Neues vom Friedensprojekt EU

Von | 24. Januar 2017

“Der Leipziger Zoo muss wegen einer EU-Verordnung seine chinesischen Kleinhirsche töten. Die EU hat die Zucht und Weitergabe von 37 Tierarten untersagt, die sich außerhalb ihres natürlichen Ursprungsraumes ausbreiten und dadurch eine Gefahr für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt darstellen. Darunter fallen auch die Chinesischen Muntjaks des Leipziger Zoos, wie dieser am Montag mitteilte.” (hier)

11 Gedanken zu „Neues vom Friedensprojekt EU

  1. Hausfrau

    CO: ein update ist erfordrelich!
    Gestern hat der zuständige EU-Kommissar zurückgerudert. Die Tiere können bis zu ihrem natürlichen Tod behalten bleiben, lediglich eine Weiterzuhct ist untersagt.

  2. stiller Mitleser

    Ein Junges pro Jahr, kaum Überpopulation, soll angeblich Singvogelgelege plündern (bei 50cm Schulterhöhe, außerdem Wiederkäuer! das waren wohl die Hauskatzen…), keine attraktive Trophäe, jagdtechnisch herausfordernd (Pirsch?), einzig Gärtner könnten sich berechtigt ärgern (Kleinhirsche kommen wie die Hasen durch Hecken durch und frischer Salat und Rosenknospen sind fein)

  3. Fragolin

    Wie wäre es, wenn die EU die Ausbreitung von Kulturen untersagt, die sich außerhalb ihres kulturellen Ursprungsraumes ausbreiten und dadurch eine Gefahr für die einheimische Kultur darstellen?

  4. Dr.Fischer

    Fragolin 12.28 – perfekt auf den Punkt gebracht.

  5. mariuslupus

    Im vorauseilenden Gehorsam hat der Zoo Direktor das angeblich geltende Recht exekutieren wollen. Genau so ein Tierfreund, wie die EU Bürokraten Menschenfreunde sind

  6. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Es ist nicht einzusehen, dass fremde Tierarten ausgerottet werden sollen, aber fremde Kulturen, die uns bedrohen, sich hier vermehren können, wie sie wollen. Da bin ich ganz bei Ihnen.

    Rado
    Richtig, die EU in ihrer jetzigen Form gehört auf den Misthaufen.

  7. Thomas Holzer

    Ich denke, all die EU-Parlamentarier haben dieser Verordnung eifrig zugestimmt

  8. Thomas Holzer

    Und der Herr Schultz will jetzt SPD-Kanzler werden; es wird immer “besser” 😉

  9. Johannes

    Sehr witzig wie sich die EU plötzlich Sorgen vor der Überfremdung macht!
    Da schau her fremde Arten gefährden also die Heimischen?
    Also diese Fremdenfeindlichkeit, noch dazu von der Eu also ich bitte sie seien sie doch nicht so ängstlich und xenophob!

  10. Weninger

    Entgegen anderslautender Berichte muss der Zoo Leipzig seine chinesischen Kleinhirsche (Muntjaks) nicht aufgrund einer EU-Verordnung töten. Die Verordnung über invasive gebietsfremde Arten von unionsweiter Bedeutung schreibt nicht das Töten von Tieren vor. Reinhard Hönighaus, Sprecher der EU-Kommission in Deutschland, erklärte dazu gestern (Montag) in Berlin: „Laut der Verordnung sind Zoos zwar dazu verpflichtet, zur Umsetzung der Verordnung beizutragen, das heißt, die Ausbreitung der in der Liste aufgeführten Arten (wie der Chinesischen Muntjaks) zu verhindern. Sie können aber jedes Tier bis zu seinem natürlichen Tod halten – wenn sie sicherstellen, dass die Tiere sich nicht vermehren oder entkommen.“

    (24.01.2017) Die erste EU-Liste über invasive gebietsfremde Arten enthält 37 Pflanzen- und Tierarten, die eine Gefahr für die Artenvielfalt in Europa darstellen. Dazu gehören auch die Kleinhirsche (Chinesische Muntjaks). Die Mitgliedstaaten sind angehalten, gegen eine weitere Verbreitung der aufgeführten Arten vorzugehen. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Ziel zu erreichen. Aus der Verordnung ergibt sich keine Verpflichtung zur Schlachtung von Tieren.

    Zudem gelten für die 37 Arten auf der EU-Liste der invasiven Arten Übergangsfristen hinsichtlich eines generellen Verkaufs- und Beförderungsverbotes. Artikel 32(2) der Verordnung legt fest, dass kommerzielle Bestände aller auf der Liste aufgeführten Arten innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten der Liste verkauft werden können. Die Tiere können transportiert werden, auch in andere EU-Staaten. Es gilt auch hier die Vorgabe, eine Vermehrung oder das Entkommen der Tiere zu verhindern. Die Übergangsfrist läuft für alle 37 aufgeführten Arten bis zum 2. August 2017.

    Quelle: https://ec.europa.eu/germany/news/kleinhirsche-im-leipziger-zoo-m%C3%BCssen-nicht-wegen-der-eu-sterben_de

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