Nein, Flüchtlinge sind keine Nettozahler

Von | 13. Februar 2017

“Flüchtlinge zahlen mehr in das österreichische Sozialsystem ein, als sie an Leistungen erhalten. Zu diesem Ergebnis kam eine neue Studie von Joanneum Research, die diese Woche für Schlagzeilen sorgte. Dahinter steht ein großes Aber….” (NZZ, hier)

19 Gedanken zu „Nein, Flüchtlinge sind keine Nettozahler

  1. Thomas Holzer

    “Dabei blieben jedoch Integrationskosten, wie zum Beispiel Kosten für Sprachkurse, zusätzlicher Förderbedarf innerhalb von Schulklassen etc. nicht berücksichtigt, wie die Studienautoren betonen.”

    Dann sollten mal die Studienautoren auch die Kosten für zusätzliche Polizei, Sicherheitsmaßnahmen, RK-Ausfahrten, Notarzteinsätze, Krankenhausaufenthalte und Gerichts- und Gefängniskosten etc., etc. einrechnen; ist ja wohl nicht zu viel verlangt….

  2. CE___

    Wenn ich dann im Radio höre die Gemeinden müssten für die Illegalen “Arbeitsplätze schaffen” geht mir auch der Feitel im Sack auf.

    Wo soll denn plötzlich so viel Arbeit herkommen die vorher nicht da war ? Bei unserer höchsten Arbeitslosigkeit der 2. Republik.

    Wenn schon ein nötige und sinnvolle Arbeit davor zu erledigen war, wird sie ja von jemanden auch schon erledigt worden sein, u.a. einem Gewerbebetrieb – also kann man nur dem die Arbeit weg nehmen und einem Illegalen überlassen.

    Oder man schafft einfach “Nonsense-Hackn” die ganz objektiv NIEMAND braucht und nachfrägt, die aber alle Nettoeinzahler mittels ihrer Bundes,- Landes,- Gemeindesteuern zu zahlen haben indem ihnen noch mehr Steuern abgepresst.

    Bin schon gespannt welche Gemeindeabgaben in Wien sehr bald WIEDER erhöht werden damit mit diese abgepressten Gelder dann den Illegalen nachwirft.

  3. Thomas Holzer

    @CE___
    “Oder man schafft einfach „Nonsense-Hackn“ die ganz objektiv NIEMAND braucht und nachfrägt, die aber alle Nettoeinzahler mittels ihrer Bundes,- Landes,- Gemeindesteuern zu zahlen haben indem ihnen noch mehr Steuern abgepresst.”

    Genau die wird geschaffen, nicht nur für “unsere” Neubürger, sondern, so es nach der Regierung geht, auch für alle 50+

    Und natürlich, es wird auch Arbeit “normalen” Gewerbebetrieben entzogen und diese auf einige Neubürger umverteilt werden, was zur Folge haben wird, daß wieder Arbeitsplätze im sog. 1.Arbeitsmarkt verloren gehen werden

    Die Weitsicht “unserer” Politikerdarsteller ist geradezu atemberaubend

  4. raindancer

    nachdem der Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer gelockert werden soll und die vielen Halbstarken aus dem Orient unterzubringen sind, wird wohl Variante 2 eintreten.

  5. buerger2015

    nur die dümmsten werden wohl glauben, dass ungelernte, nicht der sprache fähige und oft auch unwillige migranten, denen das geld hineingestopft wird, die alles umsonst bekommen dem staat mehr bringen als sie kosten. so soll denn dieser mehrwert herkommen? der staat (in wahrheit die steuerzahler) zahlt die migranten verbrauchen, dritte verdienen daran, abe es kann einfach nicht mehr sein al bezahlt wird oder die leistung der betroffenen wäre so hoch, dass daraus mehr steuer zurückkommt als bezahlt wird. wie soll das gehen, wenn nur 10% einen job irgendwann bekommen werden und der rest von der stütze lebt.

