Neue Fed-Chefin: Karriere mit 67

Von | 10. Januar 2014

(ANDREAS UNTERBERGER) Amerika diskutiert intensiv über die neue Chefin der Notenbank. Es tut das zu Recht. Viele Experten sind besorgt, dass nun wieder eine deklarierte Anhängerin des fast ungebremsten Druckens frischer Dollar zur Staatsfinanzierung Chefin der mächtigen Fed ist. Sie sind zu Recht besorgt. Und ebenso zu Recht wird fast nirgendwo über einen anderen Aspekt diskutiert, der hierzulande mit Sicherheit im Vordergrund gestanden wäre: Nämlich dass Janet Yellen eine 67-jährige Frau ist. Sie ist damit zu Amtsbeginn schon sieben Jahre älter, als hierzulande nach dem Willen der Sozialdemokraten das gesetzliche Pensionsantrittsalter für Frauen beträgt. Und fast ein Jahrzehnt älter als das reale Antrittsalter hiesiger Frauen. Wenn man nicht annimmt, dass Amerikanerinnen prinzipiell gesünder sind und nur deswegen ganz selbstverständlich in diesem Alter noch arbeiten, dann beweist das besonders anschaulich die antiquierte Haltung der heimischen Sozialdemokraten und Feministen. Die uns wohl noch teurer kommen wird als Amerika das Dollardrucken (TB)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.