„Netzwerkdurchsetzungs-Gesetz“ stärkt den Mob

Von | 7. November 2017

(Von Gerd Buurmann) Hamed Abdel-Samad ist es passiert und auch Malca Goldstein-Wolff und ich können ein Lied davon singen. Unsere Accounts wurden ohne Angaben von Gründen gesperrt und erst nach juristischer Hilfe wieder freigeschaltet. Bei allen Sperrungen erklärten Fundamentalisten öffentlich ihre Freude darüber. Sie hatten im Vorfeld sogar dazu aufgerufen, die Sperrungen der Accounts auf Twitter und Facebook durch massenhaftes Melden der Beiträge zu erwirken. (hier)

7 Gedanken zu „„Netzwerkdurchsetzungs-Gesetz“ stärkt den Mob

  1. Thomas Holzer

    it’s the politics.
    Gut gemeint -wenn überhaupt- ist äußerst selten gut.

  2. sokrates9

    Wasa bleibt hier von Demokratie und freier Meinungsäußerung übrig? Leider gibt es kaum mehr Menschen die einige Züge im voraus denken können um zu verhindern dass es permanent Anlassgesetzgebung gibt!

  3. namor

    Wer auch nur erwägt, hier sei irgendetwas gut gemeint, versteht gar nichts.

    Die Abstimmung “Ehe für Alle” zieht alle Aufmerksamkeit, nichts bleibt für die Abstimmung zum NetzDG.
    Wie viele Abgeordnete stimmten mit? Beschlussfähig ist der Bundestag erst mit der Hälfte der Abgeordneten!

    Dieses Gesetz ist gut orchestriert installiert worden. Wäre es gut gemeint, müsste man es nicht verstecken.

  4. sokrates9

    Wo sind die NGO´`s die ein Recht auf freie Meinung fordern und nicht anonymen Firmen das Zensurrecht zugestehen??

  5. Falke

    “… unter keinen Umständen darf es einem Mob überlassen werden, darüber zu entscheiden, was gesagt werden darf”. Und ebensowenig darf diese Entscheidung einzelnen linken Politikern überlassen werden, wie etwa Heiko Maas.

  6. Bösmensch

    Auf Facebook können Seitenbetreiber einzelne Postings auch “stillzensieren”. Das bedeutet, dass das Posting für den Autor zwar immer noch sichtbar ist, andere Teilnehmer sehen sein Posting jedoch nicht. Das ist ebenso ein beliebtes Mittel linker Meinungsfaschisten um keine Diskussionen aufkeimen zu lassen, die nicht ins Weltbild der Linken passen.

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