  6. mariuslupus

    Eine Anhäufung von Halbwahrheiten und ganzen Lügen. Zuerst wird kunterbunt von Flüchtlingen, Asylanten, usw. geplappert, um das Bild so unscharf wie nur möglich zu gestalten.
    Bei den Zahlen handelt es sich um eine Population die zwischen 2000 und 2015 eingewandert ist. D.h. noch vor dem grossen Ansturm. Wahrscheinlich war die Motivation und die Zusammensetzung dieser Population anders als ab dem September 2015, und bis jetzt.
    Auch die Zahlen bereits in den Arbeitsprozess eingegliederten Asylanten stimmen nicht. Hängt mit der fehlenden Bereitschaft sich zu integrieren und zuerst die Landesspreche zu lernen, zusammen. Asylanten arbeiten im wenig produktiven, bzw. nicht produktiven Sparten.
    Die Kosten, die Asylanten im Bereich der Infrastruktur verursachen, werden selbstverständlich aus dieser “Statistik”, herausgerechnet,

  7. Johannes

    Was die Studie überhaupt nicht berücksichtigt ist die demographisch- ethnologische -religiöse Komponente.
    Das die Studie als gut gemachte Fake-Studie anzusehen ist wird durch so manchen, auch obigen Artikel belegt.
    Was aber noch viel schwerer wiegt, sehr viele der Zugewanderten sind in ihren 18-19 Lebensjahren die nach österreichisch-amtlicher Wahrnehmung aber meist bei 16 liegt, so stark religiös geprägt worden das ein Kulturclash mit zunehmender Zahl der Bereicherer unausweichlich sein wird bzw schon ist.

  8. Manninger

    Ich lach mich kaputt: Die Lügen beginnen ja schon beim Begriff ,,Flüchtling”.

  9. Leitwolf22

    Gab es da nicht mal so ein Gebot “Du sollst nicht lügen”? Scheint bei Caritas und Kirche dieser Tage etwas aus der Mode gekommen.

  10. Der Realist

    beinahe täglich taucht eine Studie oder Wortmeldung auf die uns den Segen der Asylanten für unsere Wirtschaft erklärt, und trotzdem gibt es noch immer eine Unzahl von Ignoranten, die in ihrer Borniertheit mit all dem nichts anzufangen wissen.

  11. Marcel Elsener

    Diese Studie ist nichts als Propaganda. Die Kosten für die gesamte migrationsbezogene Sozialindustrie müsste in die Rechnung miteinbezogen werden. Und wie Herr Holzer richtig vermerkt hat auch die zusätzlichen Kosten in der Justiz, der Krankenversicherungen etc. etc.

    Caritas, das Rote Kreuz und Konsorten sind ja ebenfalls direkte Nutzniesser der Migration und sind unter dem riesigen Ausgabenposten Sozialindustrie subsumiert. Die Studie ist somit eine typische Auftragsstudie für eine bestimmte Interessengruppe, wodurch ihr Aussagewert schon mal grundsätzlich skeptisch betrachtet werden muss. Wenn man die Studie näher analysiert, dann bestätigt sich die Skepsis, auch wenn die NZZ recht zurückhaltend über diese Propagandastudie berichtet.

    Ich bezweifle stark, dass auf das ganze Leben der grossen Mehrheit der Migranten aus dem nordafrikanisch/arabischen Kulturraum bezogen letztlich ein positiver Wertschöpfungssaldo resultiert; bei einzelnen Migranten mag das allerdings anders sein. Das hat damit zu tun, dass die zumeist erwachsenen Migranten erst einmal die hiesige Sprache erlernen, den Bildungsrückstand aufholen und sich auch noch an eine völlig andere (Arbeits-)Kultur anpassen müssen. D.h. sie kosten erst einmal das Gemeinwesen einen Haufen Geld. Ausserdem ist dazu ein erhebliches persönliches Engagement erforderlich, welches durch leicht zu erlangende Sozialtransfers gleich wieder im Keim erstickt wird. Die sogenannte Integration gelingt schon mal nur bei einer Minderheit zufriedenstellend, worauf diese meist nur in minder wertschöpfenden Berufen tätig sein können; die Mehrheit wird dauerhaft von Sozialtransfers abhängig sein oder vielleicht irgendwo in einer staatlich subventionierten ABM-Stelle unterkommen.

