Nein, Soldaten sind keine Feuerwehrmänner

Von | 28. Dezember 2021

(C.O.) Das österreichische Bundesheer, über Jahrzehnte Gegenstand weit verbreiteter medialer Missachtung, finanziell ausgehungert ohne Ende und immer wieder in seiner schieren Existenz in Frage gestellt – vor allem von Linken und Grünen – hat in den zwei Corona-Jahren ganz unbestreitbar erheblich an Ansehen gewonnen. Egal ob in den Impfstraßen, an Grenzübergängen oder beim Testen: Soldaten haben einen nicht nur bedeutenden, sondern vor allem auch gut sichtbaren Beitrag zur Pandemiebewältigung geleistet. „Ganz schön wichtig, diese Krisenfeuerwehr“, zollte etwa der angesehene Innenpolitik -Chef der „Salzburger Nachrichten“, Andreas Koller, jüngst in einem Leitartikel dem Heer seinen Respekt.
Und all jene, die das Bundesheer in den letzten Jahren aus ideologischen Gründen oder einfach auch aus eigener Unbedarftheit zynisch runtergemacht haben, stehen jetzt ganz schön blöd in der Gegend herum. weiterlesen hier

4 Gedanken zu „Nein, Soldaten sind keine Feuerwehrmänner

  1. Susi

    Nicht zu vergessen die “unvergleichliche” Neos Frau Mlinar, die kurz nach der Volksbefragung über den Verbleib des Bundesheeres, die ganz klar FÜR das Heer ausfiel, die Abschaffung und Privatisierung des Heeres (auch unseres kostbares Wasser) FORDERTE. Die Neos und ihr Gründer Matthias Strolz bewiesen schon damals, dass sie vollkommen überflüssig sind und DIESE Partei keinem fehlt wenn sie weg ist.

  2. Mourawetz

    Russland steht mit Zehntausenden an der Ukrainischen Grenze, kann nicht mehr lange dauern bis es dort explodiert. Russland hat die Krim eingenommen, destabilisiert den Din, steht heute schon in der Ostukraine wie bei der Verurteilung eines korrupten russischen Arztes zuzugeben werden musste und schiesst Zivilflugzeuge ab. Österreich sollte schleunigst aufrüsten, Panzer, Flugzeuge, sonst sind wir die Dreingabe.

  3. Kluftinger

    @ Mourawetz
    Für ihre Forderung müssten zwei Bedingungen erfüllt sein:
    a) ein kompetenter Verteidigungsminister ,
    b) ein Generalstab der auch das auszusprechen wagt, was notwendig ist /wäre!
    In der Schweiz ist es auch die Wirtschaft, die Interesse daran hat, dass sicherheitspolitische Maßnahmen ihre Existenz absichern!

  4. Allahut

    Ähnlich sehe ich das mit den Zivildienern, das Bundesheer ist nicht dazu da, um Personal für Rettungs- und Pflegeeinrichtungen zu rekrutieren. Zudem wäre natürlich ein Berufsheer auf einen weit besseren Ausbildungsstand zu bringen, befinden sich doch unter den “Zwangsverpflichteten” doch viele die eher unwillig ihren Dienst leisten. Und wenn schon die allgemeine Wehrpflicht bleibt, dann ist es wohl höchst an der Zeit, schon im Sinne der Gleichberechtigung, dass diese auch für Frauen gilt
    Ich bin kein Militärexperte, dennoch bezweifle ich, dass wir unsere Armee derart aufrüsten können, um im Ernstfall entsprechend dagegen halten können, ich vermute sogar, im Falle eines Krieges werden wir die paar Abfangjäger nie wieder sehen, ist doch anzunehmen, dass eine Bedrohung nicht von Liechtenstein oder der Schweiz ausgehen würde.

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