36 Gedanken zu „Neuer Ärger für den Kanzler

  1. Falke

    Tja, wenn Kern “Österreich” wegen der Veröffentlichung eines “internen” SPÖ-Papiers mit Boykott “bestraft”, darf er sich nicht wundern, dass er sich jetzt Fellner zum Feind gemacht hat, der jede sich bietende Möglichkeit ausnützen wird, um ihm einen Boxhieb zu versetzen, auch wenn er ohnehin schon groggy in den Seilen hängt.

  2. Thomas Holzer

    @CP
    Der einhundertachtundvierzigste oder doch schon der vierhundertsechsundneunzigste Verweis?
    Ich habe aufgegeben, mitzuzählen.

  3. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob CP nicht auch zum Dirty Campaigning Rumpf-Team zählt. Man beachte
    a) die Obsession gegenüber der Person Sebastian Kurz,
    b) die offenbar reichlich vorhandene Zeit und
    c) das eigesetzte Framing (er wirkt wie ein FPÖ-naher Troll, der immer dann gegen den Spitzenkandidaten der ÖVP in Erscheinung tritt, wenn es gerade um ein Thema geht, das die SPÖ betrifft).

    Aber vielleicht glaubt er sogar wirklich das was er dauernd schreibt.

    So oder so. Um die hellste Glühbirne im Elektrogeschäft dürfte es sich wohl nicht handeln.

  4. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    CP wird seine Ausfälle gegen Kurz jeden Tag in seinen vielen Postings wiederholen, auch mehrmals am Tag. Einfach überlesen.

  5. Rennziege

    1. Oktober 2017 – 11:59 — Thomas Holzer
    1. Oktober 2017 – 13:40 — Mona Rieboldt
    Die Symptome von CP weisen unmissverständlich auf Katatonie hin: depressives Verharren in einer krampfhaft erstarrten Geistes- und Körperhaltung, gemeinhin auch Lähmung genannt. Er verdient unser aller Mitleid, also pittäh ja nicht lästern! Vielleicht hält sich ja bisweilen ein Mediziner in Ortners Wohnzimmer auf, einheimisch oder zuagraast aus der Subsahara, der dem Armutschkerl a wengerl hilft? 🙂

  6. Christian Peter

    @Thomas Holzer
    @Selbstdenker
    @Mona Rieboldt
    @Rennziege

    Wenn die Qualifikationen der Volksvertreter keine Rolle spielen, warum rekrutieren wird das politische Personal nicht gleich in Sonderschulen ?

  7. Fragolin

    Der Auftritt Kerns im TV war eine Peinlichkeit. “Mimimi, interne Taskforce, ich armes Opfer, Mimimi…”
    Die letzte Chance, halbwegs aufrecht aus dem Amt zu gehen, vertan. Stattdessen Zeit schinden für den Krisenstab im Hintergrund, billige Opferrolle, keine Handlungen.
    Würde es sich wirklich um eine von außen gesteuerte Kampagne gegen Kern und seine Familie handeln, würde er keine interne “Task Force” einsetzen, sondern die Staatsanwaltschaft anrufen.
    Nach der Nummer hat er den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren. Das war nur noch peinlich.

  8. Fragolin

    Übrigens interessant ein kleines Detail am Rande: Kern sprach davon, dass nach Silbersteins Abgang keine Gelder mehr an Silberstein geflossen seien.
    Darum geht es auch nicht. Es geht darum, ob Gelder zum Betreiben des SPÖ-Hetz-Büros mit einem Dutzend Mitarbeitern geflossen sind. Dass Silbersetin nicht mehr dabei war ist irrrelevant.
    Und kein Wort darüber, warum weder sein Wahlkampfleiter noch er selbst irgendein Interesse geziegt haben, was der extra angeheuerte dc-Experte Silberstein überhaupt tut außer “Umfragen analysieren” (schon das eine dreiste Lüge, aber egal, eben nur eine von vielen).
    Ein gefundenes Fressen für investigative Journalisten. Das wird noch lustig die nächsten Tage.

  9. Selbstdenker

    Schon interessant, wie immer wieder die gleichen Namen von Firmen und Personen auftauchen.
    Angesichts dieser Einblicke kriegt auch der “Plan A” nochmals ein ganz besonderes Gschmäckle.

    Auch wäre interessant zu erfahren, ob die sogenannte “Maschinensteuer” in der SPÖ-Konzeption eher von Großbetrieben, wie die S**M*** oder von KMUs bzw. Freiberuflern zu berappen wäre:
    https://www.agenda-austria.at/maschinensteuer-abgabe-mit-geringem-lenkungseffekt/

    Aha: ein paar große, nicht ganz parteifremde Unternehmen, die ein Geschäftsfeld im Bereich der Automatisierung haben, zahlen ein paar Zerquetschte weniger, dafür werden kleine Dienstleistungsunternehmen bei bestimmten Lohn”neben”kosten um ein paar Faktoren stärker belastet.