    Gerade den motivationsdämpfenden Einfluss des Sozialstaates auf die Integrationsbereitschaft der Migranten darf keinesfalls unterschätzt werden. Der wichtigste Integrationsfaktor für einen Migranten ist die Arbeit. Wer arbeitet, der ist sozusagen gezwungen mit anderen (zumeist autochthonen) Menschen zu kommunizieren; die Integration verläuft in solchen Fällen weitgehend automatisch. Wer jedoch Sozialtransfers in vergleichbarer Höhe abgreifen kann, wie er mit mühseliger Arbeit erwirtschaften müsste, der wird tendenziell ersteren Weg wählen; diese ‘Faulheit’ ist typisch menschlich. Der Sozialstaat ermöglicht so jemandem, weitgehend in seinen eigenen Migrantenkreisen zu verkehren, wodurch dann die berüchtigten Parallelgesellschaften entstehen; eine Interaktion mit Autochthonen ist für den Migranten nicht notwendig, wenn man mal vom Sozialamt absieht, wo dann häufig der Sozialarbeiter die erforderlichen Anträge ausfüllt und notfalls noch ein Dolmetscher herangezogen wird. Folge davon: der nordafrikanische/arabische Migrant wird meist nicht integriert und taugt somit auch nicht für den heimischen Arbeitsmarkt ausser vielleicht für einfache mechanische Verrichtungen, die aber besser motivierte Osteuropäer wesentlich effizienter verrichten, sofern diese Arbeiten nicht gleich automatisiert werden. Die effektivste integrationspolitische Massnahme bestünde meiner Meinung nach darin, den Migranten weitgehend die sozialrechtlichen Transfers zu verweigern, welche den Autochthonen und den bereits seit Jahren hier arbeitenden, integrierten Migranten zustehen. Dann wären die Integrationsunwilligen gezwungen, sich zu integrieren oder andernfalls zugrunde zu gehen oder in eine anderes Land zu gehen.

    Man kann davon ausgehen, dass aus diesen Gründen und wohlfahrtsstaatlichen Dynamiken nur eine kleine Minderheit der nordafrikanischen/arabischen Migranten eine vergleichbare Nettowertschöpfung in ihrem Leben erzielen wird wie die autochthonen Europäer oder Migranten aus anderen Weltregionen (Nordamerika, Süd- und Ostasien).

    Im verlinkten Artikel der NZZ wird darauf verwiesen, dass es beim Asylsystem nicht so sehr um eine ökonomische Rechnung sondern um Hilfe an Menschen in Not ginge. Das stimmt zwar, enthält aber eine weitere Lüge. Die weitaus meisten dieser sogenannten Flüchtlinge sind eben keine wirklichen Flüchtlinge – weder im Sinne von politischen Flüchtlingen gemäss der Genfer Konventionen noch im Sinne von Kriegsflüchtlingen gemäss der Definition des UNHCR. Der hochemotionale Begriff ‘Flüchtling’ ist also in seiner realen Anwendung in den hiesigen Debatten selbst schon ein Betrug, da er auf die grosse Mehrheit der solcherart bezeichneten Migranten gar nicht zutrifft. Hier führen gerade die Medien die Medienkonsumenten immer wieder mit nicht zutreffenden Etikettierungen (‘Flüchtling’) und moralischen Imperativen in die Irre, und man kann davon ausgehen, dass das in den betreffenden Redaktionsstuben auch bekannt ist. Hat da jemand Lügenpresse gesagt?

    Die meisten Migranten kommen aus wirtschaftlichen Gründen, weil die ökonomischen Verhältnisse in ihren Heimatländern meist schlecht bis katastrophal sind. Da ist es rational nachvollziehbar, dass sie dorthin gehen, wo die wirtschaftlichen Verhältnisse besser sind. Von Nordafrika und dem Nahen Osten ist es ein vergleichsweise kurzer Weg nach Europa, weshalb dieses das natürliche Ziel der betr. Völkermassen sind.

    Gerade Afrika hat einen gewaltigen Geburtenüberschuss, der zu einem entsprechenden Migrationsdruck führt, da auf dem heimischen Arbeitsmarkt diese vielen zusätzlichen Menschen einfach nicht aufgenommen werden können und obendrein Korruption, ein ausgeprägtes Klientelsystem und archaische Sozialstrukturen die wirtschaftliche Entwicklung der dortigen Gesellschaften behindern.

