Nein, Gehälter sind nicht gerecht

Ob Dietrich Mateschitz, milliardenschwerer Eigentümer des Weltkonzerns Red Bull, seinem Geschäftsführer ein Gehalt von 100.000 oder 10 Millionen Euro bezahlt, geht außer den beiden niemanden etwas an; schon gar nicht den Staat. Welchen Preis zwei geschäftsfähige Personen für die Erbringung von Leistung vereinbaren, darf in liberalen Marktwirtschaften ausschließlich deren Angelegenheit sein.

Natürlich kann das zu einem Ergebnis führen, das die Mehrheit der Bevölkerung als nicht gerecht empfindet. Aber ist es gerecht, dass intelligente Menschen deutlich mehr verdienen als geistig minderbegabte, dass ein zum Fußballspiel Hochbegabter Multimillionär werden kann, eine ebenso talentierte Kindergärtnerin dagegen eher nicht?

All das ist höchst ungerecht – und trotzdem ist es eine Horrorvorstellung, in einem Gemeinwesen leben zu müssen, das solche Ungerechtigkeiten beseitigt. Das ginge nämlich nur in einer Diktatur im Namen der Gerechtigkeit. Es wäre daher keine gute Idee, die als unangemessen hoch empfundenen Bezüge mancher Manager einfach per Gesetz zu beschneiden, wie das derzeit in halb Europa diskutiert wird.

Durchaus diskutabel ist hingegen die Stoßrichtung jener Volksinitiative in der Schweiz, die den Aktionären, also den Eigentümern eines Unternehmens, mehr Mitsprache bei der Entlohnung des Managements geben will. Bisher oblag das ja in der Schweiz wie in Österreich dem Aufsichtsrat, was angesichts der vielfältigen gegenseitigen Verflechtungen von Spitzenmanagern gelegentlich zu einer Unkultur des gegenseitigen finanziellen Hochlizitierens führte. Den Aktionären die rechtliche Handhabe zu geben, dagegen vorzugehen, ist vernünftig.

Trotzdem mutet es eher kurios an, dass vor allem Politiker der Linken diese an sich ja wünschenswerte Stärkung von Eigentumsrechten betreiben. Denn je abhängiger ein Management von der jährlichen Absegnung seiner Gage durch die Aktionäre ist, umso mehr wird es auf kurzfristige Profite achten, die als Dividenden oder Kurssteigerungen den Aktionären zugute kommen.

Salopp gesagt: Je unmittelbarer die Entlohnung des Managers vom Wohlbefinden seiner Eigentümer abhängig ist, umso weniger nachhaltig, langfristig und im Interesse aller Stakeholder des Unternehmens wird dieser Manager agieren. Das steht üblicherweise nicht hoch oben auf der politischen Agenda der Linken.

Auch unter dem Aspekt der Gerechtigkeit dürfte die Stärkung der Eigentümerrechte interessante Auswirkungen haben. Denn wird dadurch tatsächlich eine Verringerung der Vorstandsbezüge erreicht, steigen ja automatisch die Gewinne dieser Unternehmen. Und die kommen zu einem erheblichen Teil den wirklich Reichen zugute. Wer also dafür sorgt, dass die Manager-Millionäre weniger verdienen, sorgt gleichzeitig dafür, dass die Eigentümer-Milliardäre noch reicher werden. Was der VW-Chef Martin Winterkorn weniger verdiente, flösse zum Teil in die Kasse seines Mit-Eigentümers, des Milliardärs Ferdinand Piëch. Eine eher unkonventionelle Art, mehr Gerechtigkeit zu schaffen. (WZ)

 

38 comments

  1. Thomas Holzer

    “Das ginge nämlich nur in einer Diktatur im Namen der Gerechtigkeit”

    FALSCH!
    es müßte richtig heissen: Das ginge nur in einer Diktatur im Namen der GLEICHHEIT” Das Wort “Gerechtigkeit” wird nur vorgeschoben, um die “Volksseele” zu besänftigen. Außerdem frage ich mich, wer in solchen Fällen entscheiden soll, was “gerecht” ist? Die gewählten “Volksvertreter” etwa? Eine andere Horrorvision

  2. rubens

    Also so blöd sind die Eigentümer auch nicht, wie sie hier dargestellt werden.

  3. Klaus Kastner

    Mein Anfangsjahresgehalt bei einer amerikanischen Großbank war 13.000 USD im Jahr 1972. Das war Standard für Business School Absolventen. Mein Chef, ein sogenannter Section Head, wurde auf rund 25.000 USD geschätzt. Die Ebene unter dem Vorstand wurde auf 75-100.000 USD geschätzt. Der CEO wurde auf 200-250.000 USD geschätzt. Boni gab es keine. Die obersten Manager hatten Stock Options.