    Sehr einleuchtend das Ganze.

    In diesem Zusammenhang ist es gewiss auch ein Zufall, dass Kern eine Obergrenze von EUR 500.000,- für Managementgehälter in staatsnahen “Unternehmen” fordert, die nur knapp unterhalb von dem liegt, was er selbst dort verdient hat.

    Und was die Start-up Förderung im “Plan A” anlangt:

    Wie praktisch, dass zuerst einmal alle über Finanz und SV ordentlich gemolken werden und dann die Politik – gewiss ganz “unabhängig” – Förderungen (kein Rechtsanspruch) verteilen kann.

    Man kann dann bei der Startup-Förderung auf Know-how aus dem eigenen Hause zurückgreifen:
    http://www.blueminds-company.com/

  10. Rennziege

    1. Oktober 2017 – 14:22 — Christian Peter
    “Wenn die Qualifikationen der Volksvertreter keine Rolle spielen, warum rekrutieren wird das politische Personal nicht gleich in Sonderschulen?”
    Gute Frage, die das Heimweh nach Ihren Wurzeln deutlich macht. Auch weil Sie nur dadurch eine Chance hätten, an der Futtertrögen der Macht mitzurüsseln.

  11. Falke

    Ergänzend zu Fragolin: Kern scheint ja überhaupt in einer Parallelwelt zu leben: Um zu beweisen, dass er keineswegs ein Antisemit ist, erzählte er, wie eng er mit Soros befreundet ist und wie intensiv er diesem gegen den bösen Orban zur Seite steht. Dass Verbindungen mit Soros absolut kontraproduktiv sind, scheint er noch nicht überrissen zu haben; damit hat er sich noch tiefer in die Sch… geritten, als er es ohnehin mit seiner gespielten Rolle als von nichts wissendem unschuldigen Opfer (in die er auch gleich seine Frau eingeschlossen hat) ohnehin schon getan hat.

  12. sokrates9

    Fragolin@ Ergänzend die Delikatesse dass ein Skandalblatt die Existenz seiner Frau vernichten will, weil er als Bundeskanzler nach Israel flog um dort persönlich Beteiligungsverträge zu unterzeichnen! 🙂 Ob die Jeti – Tant Kern diese Ausreden abnimmt??

  13. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Vielleicht erheitern Sie uns zwischenzeitlich mit näheren Angaben zu Ihren “Qualifikationen”.

    Wenigstens sind derartige “Services” billig zu haben: es reicht ein Papagei und ein Notebook mit einer Spracherkennungssoftware.

  14. cmh

    Es wurde schon einige Male bemerkt, aber trotzdem nocheinmal:

    Der Schaden, den die SPÖ nicht nur sich selber, sondern der ganzen Demokratie in dieser Republik und damit dieser Republik insgesamt verursacht hat, kann noch gar nicht ermessen werden. Ich hoffe nur, dass diese eitlen Sozentypen fernab ihrer Wurzeln endlich zur Verantwortung gezogen werden. Und dann hoffe ich nur, dass es noch irgendwie weitergeht, dass die Demokratie auch eine freie Demokratie bleibt. Und nicht zu einer Schauveranstaltung mit machtlosen Ehrenämtern verkommt, wie es in der Spätantike war.

  15. aneagle

    Was bzw. wem bringt die öffentliche Hinrichtung einer Leiche etwas, außer Ablenkung von der inhaltlichen parteiübergreifenden Leere? Ev. kann der ehrenwerte Herr Niedermühlbichler Auskunft geben? Der wurde ja von der Tatsache, dass besser oder schlechter gemachtes dirty campining mittlerweile weltweit zu einer Wahlkampagne gehört, expertenmäßig total überrascht.

  16. Selbstdenker

    @aneagle:
    Es geht um Verantwortung; auch wenn es sich dabei in der Politik offenbar um ein Fremdwort handelt. Wer die SPÖ kennt, der weiss was das für ein Haufen ist und zu welchen Mitteln die greifen, wenn sie ihre Macht in Gefahr sehen.

    Es ist gleich in zweierlei Hinsicht ein Affront, wie die SPÖ-Funktionäre der Öffentlichkeit weiß machen wollen, dass sie von ihren eigenen sowie den extern beauftragten Dreckschleudern nichts gewusst hätten:

    1) Man sieht für wie dumm sie die Bevölkerung insgesamt halten und
    2) wie sie mit öffentlichen Geldern (z.B. Parteiförderung) umgehen.

    Dafür zahlt man “gerne” Steuern. Und: das sind die Leute, die ganze Berufsgruppen pauschal als Steuerhinterzieher diffamieren!

    Soll wirklich jemand Bundeskanzler bleiben, der
    a) entweder vom Dirty Campagining wusste, sich nun dumm stellt und andere für dumm verkauft
    b) oder tatsächlich nicht einmal seinen eigenen Laden soweit im Griff hat, dass so etwas passieren kann.

    Manche mögen nun daüber spekulieren, ob a) oder b) zutrifft. Für mich ist beides inakzeptabel.

