Neue Umfrage: 57% der Deutschen befürchten Islamisierung

“Eine Mehrheit der Deutschen (57 Prozent) hat Angst vor einer Islamisierung ihres Landes, wie eine Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts INSA CONSULERE im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea ergab. Demnach fürchten sich vor einer solchen Entwicklung Frauen häufiger (61 Prozent) als Männer (51 Prozent). Nur fast ein Drittel der Befragten (31 Prozent) sieht eine solche Befürchtung nicht. Die Angst vor einer Ausbreitung des Islams in Deutschland ist bei Konfessionslosen (57 Prozent) und Kirchenmitgliedern gleichermaßen ausgeprägt. Bei Katholiken teilen diese Sorge 61,5 Prozent, bei landeskirchlichen Protestanten 59,6 Prozent. Innerhalb der Generationen gibt es aber deutliche Unterschiede: Während unter den 18- bis 24-Jährigen lediglich ein gutes Drittel (37 Prozent) angibt, Angst vor einer Islamisierung zu haben, sind es bei den 45- bis 54-jährigen und bei den Über-65-jährigen wesentlich mehr mit 65 bzw. 64 Prozent. (hier)

20 comments

  1. gms

    Der längere Originaltext, veröffentlich vom Auftraggeber (“ideaStiftung zur Förderung christlicher Publizistik”), findet sich hier [1] und enthält betreffend Kriminalitätserwartung vergleichbare Umfrageergebnisse.

    Interessant dabei, neben dem Gesamteindruck, ist ein bestimmtes Ergebnis einer Teilgruppe der Befragten: ‘Bei den Muslimen vertritt über die Hälfte (56 Prozent) die Ansicht, dass die meisten Flüchtlinge sich eingliedern wollen.’
    Diese ansich schon verblüffend niedrige Einschätzung des Wollens der Glaubensbrüder erfährt ein gesteigertes Momentum, stellt man dem den Gesamtbefund aller Bürger gegenüber: ’42 Prozent glauben hingegen nicht, dass eine entsprechende Bereitschaft [zur Eingliederung] vorhanden ist.’

    Put simply: Im Gesamtsample glauben 42% nicht an den Integrationswillen der Neuankömmlinge, bei Muslimen sind es mehr, nämlich 44%. Nachdem das Gesamte die herausgegriffene Teilgruppe einschließt, folgt daraus, wonach Muslime um mehr als nur 2% pessimistischer sind als jene, die ihre menschlichen Geschenke religions- und kulturbedingt weniger präzise einschätzen können.

    [1] idea.de/gesellschaft/detail/57-prozent-der-deutschen-haben-angst-vor-einer-islamisierung-98257.html

  2. Vater dreier entzückender Kinder

    Vielen Dank, Frau Merkel und Herr Faymann. “Geschenke” des Staates und seiner diesfalls besonders unterirdisch agierenden Reichsverunweser sind IMMER – wohlwollend formuliert – Danaergeschenke. Leider ist das Verschenken anderer Leute Eigentums attraktiver als arbeiten (im ursprünglichen Sinne von persönlicher Leistungserbringung). Eine unfassbar freche und fatale Zumutung jedoch sind die afrikanisch-arabischen Einwanderer und deren Geld- und Landnahme auf Einladung. Die Geschichtsbucheinträge Ihrer beiden Figuren werden anders ausfallen, als Sie es sich so rücksichtslos ersehnen. Ihre Claqueure werden verstummen oder mit Ihnen verschwinden, die von Ihnen induzierten Probleme werden unseren Kindern bleiben. Eine Schande. Vae victis!

  3. Thomas F.

    Die Ängste sind völlig unbegründet. Wer sich beruhigen will, dem sei das YouTube-Video “Flüchtlinge wahre Bilder die man niemals im Propaganda-TV sehen wird !” empfohlen.

  4. sokrates9

    …Während unter den 18- bis 24-Jährigen lediglich ein gutes Drittel (37 Prozent) angibt, Angst vor einer Islamisierung zu haben…Bin zu faul zum nachrecherchieren im Detail ! Doch da in dieser Altersgruppe die
    Invasoren schon hoch vertreten sind – ca 50% der Jungen haben ausländischen Hintergrund, wird das Ergebnis dramatisch verbessert! Ein Muslim wird ja nicht die Islamisierung fürchten!

