Neue Regierung in Wien: Eine Zäsur für Europas Flüchtlingspolitik

“Sebastian Kurz wird sich von Brüssel nichts diktieren lassen. Seine Koalition mit der FPÖ stellt er an jenem Berg vor, an dem es Österreich mit polnischer Hilfe gelang, die Türken zu vertreiben…..” (hier)

13 comments

  1. Calderwood

    Die Schlacht am Kahlenberg ist nicht nach dem Berg benannt, der heute Kahlenberg heißt, denn der hieß 1683 noch Sauberg. Der für die Schlacht wichtige damalige Kahlenberg trägt heute den Namen Leopoldsberg.

  2. G.

    Vielleicht sollte man Wien kurzzeitig in Saudorf umbenennen, dann könnte es etwas leichter gehen mit den neuen zugewanderten Herren in Wien. Das würde den derzeitigen Zustand auch besser beschreiben.

  3. G.

    Ich habe 2 Hoffnungen in die neue Regierung, erstens, dass sie den ORF rasch jene Freiheit gönnt, die er sich längstens schon verdient hat, nämlich frei von Zwangsgebühren und wie alle anderen Unternehmen am freien Markt schaffen, und zweitens, dass sie für die Linken Berufsdemonstrierer eine Sandkiste schaffen, wo diese sich austoben können, ohne dauernd die Gesellschaft zu behindern und ihr auch noch die Kosten dafür aufzudrängen.

  4. Rado

    Typischer DIE WELT Schmuddelartikel. Kein Wunder, dass sich die sogar einen Deniz Yücel geholt haben.

  5. Kluftinger

    @ Calderwood
    Aber als die “Schlacht am Kahlenberg” sind die Ereignisse des 14./15. Juli 1683 in die Geschichte eingegangen.
    Und wie sagte schon der noch bis morgen amtierende Kanzler: “Politik ist 95% Inszenierung”. 🙂

  6. Christian Peter

    Dieser Kurz sollte sich besser um Österreichs Flüchtlingspolitik kümmern, es gibt genug Arbeit : Etwa 100.000 ehemals subsidiär Schutzberechtigte leben in Österreich mit befristetem Aufenthaltstitel, obwohl es keinen Asylgrund gibt (der Krieg in Syrien und im Irak ist beendet; nach Afghanistan wird wieder abgeschoben). Wird das Wahlversprechen ‘Asyl auf Zeit’ umgesetzt, müssen diese Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren.

  7. Falke

    @Christian Peter
    Es ist ungerecht, von Kurz zu verlangen und zu erwarten, den von Faymann/Kern hinterlassenen Augiasstall sehr schnell auszumisten. Stimmt schon, Kurz war in den letzten 3 Jahren auch Regierungsmitglied, doch sein “Chef” war ja Mitterlehner, der bekanntlich nur als braver Befehlsempfänger der SPD fungiert hat.

  8. Christian Peter

    @Falke

    Ist doch egal, was in der Vergangenheit war, was in Zukunft passiert, ist relevant. Lassen wir uns überraschen, was mit den etwa 100.000 Asylwerbern mit befristetem Aufenthaltstitel passiert, die in Österreich leben, obwohl es keinen Asylgrund mehr gibt, schließlich betrieben sowohl ÖVP als auch FPÖ vor den Wahlen mit der Forderung ,Asyl auf Zeit’ massiven Stimmenfang.

  9. Rennziege

    17. DEZEMBER 2017 – 19:31 — Christian Peter
    Sofern Sie Steuern bezahlen, was ich begründet bezweifeln darf: Sie werden für diese 100.000 und mehr Asylwerber ebenfalls zur Ader gelassen.

  10. Johannes

    Europas Flüchtlingspolitik ist nicht erkennbar insofern ist jede Reaktion auf Massen die ungehindert nach Europa strömen eine Zäsur vom bisherigen Verhalten.
    Europa hat für mich erkennbar nur eine Taktik, verteilen,verteilen und noch einmal verteilen.
    Die Visegrader wollen das nicht mitmachen und werden dafür als unsolidarisch geprügelt,
    Die Verteilung bringt nichts, zu viele wollen nach Europa und Europa kann sich nicht dazu durchringen diese Wünsche als nicht real durchführbar abzulehnen. Es ist eindeutig die Denkweise der linken 68iger und ihrer Ableger die in Europa, ganz gleich ob sozialistische oder konservative Regierung, den Ton angibt.
    Daher sind die Visegrader so unbelastet in ihrer Meinung, dort war für solche Entwicklungen kein Platz wurden sie doch an die Sowjetunion ausgeliefert und die hatte bekanntlich für auf Uni-Tische scheißende Revoluzzer wenig über.

  11. fxs

    Apropos Flüchtlinge. Ich lese gerade in der “Presse”, dass der weise Verfassungsgerichtshof fünf Entscheidungen der Asylbehörde aufgehoben hat, wonach einer Familie aus Pakistan nur “subsidiärer Schutz” aber kein Asyl zugesprochen wurde. Der Verfassungsgerichtshof hat seine Entscheidung damit begründet, dass die Töchter der MigrantenfamilieAuskunft in ihrer Herkunftsregion “keinen Zugang zur Bildung” hätten und die Asylbehörde hätte verabsäumt sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen.arum
    Ich beginne zu verstehen, warum Orban und die polnische Regierung ihre Verfassungsrichter an eine kürzere Leine nehmen wollen.

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