Neues aus der Europäischen Geldtransfer-Union

Die EU-Kommission hat Zukunftspläne für eine europäische Arbeitslosenversicherung vorgestellt. Der zuständige Sozialkommissar László Andor plant laut einer am Mittwochmittag vorgestellten Mitteilung zur “sozialen Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion” ein “von der Euro-Zone selbstverwaltetes Budget, das sie mit einer fiskalischen Kapazität zur Unterstützung der Mitgliedsstaaten bei der Abfederung von Schocks ausstattet“. (“Welt“) – Soll heissen: a la longue sollen nicht nur Schulden, sondern auch die Kosten der Arbeitslosigkeit vergemeinschaftet werde. Wäre interessant, ob ÖGB und AK auch dafür sind, dass Österreich künftig einen Teil der Kosten der Arbeitslosigkeit in Griechenland übernimmt.

2 comments

  1. Reinhard

    “Wäre interessant, ob ÖGB und AK auch dafür sind, dass Österreich künftig einen Teil der Kosten der Arbeitslosigkeit in Griechenland übernimmt.” – das kratzt die nicht. Bisher hatten’s keine Probleme damit, dass der Staat Milliarden für die Schadfreihaltung von Banken versenkt, also werden’s diese Form der internationalen Solidarität mit den Ärmsten eher jubelnd begrüßen. Solange ihre eigenen wohlerworbenen und verfassungsmäßig verankerten Rechte nicht angetastet werden, ist es denen strunzegal wer von wem was kassiert.

  2. J.Peer

    Ja, da wäre dann zusätzlich ein EU-Arbeitslosen-Versicherungsbeitrag in Abzug bringen. Dann weiß jeder Arbeitnehmer wofür er wieviel bezahlt. Das wird dann niemandem mehr “wurscht” sein.

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