Neos: Liberal, aber nur bis 200 Quadratmeter

“…..Die Neos sprechen sich auch für eine Beschränkung in Sachen Geschäftsgrößen aus. Betriebe mit Flächen bis zu 200 Quadratmetern sollten frei über ihre Öffnungszeiten entscheiden können, forderte Meinl-Reisinger…..” (hier)

12 comments

  1. cmh

    Sozialromantisch bis vollvertrottelt.

    Da könnten wir gleich die Gewerbeordnung für türkische Betriebe ausser Kraft setzen.

  2. Thomas Holzer

    vertrottelt! aber auch berechnend; es geht keiner Partei um die freie Entscheidung der Bürger, sondern nur um die gezielte EInflußnahme in die Entscheidungen des Einzelnen; nichts anderes sind z.B. diese geforderten Beschränkungen und/oder Einführung von Tourismuszonen.
    Keine Partei hat ein wirkliches Interesse an Deregulierung, “Entfesselung”, würde dies doch deren Einflußmöglichkeiten mehr als nur schmälern.
    An jedem Tag lernen wir erneut, dümmer geht es immer

  3. cppacer

    Warum 11 – 17 Uhr? Gänzlich aufheben, die Ladenschlußverordnung.Ein Anachronismus im
    21. Jhd. Im sozialdemokratischen Vorbildland Schweden gibt`s Sonntagsöffnung seit je. Schickt Hundsdorfer& Co. endlich in Pension.

  4. Christian Weiss

    Gibt es in Österreich keine Gleichheit vor dem Gesetz? Falls doch, würde mich interessieren, wie man die Öffnungszeiten an die Ladengrösse binden kann.
    Falls nein und die Begründung in der Stärkung kleiner Läden liegt, warum erlaubt man eigentlich Läden mit mehr als 200 Quadratmeter Fläche überhaupt noch zu öffnen?

  5. Thomas Holzer

    @ccpacer
    In Österreich wird kein Gesetz aufgehoben, respektive ersatzlos gestrichen; wo kämen wir denn hin, wenn der Gängelung des Bürgers durch die Politik auch nur in einem kleinen Bereich “Einhalt” geboten würde

  6. aneagle

    Mein Gott die neos ! War schon ihre noch immer nicht verreckte vorgängerpartei kleinkariert, ist diese truppe pepita. Nur an kleinklein und staatsgläubigkeit unübertroffen.

    Was spricht dagegen in ganz wien eine einzige große tourismuszone von MO-SO 0-24 zu dekretieren? Betriebe mit mehr als 200 m, müssen eine ablaßsteuer zahlen, direkt an eine Partei, die sie sich vor jeder neuen Zahlung frei aussuchen dürfen.

    Und o.k., darüberhinaus:
    wir bürger versprechen unserer wiener stadtregierung nur in ausnahmefällen den immer für ganz wichtige Zwecke gesperrten Ring zu betreten und an Sonntagen niemals nicht schwarzzufahren ! 🙂

  7. menschmaschine

    nachdem ich vor Monaten den für liberale Ansprüche bizarren Ausführungen der Neos-Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, einer gewissen Fr. Mlinar, lauschen durfte, sind diese Herrschaften für mich gestorben. Wenn ich die Vereinigten sozialistischen Staaten von Europa wollte, würde ich gleich grün, rot oder schwarz wählen. Dazu bräuchte ich keine Restposten vom verdient verblichenen Linken Forum.

  8. Herbert Manninger

    Rosa ist verwässertes Rot. Was hat man von dieser Dampfplauderer-Partie anderes erwartet?

  9. Thomas Holzer

    @Herbert Manninger
    So ist es!
    Und die “Vertreter” des noch existierenden TS “outen” sich auch als fröhliche Etatisten; spätestens nach deren Klubklausur und den danach verkündeten Wortmeldungen sollte jedem halbwegs vernünftigen Bürger bewusst geworden sein, daß auch diese Truppe nur nach der Staat muss fördern, unterstützen et al. ruft

  10. Thomas Holzer

    @ccpacer
    Ja, es ist; aber die demokratische Mehrheit möchte es so.
    Man höre sich nur die Kommentare einzelner Bürger in den heurigen “Sommergesprächen” zu dem Vorschlag an, 13.,14.Gehalt auf 12 Monate aufzuteilen; durchwegs Ablehnung; Eigenverantwortung, Selbstständigkeit wurden der Mehrheit in 70 Jahren Sozialismus erfolgreich abgewöhnt

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