    War das so, weil es ein diesbezügliches Gesetz gab? Natürlich nicht. Stattdessen gab es Aufsichtsräte und eine Personalpolitik, die auf der Basis von Vernunft und Verantwortung agierten. Und es gab eine Werteskala.

    Außerdem gab es natürlich den Markt, der sich ähnlich verhielt.

    Das waren Zeiten, als wir Junge vom CEO Sätze wie diese hörten: “Wir haben 4 primäre Abhängigkeiten und Verantwortlichkeiten: wir sind unseren Eigentümern verantwortlich, unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und dem sozialen Umfeld, das es uns ermöglicht, unsere Geschäfte so zu machen, wie wir es tun”.

    Ein Gordon Gekko wäre in dieser Zeit auf der Stelle gefeuert worden. 10 Jahre später suchte man die Gordon Gekko’s zur Einstellung.

    Ich erinnere mich an ein Zitat des legendären Dr. Hermann Bell von der Oberbank in den 1990er Jahren. Es ging ungefähr so: “Ich verstehe diese Großbanken nicht mehr. Sie versprechen ihren Aktionären Renditen, wo sie wissen, dass sie diese auf Dauer nicht erwirtschaften können. Ich verspreche meinen Aktionären 8%, aber diese 8% bekommen sie sicher und auf Dauer”.

    Wer ist der “Markt”? Der Markt sind letztendlich Menschen aus Fleisch und Blut mit einer Werteskala. Werteskalen ändern sich und passen sich der Zeit an. Was vielleicht gestern noch ein Grund zum Schämen war, ist heute vielleicht ein Grund zum Stolz.

    Kein Gesetz kann Werteskalen ändern. Die Schweizer Bevölkerung hat eindrucksvoll gezeigt, wie man Einfluss nehmen kann. Vor allem, weil der ausgeübte Druck nicht etwa von ‘Linken’ mit Revanchegedanken kam, sondern von der Bevölkerung.

    Jeder Mittelständler weiß, dass die 4 oben genannten Abhängigkeiten absolut stimmen, wenn er auf Dauer Erfolg haben möchte. Er weiß das, weil er nahe am Geschehen ist. Je weiter man sich vom Geschehen entfernt, desto abstrakter (und unvernünftiger) werden oft die Entscheidungen.

    Eine Einbindung der Aktionäre in Kompensationsentscheidungen wird nicht viel bringen, weil ja meistens Großaktionäre mit ähnlicher Werteskale die Regeln bestimmen.

    Wenn unter 4 gleich berechtigten Abhhängigkeiten nur eine die absolute Oberhand gewinnt, dann müssen sich die anderen 3 zu Wort melden. Nicht mit Protest und/oder Occupy, sondern mit plausiblen und überzeugenden Argumenten. In der Schweiz hat sich jetzt das ‘soziale Umfeld’ zu Wort gemeldet. Wo bleiben die Kunden und Mitarbeiter?

  4. rubens

    @Klaus Kastner
    Die Mitarbeiter, die sich meldeten, sind inzwischen ausgeschieden. Und die Kunden sind sauer und müssen die Kreditzinsen erwirtschaften, daher sind sie brav leise und die anderen unabhängigen sind den Banken wurscht.

  5. oeconomicus

    Jeder weiß und hat gewusst, dass eine EK-Rendite von 25% p.a. (Ackermann) auf die Dauer nicht geht. Es mag einige Jahre funktionieren, dann kommt der Crash. Der Trick der Finanzwirtschaft bestand darin, dass man die hohe Gewinne kassierte und das Risiko und die Verluste auf die Steuerzahler abwälzte. Die Politiker haben mitgespielt, weil sie das Spiel nicht verstanden haben oder verstehen wollten. Und einige finanzakrobatische Zauberlehrlinge in Salzburg, Linz und St. Pölten sind bei dem Spiel auf die Nase gefallen.

  6. Thomas Holzer

    @oeconomicus
    Nochmals!
    Nicht die Finanzwirtschaft hat die Risiken und Verluste auf die Steuerzahler abgewälzt, sondern die POLITIK!!!!

  7. gms

    “Durchaus diskutabel ist hingegen die Stoßrichtung jener Volksinitiative in der Schweiz, die den Aktionären, also den Eigentümern eines Unternehmens, mehr Mitsprache bei der Entlohnung des Managements geben will.”

    Na toll, jetzt kann sich das linke Pack sogar auf das Zentralorgan des Neoliberalimus berufen. Besagte “Stoßrichtung” beinhaltet im Anlaßfall nämlich eine handfeste Entrechtung der Eigentümer!

    Laut angenommenem Initiavtext: “Die Organmitglieder erhalten keine Abgangs- oder andere Entschädigung, [und] keine Vergütung im Voraus, keine Prämie für Firmenkäufe und -verkäufe”.