    Früher haben die Genossen wenigstens “nur” das Geld eingestreift und nicht auch noch das halbe Land gegeneinander aufgehetzt.

  17. Thomas Holzer

    Und “task force” klingt natürlich wesentlich forscher, bestimmter als “Untersuchungskommission”
    Daß der Herr Kern weiterhin versucht, zumindest einen Teil der Schuld bei den Mitbewerbern zu finden, “rundet das Bild ab”

  18. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Die SPÖ ist ja nie an irgendwas schuld; die werden immer nur von den phösen anderen über den Tisch gezogen. Das war damals beim Hundsdorfer mit dem BAWAG-Beschluss auch nicht anders.

    “Videos nur für den internen Gebrauch produziert”, “nicht direkt beauftragt”, “ohne unser Wissen passiert”, etc. Hören die sich eigentlich selbt auch zu?

    Und diese Leute wollen tatsächlich noch länger unser Land regieren?!

  19. Selbstdenker

    Und nochwas zur “Task Force”:

    Ich bezweifle, dass die “Task Force” der Aufklärung der Vorgänge innerhalb der SPÖ dient.

    Dies aus zwei Gründen:

    1. nehme ich den Roten nicht ab, dass sie nichts vom Dirty Campaigning gewusst haben und
    2. dürfte die Hauptaufgabe dieser Task Force das weitere Anpatzen der politischen Gegner sein

    Das Muster ist immer das Gleiche:
    a. Soweit gehen, bis man erwischt wird
    b. den “Unschuldigen” spielen und eine Pseudo-“Entschuldigung” abgeben
    c. die Negativ-Kampagne noch intensiver fahren

    Es würde mich überraschen, wenn es nicht so wäre, zumal die “Prinzessin” nun etwas eingeschnappt ist.

  20. Christian Peter

    @cmh

    Glauben Sie tatsächlich, die SPÖ wäre die einzige Partei, die in sozialen Medien Schleichwerbung betreibt ? Die FPÖ betreibt auf Facebook Dutzende bis Hunderte Seiten, um Schleichwerbung für ihre Anliegen zu machen und mit Sicherheit macht das auch die ÖVP.

  21. Christian Peter

    Wer glaubt, dass die SPÖ als einzige Partei Schleichwerbung bzw. Dirty Campaigning auf Facebook und anderen sozialen Medien betreibt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Die SPÖ war lediglich dumm genug, sich dabei erwischen zu lassen.

  22. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Das bekommt jeder mit, der sich in sozialen Medien aufhält. Was glauben sie, wieviele Seiten es auf Facebook gibt, bei denen niemand weiß, wer dahinter steht ? Schließlich gibt es bei Seiten auf Facebook keine Impressum – Verpflichtung, in der Regel ist nicht einmal bekannt, welche Personen die Seiten betreiben.

  23. namor

    Seid froh um CP, Karl Markt und Boris (oder so ähnlich, den seid ihr eh schon los). Sonst ergeht es euch hier wie der Kiffer-WG die sich den ganzen lieben langen Tag zudröhnt und gegenseitig vergewissert wie unschädlich THC doch sei, viel besser als Alkohol, keine Aggressivität. Sogar richtig gut, da sei man kreativ und der Sex, aber hallo!

  24. Johannes

    Beteiligungen an Firmengeflechten? Symbolische Unterstützung der Ehefrau? Die wiederum wird von einem österreichischen Bau-Tycoon symbolisch unterstützt der aber in Wirklichkeit die großen Beträge an eine ganz andere Partei überweist? Ich kenne mich nicht mehr aus, ein wenig bekomme ich Angst und sehne mich nach der guten alten Zeit des Proporz. (nicht ganz ernst gemeint;)

  25. dna1

    @CP
    Was die SPÖ mit ihren Kurz-Seiten veranstaltet hat war Identitätsdiebstahl, und nicht Schleichwerbung. Sie scheinen den Unterschied mangels Unabhängigkeit nicht verstehen zu wollen.

  26. KTMTreiber

    Da kommt der Bezeichnung “Kernfäule” eine ganz neue Bedeutung zu …. – andererseits ist die SPÖ intern dermaßen verrottet, dass es schon wieder passt …

  27. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    So wie die SPÖ drauf ist, traue ich denen zu, dass sie die Umleitung selbst eingerichtet haben um sich selbst als “Opfer” zu präsentieren.

    Die Roten sind einfach nur mehr unerträglich.

  28. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Unerträglich ist der Wahlkampf, den die parasitären Parteien auf Kosten der Steuerzahler führen. Um welche Parteien es sich es handelt, ist völlig irrelevant.

  29. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Der Wahlkampf dieser Parasiten kostet die Steuerzahler übrigens 40 Millionen Euro. Insgesamt erhalten Parteien in Österreich 2017 etwa 209 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln, wobei ÖVP, FPÖ und die SPÖ etwa 75 % diese Mittel erhalten.

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