Neues vom Darling der europäischen Linken

Von | 11. Oktober 2013

US-Journalisten sehen die Pressefreiheit in ihrem Land in Gefahr. Eine Studie führt Repressalien auf, Überwachung, Strafverfolgung und Blockaden. Seit Richard Nixon habe sich kein Präsident so aggressiv verhalten wie Barack Obama. (SpOn)

6 Gedanken zu „Neues vom Darling der europäischen Linken

  1. nattl

    Obamas größter Vorteil ist seine Herkunft, die er und sein Stab stets geschickt eingesetzt haben, um jeden Kritiker mundtot zu machen. Wer nicht übereinstimmt, der ist nun einmal ein Rassist. Es ist im Prinzip das selbe wie die hierzulande geschwungene Nazikeule. Da niemand öffentlich als Rassist oder Nazi bezeichnet werden will, überlegt sich jeder akribisch, was er wie und warum sagt.

    Kritiker am System werden automatisch in ideologische Schubladen gesteckt, egal ob sie reinpassen oder nicht. Und diese Schubladen bekommen meist noch soziale Attribute wie Unterschicht, ungebildet etc. verpasst. Somit ist innerhalb kürzester Zeit jeder, der nicht im Strom mitschwimmt ein rechter, rassistischer/faschistischer/sexistischer ungebildeter Rabauke.

    Dieses System der gesellschaftlichen Selbstkontrolle, genannt Political Correctness ist perfekt, um die Mächtigen ihre Arbeit ungestört tun zu lassen. Die Angst, selbst gesellschaftlich geächtet zu werden, ist bei vielen so groß, dass sie sich nicht trauen, das System zu kritisieren, auch wenn sie insgeheim bedenken haben (siehe nichtexistente Reaktion von grünnahen Journalisten auf Vorwürfe von Kindesmissbrauch bei den Grünen, nichtexistente Kritik in amerikanischen Systemmedien bei Obamacare, Benghasi, etc.).
    So ein System der freiwilligen Selbstkontrolle hätte man sich seinerzeit in der DDR gewünscht.

  2. Rennziege

    11. Oktober 2013 – 08:32 — nattl
    “So ein System der freiwilligen Selbstkontrolle hätte man sich seinerzeit in der DDR gewünscht.”
    Da gab es nichts zu wünschen. Das Arbeiter- und Bauernparadies impfte schon die Säuglinge in den Kinderkrippen, die Dreikäsehochs im Kindergarten, die Schüler aller Schulen mit dem Serum der totalen Anpassung an den Marxismus: Nur linentreues Ohrenanlegen, Speichellecken und Maulhalten verschaffen dir eine Chance im System.
    Obamas Methoden gelten demselben Ziel, stecken aber noch in den Kinderschuhen, da die Amis sich nur widerstrebend vom Sozialismus vereinnahmen lassen. Hierzulande, im ehemals freien Westen, konnte diese systematische Gehirnwäsche mühelos eingeführt werden. (Deutsche und österreichische Schulen waren daran führend beteiligt, was durch PISA-Studien immer erschreckender betsätigt wird: Lesen und rechnen brauchst net können, Hauptsach’, du kennst deine Rechte auf soziale Segnungen, die andere bezahlen.)
    Die epochalen Werke Marx’, Lenins und Stalins gibt’s ja gottloch auch als Hörbücher.

  3. Christian Weiss

    Aber natürlich ist das alles gar nicht Obamas Schuld, wie uns dieser Spiegel-Leserkommentar klar macht: “Was soll man gegen christlich fundamentalistische und rechtsradikale Gegner, wie man die meisten MItglieder der Bosten Tea Party einschätzen muss, auch anderes machen? Soll man warten, bis Menschen umgebracht werden?”
    Und diesem Leser hier scheint nicht ganz klar zu sein, dass es seit Abraham Lincoln doch schon einige republikanische Präsidenten gab: “Die furchtsamen Journalisten mögen nun ein ungutes Gefühl haben. Wenn jedoch die Republikaner wieder an die Macht kommen, werden sie den Horror eines diktatorischen Regimes erfahren dürfen. Das ist die “lupenreine Demokratie” wie in Russland .”

  4. Reinhard

    @Christian Weiss
    Was zu beweisen war: den Gegner niederputzen, als “radikal” einstufen und unterschwellig zum potenziellen Mörder erklären. Linke Propaganda-Methodik eben.

  5. Reinhard

    @Nattl
    Wenn Obama seine zweite Amtszeit abgerissen hat und Michelle zur Präsidentschaftskandidatin aufsteigt – dann spielt’s erst Halligalli! 🙂

  6. KClemens

    @Reinhard

    >>>>Wenn Obama seine zweite Amtszeit abgerissen hat und Michelle zur Präsidentschaftskandidatin aufsteigt – >>>>>

    dann wird in den Medien die Schlacht “erste schwarze Frau vs. erste weiße Frau im Oval Office” geführt werden. Das dürfte zu so mancher geistiger Verrenkung führen… ;-))

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