auch auf die strenge Hartz IV-Regelung zurückzuführen….” (hier)

7 comments

  1. sokrates9

    Wenn alle dasselbe verdienen -ausgenommen EU – Eliten und Politiker – haben wir as Paradies!!

  2. mariuslupus

    Aber, darf man das ? Die soziale Kälte ist doch eine Tatsache, ein Grundpfeiler, ein Axiom der sozialistischen Glaubenslehre. Hat auch der Papst verkündet. Ein Papst ist unfehlbar. Auch ein Papst der an Karl Marx glaubt, bleibt unfehlbar.

  3. ethelred

    Die Schere geht seit 2015 noch viel rascher zu. Viele Reiche verlassen ein unsicher werdendes Land. Die sind ja nicht blöde und warten bis sie endgültig zugunsten neuer Anspruchsberechtigter geschoren werden. Daneben implodieren Teile der (über)lebenswichtigen Industrie durch grüne Verkehrsstrategien und vorausschauende Selbstanzeigen. Die Verhaltensweisen von Vermögenden und Produktiven sind sehr löblich. Sie helfen der Regierung ihr heres Ziel schneller zu erreichen. Erst wenn alle nichts mehr haben, ist die böse Ungleichheit besiegt. Armut schändet nicht, wir schaffen das. Demokratisch und vorausblickend ! Deutschland wählt sein Unglück selbst.

  4. Reini

    Als österreichischer Ökonom sehe ich keine Trendumkehr: “Die Ungleichheit in der Gesamtbevölkerung geht seit 2005 zurück. ” … das Gesamtniveau passt sich leider der unteren Schicht an.

  5. Christian Weiss

    “Die Schere geht seit 2015 noch viel rascher zu. Viele Reiche verlassen ein unsicher werdendes Land.”

    So bekämpft man heute Armut. Dadurch sinkt der Anteil derer, die weniger als 60% des Durchschnittseinkommens verdienen.
    Auf mich üben Menschen, die auf dieser Schiene denken, eine grosse Faszination aus. Wenn sie einen Trabi auf dem Parkplatz haben und eine Drei-Zimmer-Plattenbau-Wohnung haben, dann sind diese Menschen zufrieden und glücklich, wenn sie sehen, dass der Nachbar in einer Wellblechhütte haust und mit dem Fahrrad zur Arbeit muss.
    Die gleichen Menschen sind hingegen todunglücklich, wenn sie in einem 6-Zimmer-Einfamilienhaus leben und Maserati fahren, wenn sie feststellen, dass der Nachbar eine 10-Zimmer-Villa und einen Ferrari hat.

  6. Fragolin

    Da sich das Märchen von den ausgebeuteten Massen bei all den einfachen Arbeitern mit ihrem Audi und ihrem i-Phone nicht mehr so gut verkaufen lässt, wird ein neues Prekariat importiert, dass zwar auf Steuerzahlerkosten gemästet wird, aber offiziell nichts besitzt und verdient und damit die Armutsstatistik für die industrielle Armutsbekämpfung wieder auf Höchstbedarf dreht. Mir scheint, Deutschland hatte Angst vor Vollbeschäftigung und hat sich deshalb eine Million Langzeitarbeitslose gekauft.

  7. Lisa

    @Christan Weiss: genau so ist es mit der Zufriedenheit. Den Menschen in ganz Europa geht es heute viel besser als noch vor zwei, drei Generationen. Die Diskretion der Schweizer, wenn es um Finanzen geht (Tabu: Salär, Bankkonto, Miete), trägt erheblich zur Zufriedenheit bei: es sind die Kosovaren, die mit dem BMW rumkurven, nicht die CEO, die fahren oft mit dem VW oder dem Rad zur Arbeit: “keinen Neid wecken” ist eine soziale Regel: das wissen viele Zuwanderer nicht, da in ihren Kulturen gerade das Herzeigen von Reichtum mehr Sozialprestige gibt. In den Staaten sieht man zB eine ganze Traube von jungen Männern um einen posh Wagen stehen, während in der CH manchmal sogar “respektlos” eine Cola-oder Bierdose aufs Dach gestellt wird oder einem “Stadttraktor” hinterhergepfiffen wird…

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