    Selbst wenn die Aktionäre einen Manager mit einem absolut argumentierbaren Antrittsgeld den Wechsel ins eigene Unternehmen schmackhaft machen wollen, so dürfen sie das nicht. Ein Bonus für eine erwünschte Firmenübernahme oder den Abstoß einer verlustbringenden Beteiligung? – Gleichfalls verboten!

    Über Abgangsentschädigungen mag man geteilter Meinung sein, doch ist auch dies ein inakzeptabler Eingriff in die Vertragsfreiheit. Und damit die Aktionäre erst gar nicht zur Ruhe kommen, wird die sog. “Organ- und Depotstimmrechtsvertretung” untersagt. Flankierend wird noch die Generalversammlung um einen zusätzlichen Zankapfel bereichert, sind nun doch einmal jährlich die Mitglieder eines “Vergütungsausschusses” zu wählen.

    Zum Abrunden, damit auch wirklich niemand auf die Idee kommt, die kommunistische Volksseele ließe mit sich spaßen: “Widerhandlung gegen die Bestimmungen nach den Buchstaben a-c wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und Geldstrafe bis zu sechs Jahresvergütungen bestraft.”

    Nein, teuer Hausherr dieses Blogs, besagte Stoßrichtung ist alles andere als diskutabel. Wessen Geistes Kind hier am Werk war und woher der Wind weht, ist auf http://www.abzockerinitiativeja.ch für jedermann einsehbar.

  8. gms

    O-Ton der Initiative: “Mit dem Verbot von Abgangsentschädigungen, Begrüssungsmillionen und Prämien bei Firmenkäufen und -verkäufen wird auch diesen Untugenden ein Riegel geschoben.”

    Ein flankierender Beipacktext? Statistiken und Begründungen? – Pustekuchen! Die Sittenwächter unterbinden “Untugenden”, aufdaß sich jegliche Begründung erübrigt.

  9. gms

    Klaus Kastner :
    Vor allem, weil der ausgeübte Druck nicht etwa von ‘Linken’ mit Revanchegedanken kam, sondern von der Bevölkerung.

    Die Initiative ist ein knallrotes Unterfangen. Warum die Schweizer ihr auf dem Leim gingen, ist mir unverständlich. Eine mögliche Erklärung mag darin liegen, daß man sich von einer argumentierbaren Stärkung der Aktionäre blenden ließ. Gegen diese Erklärung jedoch spricht allein das Schlagwort, unter dem die Chose lief — “Abzocker”! Dabei keinen Revanchegedanken zu erkennen, erfordert übermenschliche mentale Verrenkungen.

  10. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    so what?
    Anscheinend neiden Sie den (Super)reichen deren Vermögen und/oder Einkommen!

    Peinlich, nur weil man/frau selbst nichts hat, darf niemand anderer etwas haben.

    Hauptsache, Herr Markt, alle sind gleich arm……….einfach ein dummer Gedankengang

  11. Karl Markt

    @Thomas Holzer
    Neid kenne ich nicht. Danke habe genug. Alle sollten Wohlhabend sein.

    Sind sie aber nicht, weil im Kapitalismus nur Umverteilung zu Wohlstand führt. Je gravierender die Ungleichheiten, desto gravierender müss(t)en die Umverteilungs- oder Enteignungsmaßnahmen werden, um a) Wohlstand und b) friedliches Miteinander zu ermöglichen.
    Wem das nicht gefällt, der sollte sich schön langsam Gedanken über eine andere Produktionsweise machen.

  12. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    “desto gravierender müss(t)en die Umverteilungs- oder Enteignungsmaßnahmen werden, um a) Wohlstand und b) friedliches Miteinander zu ermöglichen”

    Widerspruch in sich:
    wie soll die von Ihnen gewünschte Umverteilung ohne Gewalt erfolgen??
    Diese Umverteilung impliziert ein NICHTfriedliches “Miteinander”!

    Der Kapitalismus “umverteilt” eben nicht, im Gegensatz zum sog. Sozialstaat.

    Die Politik sollte den Menschen Mensch sein lassen, und nicht versuchen, diesen zu “beglücken”

    “Beglücken” impliziert immer Zwang!! Dieser Tatsache sollte sich jeder “Marktler” bewußt sein 😉

  13. Reinhard

    @Karl Markt
    Wenn alle gleich viel haben, haben alle gleich wenig.
    Das ist auch die Begründung für den paradiesischen Wohlstand, wie er in der DDR und der UdSSR gelebt wurde. Reste davon können Sie noch heute in Bulgarien oder Armenien studieren.
    Aber ich erwarte nicht ernsthaft, dass jemand, der die staatliche Zwangsumverteilung anbetet, das versteht.

  14. Reinhard

    @Thomas Holzer
    “Friedliches Miteinander” bedeutet in linken Kreisen “Gebt uns euer Eigentum oder wir holen es uns mit Gewalt!”
    Staatsterrorismus, der seine hassverzerrte Fratze hinter einer Maske aus “Fairness und Gerechtigkeit” verbirgt. Und der Pöbel lässt seinen Neid aufstacheln und sich zum Gehilfen manipulieren.

  15. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Sorry, aber Sie verstehen das nicht; die Beispiele, welche Sie anführen, stehen doch nur für den bis dato (sic!) unzulänglichen Versuch, den “realen Sozialismus” zu realisieren 😉

    Erst wenn “Persönlichkeiten” wie “Markt/Lodur et. al.” die Möglichkeit erhalten, den Sozialismus zu realisieren, wird alles gut 🙂

  16. gms

    Karl Markt :
    Sind sie aber nicht, weil im Kapitalismus nur Umverteilung zu Wohlstand führt.

    Sie haben “gewaltsame Umverteilung durch Androhung und Ausübung von Gewalt” im vorherrschenden Semikommunismus sehr zurückhaltend umschreiben. Soviel Fingerspitzengefühl von Linken überrascht dann doch wieder. Daß aber Ihre ganze Parole auf drei billigen Buchstaben, vorne mit ‘n’, in der Mitte ein ‘u’ und abschließendem ‘r’ basiert, verwundert kaum. Jene von Keyboards auf Reise gesandten Elektronen sind verdammt geduldig.

    Was einmal mehr nicht überrascht, ist die völlige Unbelecktheit hinsichtlich permanenter Verteilung. Linke neiden den Reichen ja weniger deren Geld, als jene Belange, die sie sich darum kaufen. Doch gierig und ausgepufft, wie Reiche nun mal sind, schrauben sie sich ihre Bentleys und Ferraris allesamt selbst zusammen, errichten eigenhändig oder allenfalls mit hemdsärmeliger Hilfe des schnöseligen Sohnes des Golffreundes ihre Villen, und braten obendrein konsequent zuhause auf der Kerzenflamme ihr karges Mal. All das tun die Reichen, damit nur ja kein anderer irgendwie an ihr Geld rankommt.

    So ist der paradetypische Reiche für Linke ein Mensch gewordener Dagobert Duck auf einer meterhohen Matratze aus Goldmünzen. Einzig eine Horde Panzerknacker in roten Strumphosen und grüner Feder am Hut ist berufen, durch zyklisches Anbohren des gigantischen Safes ein karges Rinnsal an Kleingeld für die darbenden Massen ausserhalb der erlauchten Kreise zu erwirken.

    Welche ein Segen, welche eine Erleichterung! Endlich fließt Geld von den Reichen zu den weniger Reichen, endlich wird auch das Gesundheitssystem wieder entlastet, stapelten sich doch in den Notaufnahmen schon haufenweise Gierschlünde, denen zur Vermeidung des Dahinsterbens zentnerweise Banknoten aus dem Bauch zu pumpen waren. Lieber frißt doch der Wohlhabenden die Baumwollfetzen, als auch nur eine Faser davon im Tausch gegen Waren rauszurücken.

    Wenn Ihnen — Stichwort Gerechtigkeit — eine konsequente und von Otto Normalbürger nicht behirnte Umverteilung von unten nach oben mißfällt, dann malen Sie Transparente wider die staatlich induzierte Geld-Inflation und verhelfen diesen Spruchbändern zu Frischluft auf breiten Straßen Ihrer Wahl. Schreiben Sie Petitionen wider den Zusammenhang zwischen Big Gouvernment und Big Money, setzen Sie all Ihr Wirken ein, daß einzig jene Menschen zu großem Wohlstand kommen, die der breiten Masse jene Wünsche befriedigt, für die eben diese Masse aus freien Stücken Geld an der Ladentheke liegen läßt.

  17. PP

    Das Beste am Kapitalismus ist aber, dass er gar kein Ismus ist. Er stellt sich unter liberalen Bedingungen mit fairen Regeln immer und überall von selbst ein.
    Die Gegenkraft bedient sich der billigsten Erklärung für ungleiche Zustände, nämlich der der Ungerechtigkeit.

    Zur Wahl stehen Sozial-Demokratie, ökosoziale Marktwirtschaft, marktkonforme Demokratie, demokratische Marktwirtschaft u. dgl. mehr Verschwurbelungen.

  18. Kassandra

    @Klaus Kastner
    Endlich eine Stimmme der vernunft. Leider gibt es in diesem Forum jede Menge Leute die glauben, man könne eine Großbank so ohne weiteres liquidieren.
    Die Zockermentalität ist weder links noch rechts sondern kriminell. Schon ein mittelfristiger Erfolg ist im Finanzbereich nur mit weitgehenden Marktmanipulationen möglich. Irgendeinmal crasht es wieder einmal und dann hat die Politik keine andere Wahl, weil die gegenseitigen Abhängigkeiten unklar sind. Die Übersicht ist doch wegen der Derivate und Schattenbanken schon längst verloren gegangen. Und weil dann die Allgeminheit die Zeche bezahlen muss darf die Vertragsfreiheit keine heilige Kuh sein. ich sage es offen: Leute die mit einem großartigen Gehalt nicht zufrieden sind, und erst dann ihre volle Leistung bieten, wenn sie noch eine Superprämie bekommen. stehen bei mir im Verdacht einen miesen Charakter zu haben und ihre Verantwortung, die Sie anführten, nicht wahrnehmen. Der Anreiz irrsinnig hohe Risiken einzugehen wird durch Boni erhöht. Das ist es was Bonis wirklich leisten. Außerdem müsste man ja auch einen Malus verrechnen, wenn Verluste entstehen. Es hat sich aber herausgestellt, dass das aus administrellen Gründen nur bei kurzfristigen Geschäften möglich ist. Noch einmal: Zocken darf ein Privater und meinetwegen ein Hedgefonds aber nie eine Kreditbank, die auch Spareinlagen verwaltet.

  19. gms

    Kassandra :
    Die Übersicht ist doch wegen der Derivate und Schattenbanken schon längst verloren gegangen. Und weil dann die Allgeminheit die Zeche bezahlen muss darf die Vertragsfreiheit keine heilige Kuh sein.

    Diese Betrachtung ist naheliegend, doch verkennt sie Ursache und Wirkung. Banken bilanzieren nach gesetzlichen Vorgaben. Aber selbst Andreas Treichl spricht offen aus, daß so eine Bilanz absolut garnichts über die Befindlichkeit eines Finanzinstitutes aussagt. Sonderbar, nicht wahr?
    Die vorgebliche Elite des Wirtschaftswesens unterwirft Banken einem sog. Stresstest, und kurz darauf gehen auch jene den Bach runter, die diesen bravourös bestanden hatten. Komisch, oder?

    Unsere Gesellschaft krankt nicht an einer verlorenen Übersicht, sondern sie leidet an einem Übermaß an Scheinsicherheit, die Staaten durch Tonnen an Aufsichten, Testierungsvorschriften und was weiß der Geier noch auf diesem Sektor ablud.
    In einem mit amtlichen Prüfsiegeln zugepflasterten Minenfeld, in dem jeder Normalsterbliche naiv den Segnungen der Behörden vertraut, anstatt sein eigenes Sensorium zu strapazieren, waren Schiefstände wie wir sie aktuell erleben vorhersagbar wie Schnee im Winter.

    Jede Inverventionsspirale hat ihren Ausgangspunkt. Diese wurde gestartet mit der Botschaft des Staates, es sei egal, mit wem man sich als Firma oder Privater monetär ins Bett legt, breitet doch dank Finanzmarktaufsicht und nationaler Notenbank gar ein Zwillingspärchen an Engeln ostentativ schützende Flügel aus.

    Der Staat sediert den Geist seiner Untertanen, er wiegt sie in Sicherheit, er untergräbt deren Mißtrauen. Wozu sich noch seinen Vertragspartner genauer ansehen, wenn doch die Obrigkeit schon ein Auge auf diesen geworfen hat? Was aber macht der Mann von der Straße demzufolge logisch konsequent, wenn die Sache schief geht? – Er fordert lautstark die Amtshaftung ein.

    Eine perfekt Welt kann es nicht geben. Bloß wäre sie um 10er-Potenzen besser, erlangten die Bürger das zwischenzeitlich untergrabene Bewußtsein wieder, wonach ihre eigenen Entscheidungen Konsequenzen haben. Lug und Betrug wird es immer geben, doch diese würden niemals so weite Kreise ziehen, als mit einem sich Wissen anmaßenden und zugleich bevormundenden großen Bruder, der vorgibt, er hätte alles unter Kontrolle.

    Frage: Wer A sagt, muß auch B sagen, und demzufolge die Vertragsfreiheit noch weiter aushöhlen? Antwort: Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten zur Vorwegnahme der Folgen. Doch auch diese Inverventionsspirale findet irgendwann sein bitteres Ende.
    Der abgelutsche Spruch von wegen “Sozialisierung der Verluste” ist einzig das Ergebnis der Sozialisierung von Verantwortung. Wo niemand mehr Verantwortung tragen darf, müssen sie letztendlich alle tragen. Weit haben wir’s gebracht.

  20. Christian Peter

    gms :
    “Durchaus diskutabel ist hingegen die Stoßrichtung jener Volksinitiative in der Schweiz, die den Aktionären, also den Eigentümern eines Unternehmens, mehr Mitsprache bei der Entlohnung des Managements geben will.”
    Na toll, jetzt kann sich das linke Pack sogar auf das Zentralorgan des Neoliberalimus berufen. Besagte “Stoßrichtung” beinhaltet im Anlaßfall nämlich eine handfeste Entrechtung der Eigentümer!

    Keine Entrechtung der Eigentümer, sondern Aufwertung der Eigentümerrechte,
    denn Aktionäre sind Miteigentümer eines Unternehmens.

  21. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Nur weil die Eigentümer bis dato ihre verbrieften Rechte nicht, oder anscheinend nur unzulänglich, in Anspruch genommen haben, brauchen wir gleich ein neues Gesetz, welches -so es beschlossen wird, und davon können Sie ausgehen, die Eigentümerrechte wesentlich einschränkt.
    ?!

    Eigenartige Ansicht:
    denken Sie mal darüber nach, wie Sie persönlich reagieren würden, wenn der Gesetzgeber in Ihren “höchstpersönlich!” abgeschlossenen Arbeitsvertrag eingreift, z.B. zu Ihren Ungunsten 😉

  22. gms

    Christian Peter :
    Keine Entrechtung der Eigentümer

    Wie lange und breit muß man für Menschen wie Sie in einfachen und klaren Worten denn noch die von der Öffentlichkeit völlig ignorierten Bestimmungen, was Aktionäre hinkünftig nicht tun dürfen, breittreten … ?! Ansagen wie Ihr ignorantes “keine Entrechtung” saugen Medizinbälle durch Infusionsnadeln. Wenn Sie auch dies noch in adäquater Darreichungsform benötigen, kriegen Sie diese Botschaft auch als mp3-File.

    Einmal mehr bekräftigt sich der Verdacht, daß es weniger die Raffinesse der Linken ist, die unsere Gesellschaft gegen die Wand donnert, als die grenzenlose Debilität vieler, die sich selbst liberal heißen.

  23. Thomas Holzer

    @gms
    Sorry, aber “Christian Peter” würde sich verwehren, als “liberal” tituliert zu werden 😉

  24. dieter

    @gms, Thomas Holzer: Eure Ahnunglosigkeit ist geradezu peinlich.

    Die Aktiengesellschaft ist ein bis ins letzte Detail vom Staat definiertes Konstrukt!!! Sie basiert nicht, wie sie es offenbar annehmen, auf freiem Vertragsrecht. Das wäre auch gar nicht möglich, denn die AG genießt das staatliche Privileg der beschränkten Haftung. Die radikal-libertäre Position ist es, die Abschaffung der AG zu fordern.

    Machen sie sich schlau und lesen sie das Aktiengesetz (AktG):

    http://www.jusline.at/Aktiengesetz_(AktG).html
    http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10002070

    §78 (1) gibt dem Aufsichtsrat die Kompetenz, die Vorstandsgehälter zu bestimmen. Die Aktionäre haben schlicht und einfach kein Recht dazu.

  25. gms

    dieter :
    Die Aktiengesellschaft ist ein bis ins letzte Detail vom Staat definiertes Konstrukt!!!

    Diesen Umstand teilt die AG mit der GmbH, der KG, der OHG, EG, etc, pp.

    Weder ist also ein vorgegebener Rahmen ein besonderes Merkmal, noch das vorgeblich staatliche Privileg einer Haftungsbeschränkung. Das haben andere Organisationsformen nicht minder. Darüber hinaus ist es auch ganz normalen Erwachsenen möglich, vertraglich Haftungen für dieses und jenes auszuschließen.

    Zu Ihrem abschließenden “§78 (1) gibt dem Aufsichtsrat die Kompetenz, die Vorstandsgehälter zu bestimmen. Die Aktionäre haben schlicht und einfach kein Recht dazu.”

    Dazu werden die Aktionäre auch nach der idiotischen Abzockerinitative nicht das geringste Recht haben, denn die Gehälter bestimmt dann der Vergütungssausschuß.

    Verzeihen Sie den Nachsatz, aber noch eindrucksvoller als mit Ihrer vor Ignoranz und Unwissenheit strotzenden Wortmeldung hätte man sich nicht zum Idioten machen können.

    “Multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind.” (TP)

  26. dieter

    Darüber hinaus ist es auch ganz normalen Erwachsenen möglich, vertraglich Haftungen für dieses und jenes auszuschließen.

    Ich habe mit keinem einzigen Aktionär einer einzigen Aktiengesellschaft dieser Welt einen Haftungsausschluss abgeschlossen. In einem freien Markt würde ich mir das allenfalls gegen Bares abkaufen lassen. Es ist zweifelhaft, dass eine beschränkte Haftung in einem freien Markt zustande käme.

    Die Existenz von institutionellen Anlegern wird ihrerseits durch den Staat begünstigt, durch Basel, Riester, Rührup, “Abfertigung neu” und tausend andere staatliche Eingriffe und Privilegierungen. Und die Natur institutioneller Anleger ist wiederum ein staatlich festgeschriebenes Konstrukt.

    Aus dem Text der Initiative:

    a. Die Generalversammlung stimmt jährlich über die Gesamtsumme aller Vergütungen (Geld und Wert der Sachleistungen) des Verwaltungsrates, der Geschäftsleitung und des Beirates ab. Sie wählt jährlich die Verwaltungsratspräsidentin oder den Verwaltungsratspräsidenten und einzeln die Mitglieder des Verwaltungsrates und des Vergütungsausschusses sowie die unabhängige Stimmrechtsvertreterin oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter.

    Ihre eregte Kritik an den einschränkenden Passagen als “inakzeptabler Eingriff in die Vertragsfreiheit” wäre nur dann verständlich, wenn es diese Vertragsfreiheit de jure oder de facto gäbe und bisher von den Aktionären ausgeübt würde.

  27. dieter

    @Christian Ortner:

    Salopp gesagt: Je unmittelbarer die Entlohnung des Managers vom Wohlbefinden seiner Eigentümer abhängig ist, umso weniger nachhaltig, langfristig und im Interesse aller Stakeholder des Unternehmens wird dieser Manager agieren.

    Das ist fragwürdig und widerspricht auch der gängigen prokapitalistischen Argumentation. Schließlich wird üblicherweise gerade dem Eigentümer unterstellt an Nachhaltigkeit interessiert zu sein.

    Ein Homo oeconomicus als Aktionär wäre an der Maximierung seines Ertrags interessiert (über Dividenden und Wertsteigerung der Aktien). Der Ertrag kann fallweise mit kurzfristigem oder mit langfristigem Handeln maximiert werden.

    Es gibt zahlreiche Fälle von Unternehmen, deren Geschäftsmodell obsolet wurde und die man eigentlich liquidieren und das verbleibende Kapital an Aktionäre ausschütten müsste. Das geschieht aber praktisch nie. Stattdessen wird meistens weiter gemacht bis zum bitteren Ende. Der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Angestellten haben da freilich ein persönliches Interesse daran, die Substanz bis zum Ende auszulutschen.

    Ein Unternehmen, das nur investiert und nie ausschüttet erzeugt einen Gesamtertrag von Null, denn schließlich hat alles einmal ein Ende.

  28. Karl Markt

    @Thomas Holzer

    “Widerspruch in sich:
    wie soll die von Ihnen gewünschte Umverteilung ohne Gewalt erfolgen??
    Diese Umverteilung impliziert ein NICHTfriedliches “Miteinander”!”

    Das geht nicht ohne Gewalt, sagt ja niemand. Völlig richtig auch, dass das ein NICHTfriedliches miteinander impliziert. Dieses NICHTfriedliche Miteinander ist der Wettbewerb am Markt!! Jeder gegen jeden ist NICHT friedlich.
    Die ex-post Umverteilung und die Schaffung einer Mittelschicht durch den Staat soll diesen Klassenkampf verschleiern.

  29. Karl Markt

    @gms
    Nachdem es keine private, sondern nur kollektive Arbeit gibt (John Locke irrt), ist eine Umverteilung ja schlechtestenfalls der Diebstahl nach dem Diebstahl. Der erste Diebstahl findet statt im Produktionsprozess, wo der Kapitalist sich durch ein politisches Privileg das Arbeitsprodukt der unmittelbaren Produzenten aneignet.

  30. Lodur

    @Karl Markt
    “Der erste Diebstahl findet statt im Produktionsprozess, wo der Kapitalist sich durch ein politisches Privileg das Arbeitsprodukt der unmittelbaren Produzenten aneignet.”

    Ich würde das nicht als ein politisches Privileg betrachten, sondern als eine Folge der Eigentumsordnung. Die Kernmotivation des Privateigentümers an den Produktionsmitteln ist ja die Mehrwert- bzw. Profitgenerierung. Warum sollte er denn sonst wirtschaftlich aktiv sein, wenn Aufwand und Ertrag im Endeffekt gleich hoch wären? Welche Motivation hätte er denn sonst?
    Die Eigentumsordnung ist jedoch tatsächlich eine politische Entscheidung, ein soziokulturelles Konstrukt, etwas historisch Gewachsenes und nicht “natürlich” oder “dem Wesen des Menschen entsprechend” wie die Apologeten der Wohlhabenden immer und immer wieder in ihrer essentialistischen Phrasendrescherei beteuern.

