Nein, Politiker soll kein Beruf sein!

(A.Unterberger) Die (deutschen) Gewerkschaften tadeln in einer neuen „Studie“, die auch von der „Süddeutschen“ groß berichtet wird, dass jeder vierte Bundestags-Abgeordnete eine Nebenbeschäftigung hat. Bei uns wird das von Gewerkschaft&Co ebenso getadelt. Warum bitte? Eigentlich sollte man ja im Gegenteil jene drei Viertel der Abgeordneten kritisieren, die keine andere Tätigkeit haben. Sie haben viel mehr als die anderen den Kontakt zur normalen Bevölkerung verloren. Für sie ist Politikersein der einzige Beruf. Sie sind viel mehr als Berufstätige nur von der Partei abhängig, damit sie auch wieder aufgestellt werden, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Freilich: Ein echter Apparatschik will ja wohl gerade solche Kreaturen ohne eigene Meinung, die alles der Partei zu danken haben. (TB)

4 comments

  1. FDominicus

    Besser wäre es die Abgeordneten müssten mindestens die Hälfte Ihre Zeit außerhalb der Politik schaffen. Dann bekämen sie vielleicht manchmal etwas mit und würden manchmal über etwas entscheiden wovon sie zumindest etwas eigene Ahnung haben.

    PS: Weiß eigentlich jemand was mit den Geldvermögen der zypriotischen Politiker beim Schuldenschnitt geschah?

  2. Christian Peter

    @FDominicus

    ‘besser wäre es, die Abgeordneten müssten die Hälfte ihrer Zeit außerhalb der Politik schaffen’

    besser wäre es, Abgeordnete würden überhaupt jemals außerhalb der Politik irgendetwas schaffen, anstatt dem Steuerzahler (für fragwürdige Leistungen) von der Wiege bis zur Bahre auf der Tasche zu liegen.

  3. FDominicus

    @Christian Peter.

    Das wäre das Ideal, aber nun ja davon sind wir soweit entfernt wie jedes Fiat-Zahlungsmittel von Geld….

  4. Christian Peter

    @FDominicus

    Sie sagen es. Ohne Berufserfahrung gibt es kaum Arbeit – außer in der Politik.

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