    Der hohe Geburtenüberschuss ist aber hausgemacht; die betr. Völker haben es selbst in der Hand, das zu ändern. Es ist eben nicht dasselbe wie Krieg oder politische Repression, die fast immer von relativ kleinen politischen Interessengruppen initiiert werden, und denen die grosse Mehrheit aufgrund der realen Macht- und Gewaltverhältnisse weitgehend ausgeliefert ist.

    Selbstverständlich hat ein Gemeinwesen (vulgo Staat) das Recht, die Immigranten so auszuwählen, dass sie einen möglichst hohen Gewinn erbringen; das nennt man Einwanderungspolitik. Diese ist bei den weitaus meisten Staaten dieser Erde normal, die nicht jeden Ausländer einfach so hineinlassen. Nur in West-/Mitteleuropa hat sich der Irrglaube festgesetzt, man müsse hier jeden aufnehmen und mit Hilfe des Sozialsystems ohne adäquate Gegenleistung durchfüttern. Das ist aber kein Akt der Solidarität oder Nächstenliebe sondern vielmehr ein Akt der Dummheit.

  12. mariuslupus

    Marcel Elsener
    Die Angelegenheit, die Zuwanderung, könnte ganz einfach abgewickelt werden. Keine Quoten, ist ein schwachsinniges Kriterium, sondern ein Bonussystem. An erster, zweiter und dritter Stelle berufliche Qualifikation und Sprachkenntnise. Im Mittleren Osten gibt es genug qualifizierte Menschen die in Europa einen Beitrag zu Wirtschaftsleitung erbringen könnten. Die auch bereit wären sich zu integrieren. Nur kein gebildeter und qualifizierter Mensch, wird sich unter die Masse der Analpahabeten mischen.
    Die merkelsche sogenannte Flüchtlingspolitik hat viele Übel bereits verursacht, ist die Ursache, dass die EU mit einer negativen Auslese von Muslimen “beglückt” wird.
    Wer im nahen Osten wirklich qualifiziert ist geht zuerst in die Emirate, oder in die USA, evtl. Australien.
    Die Saudis, Kuwaitis, sowie die herrschenden in Qatar, Abu Dhabi oder Dubai sind nicht so blöd dass sie sich die “Glaubensbrüder” ins Land holen, die Merkel umarmt.

  13. Marcel Elsener

    @mariusplus
    Ich stimme Ihrem Beitrag zu. Die Crux besteht darin, dass es in Deutschland, Österreich und etlichen anderen EU-Staaten keine Einwanderungspolitik mit konkreten Einwanderungskriterien gibt. Vielmehr wird unter dem Etikett der Flüchtlingsproblematik ein laissez-faire praktiziert, wonach einfach jeder einwandern kann, sofort ein Bleiberecht erhält und sozialrechtlich behandelt wird wie die Autochthonen oder jene, die sich legal niedergelassen haben und arbeiten.

  14. Falke

    @Leitwolf22
    Leider gehört “Du sollst nicht lügen” nicht zu den 10 Geboten. Daher fühlt sich der Herr Landau offenbar auch nicht daran gebunden.

  15. waldsee

    Werter Autor,vergessen sie bitte nicht ,daß Muslime aus der Türkei nach dem Krieg D und Ö aufgebaut haben.Das wird zumindest in solchen Kreisen gerne berichtet.Warten sie nur bis moderne Historiker sich dieser sache annehmen.

  16. Thomas F.

    @CE___
    Arbeitsplätze für Islam-Lehrer zum Beispiel.

  17. vesparaser

    Wir sollten 10 Millionen dieser Gottesgeschenke aufnehmen, dann werden wir noch wohlhabender. Natürlich wird die Kriminalitätsrate nicht ansteigen, keinem der schon länger hier lebt wird was genommen werden.

  18. mariuslupus

    @Waldsee
    War das ernst oder ironisch gemeint , dass Muslime D und Ö aufgebaut haben ?
    Moderner Historikern glaube ich, so wie ich den modernen Journalisten glaube

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