  5. mariuslupus

    Umfragen können auch interessante Ergebnisse liefern. Die Diskrepanz zwischen der Einschätzung der Islamisierungsgefahr durch die Befragten und den Wahlergebnissen. Erschreckend ist dass 44% die Islamisierung mit allen Konsequenzen akzeptieren, noch schlimmer ist aber das bei den Wahlen in MeckPom nur 20% der Bevölkerung gegen die Islamisierung gestimmt haben. Alle anderen Einheitsparteien, auch die FDP sind eigentlich Befürworter und Förderer der Islamisierung. Ohne Prognostiker sein zu wollen ist davon auszugehen dass die AfD dieses Ergebnis in den “aufgeklärten und fortschrittlichen” Bundesländern wird nicht replizieren werden können.
    In Deutschland läuft alles auf eine Links-Links-LinkeGrüne Koalition nach Bundestagswahlen heraus. Merkel als Steigbügelhalterin einer Linken Machtübernahme. Aber vielleicht auch als die, alternativlose, alles schaffende Kanzlerin der Links-Links-LinkeGrünen Koalition.
    @Sokrates9
    Könnte stimmen. Der andere Faktor ist sicher die Anfälligkeit der Jugendlichen für die pausenlose Indoktrination in den Schulen und in den Medien. Mindestens ein Teil der Jugendlichen lebt mit dieser Meinung ihre Opposition gegen die Elterngeneration, aus.

  6. caruso

    57%? So wenige? Sind die Deutschen so optimistisch oder durch ihre Erziehung
    (Schule, Medien etc.) so verdummt?
    Ist es tatsächlich so wie diese Umfrage es anzeigt, dann … armes Deutschland, armes
    Europa!
    lg
    caruso

  7. Fragolin

    Solange von diesen 57% mehr als die Hälfte eine Partei aus Merkels Einheitsblock wählen kann die “Befürchtung” nicht groß sein.

  8. Gerald

    Die befragte Muslime werden sich mehrheitlich nicht vor einer Islamisierung fürchten! Also ist das Ergebnis dieser Umfrage um mindestens 10% nach oben zu korrigieren!

  9. Fragolin

    @Gerald
    Ihr Hinweis legt den salzbestreuten Finger in die blutende Wunde der Unlogik hinter dieser ganzen Befragungs-Farce: Wenn man bekennende Katholiken in Damaskus fragen würde, wie groß ihre Befürchtungen sind, dass ihre Nachbarn plötzlich alles Christen werden könnten und vielleicht sogar eine Mehrheit werden und Kirchen bauen – puh….

  10. Mona Rieboldt

    Mariuslupus
    So sehe ich das Wahlergebnis im nächsten Jahr auch. Es wird CDU-SPD-Grüne-Linke, dazu noch die FDP geben, die sich ja jedem anbietet. Kanzlerin wird dann wieder Merkel, der ist auch egal, wer unter ihr dann nichts zu sagen hat.

  11. Mona Rieboldt

    Bei Umfragen ist auch zu beachten, wer fragt und welches Ergebnis ist gewünscht. Ich glaube nicht an solche Umfragen, zumal viele Leute dann gar nicht sagen, was sie wirklich meinen.

    Fragolin
    Wenn Leute diese Blockparteien oder Kartellparteien wählen……
    Viele Deutsche in den besseren Vierteln sind gar nicht betroffen von “Flüchtlingen”. Die gehen zum Edelitaliener, kennen von der Uni z.B nur ausländische Wissenschaftler etc. Und das werden auch genau diejenigen sein, die in Österreich dann van der Bellen, die Grünen und SPÖ wählen.

    Verwerfungen wird es im unteren Bereich geben, bei Leiharbeitern und Asylanten. Leiharbeiter wollen gern festangestellt werden. Wenn der Staat aber für Einstellungen von Asylanten das halbe Gehalt zahlt z.B., was dann? Asylanten haben nach drei Monaten Anspruch auf eine Wohnung. Deutsche Obdachlose, auch kein anderer Deutscher hat Anspruch auf eine Wohnung. Es wird Konkurrenz um Arbeitsstellen und Wohnungen geben.
    Und die werden nicht friedlich verlaufen.

  12. Rennziege

    22. September 2016 – 14:27 — Mona Rieboldt

    “Bei Umfragen ist auch zu beachten”, schreiben Sie, “wer fragt und welches Ergebnis ist gewünscht. Ich glaube nicht an solche Umfragen, zumal viele Leute dann gar nicht sagen, was sie wirklich meinen.”
    Wie recht Sie haben! Gilt für so ziemlich alle Umfragen, besonders aber für die SPÖ-Mitgliederbefragung zum CETA-Abkommen. Auch hier wurden ausschließlich Suggestivfragen gestellt, damit Christian Kern sich wenigstens einmal als Pulswärmer der Österreicher aufplustern konnte.
    Überflüssige Verrenkung für <8% teilnehmende Rotsocken: Denn Österreicher und die meisten Germanen wurden eh schon jahrelang von Politik und den üblichen strunzlinken NGOs weichgeklopft, CETA und TTIP "pfui!" zu finden.
    Offenbar ist es Mode geworden in diesen primär vom Export lebenden Ländern, sich lieber ein Standbein amputieren zu lassen, als ein dank kurzem Bad in dünner Chlorlösung von Salmonellen befreites Huhn über ihre Grenzen zu lassen. (Man betrachte die als "ökologisch" gepriesene Freilandhaltung allen möglichen Federviecher: Die schnabeln zwangsläufig auch teilweise die Exkramente ihrer Genossen mit, die wie alle Ausscheidungen der Fauna alles andere denn keimfrei sind.)
    Auf die Gefahr hin, hier Anstoß zu erregen: Für mich sind (und waren!) weltweite Handelsabkommen für alle teilnehmenden Staaten stets ein Segen, kein Fluch.