  31. Christian Peter

    @gms

    Quasseln Sie keinen Stumpfsinn. Bei einer Stärkung der Aktionärsrechte von
    “Entrechtung der Eigentümer” zu sprechen, entbehrt jeglicher Logik. Beim
    Schweizer Modell kommt es zu keinem Eingriff in die Vertragsfreiheit von
    Unternehmen, denn die Hoheit über Vergütungsfragen bleibt in den Unter-
    nehmen, und zwar richtigerweise bei den Eigentümern der Unternehmen.

  32. gms

    Klaus Kastner,

    herzlichen Dank für den Hinweis. Frank Schäffler, auch wenn er die Boni nicht explizit thematisiert, spricht mir mehr aus der Seele.
    Ob Brüderle mit dem kleinen aber feinen Detail vertraut ist, sei dahingestellt, wonach nach der Schweizer Initiative ein jährlich zu wählender Vergütungsausschuß die Entgelte festlegt, sprich der Aktionär auch damit bloß ein indirektes Mitspracherecht hat, eine allfällige Verbesserung somit bloß akademischer Natur ist.

    Übertragen auf das politische System wäre es so, als wählte das Volk einmal im Jahre speziell Vertreter dafür, Politikergehälter zu bestimmen.

    Die naheliegende, einfache und zugleich ehrliche Variante wäre gewesen, bei der Generalversammlung die Vorstandsverträge bestätigen zu lassen. Eine Regelung über einen eigenen Ausschuß kann durchaus funktionieren, das damit einhergehende Konflikt- und Korrumpierungspotential will aber auch erst mal adressiert werden.

    Was zugleich immer und überall ausgeblendet wird, sind die faktischen Einschränkungen dessen, was ein Aktionär nun zulassen darf. Die Punkte hatte ich im Thread schon gebracht. Allein schon das Verbot, sich für sein Portfolio vertreten zu lassen, ist ein Absurdum.

    http://ef-magazin.de/2013/03/08/4077-fdp-jetzt-kommt-es-drauf-an

  33. Christian Peter

    dieter :
    Die Aktiengesellschaft ist ein bis ins letzte Detail vom Staat definiertes Konstrukt!!! Sie basiert nicht, wie sie es offenbar annehmen, auf freiem Vertragsrecht. Das wäre auch gar nicht möglich, denn die AG genießt das staatliche Privileg der beschränkten Haftung. Die radikal-libertäre Position ist es, die Abschaffung der AG zu fordern.

    Der Gesetzgeber stattet Aktiengesellschaften mit einer Reihe von Privilegien
    aus, was Sinn macht, weil damit wirtschaftspolitische Zwecke verfolgt wurden
    bzw. werden, die auch im Interesse der Öffentlichkeit liegen.

    Wird dieses juristische Konstrukt aber zum Nachteil anderer Marktteilnehmer
    oder der Öffentlichkeit missbraucht, hat der Gesetzgeber nicht das Recht,
    sondern die Verpflichtung, einzuschreiten.

    Nicht umsonst lautet § 70 AktG :

    (1) Der Vorstand hat unter eigener Verantwortung die Gesellschaft so zu
    leiten, wie das Wohl des Unternehmens unter Berücksichtigung der Inter-
    essen der Aktionäre und der Arbeitnehmer sowie des öffentlichen Inter –
    esses es erfordert.

  34. Christian Peter

    @Klaus Kastner

    Stimmt auch, denn statt variabler Anteile wie Boni oder Optionen werden in
    Zukunft eben deutlich höhere Grundgehälter ausbezahlt. Von den Aktionären
    ist kaum Ungemach zu erwarten, ohnehin werden Stimmrechte meist nur von
    Großaktionären bzw. gewerblichen Stimmrechtsvertretern ausgeübt.

  35. Christian Peter

    dieter :
    @Christian Ortner:

    Salopp gesagt: Je unmittelbarer die Entlohnung des Managers vom Wohlbefinden seiner Eigentümer abhängig ist, umso weniger nachhaltig, langfristig und im Interesse aller Stakeholder des Unternehmens wird dieser Manager agieren.

    Das ist fragwürdig und widerspricht auch der gängigen prokapitalistischen Argumentation. Schließlich wird üblicherweise gerade dem Eigentümer unterstellt an Nachhaltigkeit interessiert zu sein.

    Das stimmt nicht, denn Aktionäre haben keine Loyalitätsplichten gegenüber
    Aktiengesellschaften und sind im Prinzip nur an einer möglichst hohen Divi-
    dende interessiert. Nicht wenige Aktionäre sind nur an einer kurzfristigen
    Steigerung des Aktienkurses interessiert, um ihre Anteile anschließend mit
    Gewinn verkaufen zu können. Versprechen Manager Aktionären schnellen
    Profit, werden Letztere jeden Gehalt genehmigen.

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