  13. Gerald Steinbach

    Komischerweise rückt Deutschland immer mehr nach links, in Berlin wird’s wahrscheinlich so links das es linker nicht mehr geht, obwohl die roten und Grünen die Stadt finanziell in den Abgrund geführt haben, wird sind arm aber sexy, Wowereits Berlin Slogan kommt bei den Leuten anscheinend immer noch gut an,

  14. Christian Weiss

    “Für mich sind (und waren!) weltweite Handelsabkommen für alle teilnehmenden Staaten stets ein Segen, kein Fluch.”

    Auf jeden Fall. Oft wird zwar zu viel reguliert und werden zu wenig Handelsschranken abgebaut, aber immer noch besser als nix. Und was bezüglich TTIP für Schauermärchen von esoterisch-sozialistischen NGOs verbreitet werden, ist nur armselig.
    Deren grösste Sorge ist, dass dann das Essen bei uns “auch” Gene und Atome und womöglich noch chemische Verbindungen drin haben könnte.

  15. Christian Weiss

    Dabei wäre die Islamisierung vergleichsweise einfach abzuwenden.

    1. Man kontrolliert die Zuwanderung und setzt Gesetzesbrecher wieder vor die Tür.

    2. Man sagt “NEIN” zu Forderungen nach Privilegien: Es gibt keine Kopftücher, Gebetsräume und Schweinefleisch befreiten Kantinen an öffentlichen Schulen. Es gibt keine Prunkminarette und kein Muezzinruf.

    Damit wäre schon sehr viel getan. Aber man erlebt ja bisweilen eine regelrechte “Autoislamisierung”. Die ach so toleranten Weltoffenen passen in ihrem vorauseilenden Gehorsam Rituale und Sitten schneller dem Islam an, als Islamverbände entsprechende Forderungen stellen können.

  16. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Bei den Handelsabkommen mit USA und Kanada, wo waren da die positiven Argumente. Das ist vor allem ein Versäumnis der Wirtschaft selbst. Es gab nur negative Propaganda, ja das arme Chlorhuhn, dafür haben wir das Salmonellenhuhn. Hier werden z.B. auch Gewürze durch eine grauslige Brühe gezogen, um sie haltbar zu machen.

    Vielleicht hätten die Abkommen auch transparenter in der Öffentlichkeit gemacht werden sollen. Öffentlich hat auch die Wirtschaft nichts gemacht gegen die negative Propaganda von NGOs und Lobby-Verbänden.

  17. Johannes

    Befürchtungen einer Bevölkerungsmehrheit sind meist sehr nahe an der Realität. Naturgemäß handelt es sich nämlich um die Beobachtung und Schlußfolgerung von zig Millionen Menschen die im Alltag leben.
    Hingegen sind die Wahrnehmungen von Politikern sehr oft durch Visionen verstellt.
    Es ist immer die gleiche Geschichte, der Feldherr sieht seine strategischen Winkelzüge aber nicht das Leid der kleinen Frontsoldaten.
    Das Stillhalten der Eu Verantwortlichen im vergangenen Jahr hat viele Menschen verstört. Es war deutlich zu erkennen das die EU keine Möglichkeit hatte einzugreifen denn Merkel hatte den Kurs vorgegeben und jede Initiative der EU hätte Merkel konta kariert.
    Wobei ich auch nicht glaube das es Persönlichkeiten in der EU gab die EU Recht durchsetzen hätten können, aber zumindest hätten sie jenen Menschen nicht in den Rücken fallen dürfen die EU Recht ernst nahmen den Magyaren nämlich!

  18. Wanderer

    57 % fürchten sich und wählen dann mehrheitlich die Islamisierungsparteien. Den Deutschen ist nicht mehr zu helfen. Nach ein paar Tagen Aufenthalt in deutschen Großstädten, d. h. eigentlich turko-arabisch-afrikanisch geprägten Großstädten in Deutschland, bin ich mir da ganz sicher.

  19. Mona Rieboldt

    Wanderer
    Österreich hat nicht weniger Asylanten als Deutschland, die dazu noch reichlich Geld bekommen. Und dennoch regiert die SPÖ, stellt den Kanzler. Warum hat denn Österreich da mit gemacht und sich nicht auf die Seite Ungarns etc. begeben? Ja, da ist Österreich wohl auch nicht mehr zu helfen.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .