Neues vom Planet der Grünen

“Die deutschen Grünen wollen ein Mindesthonorar für Selbständige – analog zum Mindestlohn. Das Ganze soll eine Antwort auf die Digitalisierung der Arbeitswelt sein….” (hier)

15 comments

  1. Fragolin

    Was ist nur aus den Grünen geworden? Einst Rebellen gegen den Gouvernantenstaat heute selbst die verbiestertsten Gouvernanten überhaupt.
    Und ich als Selbstständiger fordere, dass weder die Grünen noch (weil hier schon längst ein Acker, der von der unsäglichen GPA bearbeitet werden möchte) die Gewerkschaften sich in das Freie Vertragsrecht zwischen mir, meinen Lieferanten und meinen Kunden einmischen. Solange wir die Hälfte der Gelder, die wir erwirtschaften, als unter Gewaltandrohung abgepresstes Schutzgeld an dieses räuberische Gesindel abliefern, erwarten wir, dass es einfach seine Beute einsackt und uns in Ruhe lässt.
    Es geht euch einfach einen Dreck an, wie viel oder wie wenig Geld mir meine Kunden zahlen! Als Anbieter einer hochwertigen Dienstleistung werde ich nicht verhungern, und habe ich nichts für die Kunden wertiges anzubieten, dann muss ich eben etwas anderes tun! Oder soll ich jetzt Maronibrater werden und mich an die Straßenecke stellen, wenns geht 10 Stunden am Tag, und auch wenn keiner bei mir welche kauft muss mir, ja, wer eigentlich, 10 Euro die Stunde zahlen??
    Übrigens, die einzigen, die immer versuchen einen Honorarsatz durchzusetzen der unterm Strich nicht zum Leben reicht, und zwar unabhängig von der Qualität der angebotetnen Leistung, sind die linken Netzwerke selbst – AK, AMS, ÖGB, GKK, bfi. (Übrigens auch genau die, die sich immer aufplustern, der böse Handel knechte arme Frauen mit Teilzeitverträgen, selbst aber versuchen ständig die eigenen Sachbearbeiterinnen, Putzfrauen – so noch nicht als billigste Leihkraft “geleast” – und Beraterinnen in immer kürzere Arbeitszeitmodelle zu drängen…) In der Privatwirtschaft ist für qualitativ hochwertige Arbeit oft das Dreifache dessen möglich – aber eben nicht garantiert für alle sondern nur für die, die sich im Konkurrenzkampf als die Besseren beweisen.
    Liebe Grüne und Gewerkschafter, lasst uns einfach in Ruhe. In den Reihen der Unselbstständigen habt ihr bereits genug angerichtet, genug Betriebe ruiniert, genug Arbeitslose geschaffen und genug Betonbunker voller Arbeitsverweigerer mit Vollkaskoanspruch gezüchtet, die wir Selbstständigen mit dem Ergebnis unserer Arbeit mit durchfüttern. Ich bin Selbstständiger, damit ich mit euch nichts mehr zu tun haben muss, also lasst mich gefälligst in Ruhe und schert euch um euren Dreck!!

  2. Christian Weiss

    Und immer, wenn man denkt, es gehe nicht mehr dümmer, kommt irgendwo ein Grüner her.

    Meine Fresse. Dass noch kein Grüner auf die Idee gekommen ist, die Schwerkraft für Adipöse um 50% zu reduzieren, um “Barrierefreiheit” zu garantieren?

    Und wer bezahlt bei Selbständigen den “Mindestlohn”? Ach so: “Die Arbeitgeber sollten für Selbständige in die Sozialkassen einzahlen.” – Mit anderen Worten: Die erfolgreichen Unternehmer sollen für die Versager bezahlen.

    Aber es gibt natürlich gute Anwendungsfelder. Ich könnte mir da gleich mehrere Unternehmensideen vorstellen: Ich verkaufe vegane Schnitzel und Würste an der internationalen Ausstellung der Viehzüchter und Metzger.
    Betreibe einen alkoholfreien Ballermann, wo statt “Zehn nackte Frisösen” Herbert Grönemeyer und Reinhard May aus den Lautsprechern dröhnt.
    Ich könnte auch noch ein Ökostrom-Kraftwerk bauen, indem ich bei mir in der Dachrinne ein Wasserrad einbaue. So mit 200 bis 300 Euro pro kWh schaut da bei starken Regenfällen auch noch etwas raus. Den Hometrainer versehe ich auch noch mit einem Dynamo.

  3. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Waren die Grünen wirklich die Rebellen gegen den Gouvernantenstaat, als die sie sich geriert hatten?!
    Ich wage dies zu bezweifeln. Grüne waren sind und werden immer, in das Mäntelchen des Umweltschutzes gewickelte, Sozialisten sein.
    Die hält leider niemand mehr auf

  4. Herbert Manninger

    Die Wissenschaft rätselt, ob es Weltfremde/Außerirdische gibt.
    Doch, sie leben mitten unter uns, und sie sind grün, allerdings nicht vom Mars und meist keine Männchen und intelligent sind sie auch nicht.

  5. Ehrenmitglied der ÖBB

    Neulich im Netz gelesen: “Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten! Wer war mit dabei, die Grüne Partei!”
    Die Volksseele hat diesen Club längst durchschaut.

  6. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Sehe ich auch so, war auch eher sarkastisch gemeint…

    @Chrisdtian Weiss
    Was diese angeblich intellektüllen Schnarchnasen nicht einmal ansatzweise begreifen, ist die Tatsache, dass das Honorar eben nicht der “Lohn” ist, sondern darin enthalten auch sämtlicher Aufwand wie kostenintensive Infrastruktur zur Durchführung der Dienstleistung – glauben die wirklich, der Hunderter den die Werkstatt für die Reparaturstunde an ihrem Hybrid-SUV kassiert wäre der Lohn des Fachmannes? Soviel Blödheit gehört normalerweise bestraft!
    Es gibt Selbstständige, und die sind gern in der grünen Kernwählerschicht vertreten, die dies nebenbei machen – z.B. die als Genderbeauftragte der Stadtgemeinde teilzeitbeschäftigte Orchideenakademikerin, die nebenher ohne technischen Aufwand Pflichtseminare hält – deren Zubrot würden sie gerne aufgefettet sehen.
    Wer aber mit hohem technischem Aufwand und eigenem kostenintensivem Equipment arbeitet, fällt sicher nicht unter diese klientel und kann höchstens lachen über diesen Schmonz.
    Mein Honorar ist Teil meines Umsatzes, aber wer erklärt einem marxistisch verseuchten Baumumarmer bitte den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn? Denn nur aus dem gewinn kann ich mein Einkommen lukrieren, und zum Umsatz gehört neben den Einnahmen eben auch der Ausgabenposten. Wer zum Rechnen zu blöd ist, sollte weder selbstständig werden noch sich in die Belange der Selbstständigen einmischen!

    @pantha rhei
    Registrierkassen sind im Umfeld der seminarhaltenden und staatlich verordnet “beratenden” Orchideenexpertinnen kein Thema, da die Honorarabrechnungen ausschließlich bargeldlos erfolgen. Der Staat hat da sowieso auf jedem Cent den Daumen.

  7. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Sie bringen es auf den Punkt. Vielen Dank!

    Die sogenannten “Arbeitnehmervertreter” vertreten schon lange nicht mehr die Interessen der Arbeitnehmer. Ihre Angst besteht darin, dass ein Teil ihrer Schäfchen aus dem bestehenden Gehege des “sozial”-staatlich organisierten, gegenderten Mittelmässigkeitskartell ausbüchsen. Also muss ein neuer, weiter gefasster Zaun errichtet werden, damit den Hirten, nicht ausgerechnet jene Schäfchen abhanden kommen, die man am meisten scheren kann.

    Als Wunderwaffe haben die Schein-Arbeitnehmervertreter den Kampf gegen die sogenannte “Schein-Selbständigkeit” entdeckt. Und bei den Selbständigen, die man selbst mit den absurdesten Schein-Argumenten und juristischen Verdrehungen nicht in einen Schein-Dienstvertrag drücken kann, werden nun halt über die oben genannten Forderungen Verhältnisse geschaffen, so dass es keinen Unterschied mehr gibt zwischen Dienstnehmern und Selbständigen. Das Ziel ist der Gewerkschaften ist also Schein-Selbständigkeit.

    In Summe ist es eine Schein-Diskussion: die Gewerkschaften reden vom polnischen LKW-Fahrer und meinen den heimischen Automatisierungstechniker, der gefälligst ihre Kassen für den Klassen-Krampf sowie diverse “Abstecher” nach Brasilien finanzieren soll.

    Die Sache wird so enden wie bei den Arbeitnehmervertägen bei Medizinern: die, die wirklich was drauf haben (=die Cash-Cows), lassen sich nicht in ein 38,5 Stunden-Schema mit Gender-Scheiss pressen. Das Ausland darf sich jetzt schon über den steigenden Zustrom hochqualifizierter freuen (die anderen kommen eh zu uns).

  8. Fragolin

    @Selbstdenker
    Ich finde es sowieso eine bodenlose Frechheit von diesen Schein-Angestellten in den Schein-“Vertretungen”, wenn sie von Schein-Selbstständigen reden. ich bin kein Schein-Selbstständiger sondern ich bin Unternehmer, ich habe einen Gewerbeschein, eine Firma, eine UID und ich habe Kunden, die mir manchmal die Freiheit lassen, das Werk so zu erfüllen wie es mir passt (ergebnisorientiert) oder es genau so auszuführen, wie sie es wünschen (durchführungsorientiert). Ich plane meine Arbeitszeiten selbst, ich suche mir meine Kunden selbst aus, ich gestalte mein Leben selbstständig – und da fällt der ganze Schein von diesen Schein-Argumenten der Schein-Interessenvertreter, denn das einzige, was diese ganzen Kämmerer, Gewerkschafter und Politschranzen hassen wie der Beelzebub das Weihwasser sind Menschen, die selbstständig und eigenverantwortlich mit beiden Beinen in der Wirtschaft und im Leben stehen. Obertanen sehen sich nach Untertanen, Aufmüpflinge und Dissidenten sind ihnen ein Gräuel.
    Ich WILL NICHT dass diese ökonomischen Vollpfosten meine “Interessen vertreten”, ich will nicht, dass sie sich in meine Angelegenheiten einmischen, ich bin kein klappriger Opa und ich will nicht auf die andere Straßenseite, also warum versuchen diese Idioten ständig, mich mit Gewalt hinüberzuzerren? Ich weiß was ich will und kann meine Interessen selbst wahren. Ja, ich bin ein unsoziales egoistisches Miststück, das glaubt, mit dem Abliefern der Hälfte seiner Einkünfte der Politmafia genug Schutzgeld überwiesen zu haben, um in Ruhe gelassen zu werden. Wenn diese unterbelichteten und unterbelasteten Schein-Politiker ein neues Hobby brauchen, sollen sie Briefmarken sammeln oder Modellhubschrauber bauen, aber aufhören, ihre Helfersyndromtherapie an Menschen abzuarbeite, die keine Hilfe wollen und brauchen!

  9. Lisa

    @Selbstdenker: die Gewerkschaften waren ursprünglich für die tatsächlich geknechteten und ausgenutzten Arbeiter sinnvoll, eine Art Kartell der Arbeitskraftvermieter wie es früher die Zünfte mit ihrem Handwerk waren.In einer so unübesichtlich und global agierenden Wirtschaft macht das (in der aktuellen Form ) keinen Sinn mehr. Auch der ganze Staatsapparat (zumindest in Europa) ist modernen Zeiten nicht angepasst. Nur schon der “staatstragende” Mittelstand wird zunehmend geschwächt, die mit den Steuern und Abgaben gar keine Ausweichmöglichkeit mehr haben, etwas auf die Seite zu legen oder so viel Kaufkraft zu haben, dass der Markt in Schwung gehalten wird. Ich wäre für eine Abschaffung der Einkommenssteuer und dafür Erhöhung der Vermögens- und Mehrwertsteuer, evtl. der Tabak- und Alkoholsteuer etc. Immerhin gibt das dem Einzelnen die Freiheit sein Geld zu nutzen wie er will und er braucht nicht mehr mit Wut auf “Sozialfälle” zu schauen, die er mit seiner täglichen Arbeit mitfüttern muss.

  10. Max

    Habe den Werdegang der Dame recherchiert und eigentlich einen Abschluss oder ein “Teilstudium” in irgendeinem Orchideenfach erwartet. Aber nein, da steht tatsächlich diplomierte Volkswirtin. Ich versteh’s nicht…

  11. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Sie haben recht: es ist eine bodenlose Frechheit!
    Ich bin – so wie Sie – keine Nutte und ich brauche keinen Zuhälter, der zu wissen glaubt was “gut” für mich ist.
    Das Ausland lockt schon: mitteleuropäisches Know-how ist dort sehr gefragt.

  12. Zaungast

    @Max

    Sie haben viel zu hohe Vorstellungen von einem VWL-Studium. Es verhält sich eher so: Ein VWL-Studium steht ideologisch inspirierten Wahnideen durchaus nicht im Wege.

  13. Zaungast

    @Fragolin/Selbstdenker

    Tja, es gibt halt Schutzangebote, die man nicht ablehnen kann. Der Beschützer – ein evolutionäres Produkt, so wie es eben Raub- und Beutetiere gibt, Wirte und Schmarotzer.

  14. sokrates9

    Max@ Diplomierte Volkswirte so ziemlich das letzte was derzeit auf akademischem Boden kreucht und fleucht!
    Sämtliche Nonsensideen vom stabilen Euro, Griechenland, Flüchtlinge als Konjunkturspritze, usw werden in diesen Kreisen geboren! Als erstes lernen sie da die “ceteris paribus” Klausel. Man betrachtet einen Faktor und lässt den Rest weg! So sind die Flüchtlinge ein gutes Geschäft, da alles Akademiker – hoffentlich keine Volkswirte – die alle im 2. Jahr integriert sind, Vorstandsjob haben und somit 60% Steuer zahlen!

  15. Max

    @Zaungast
    @sokrates 9

    Danke, kann natürlich auch sein, dass die Lehre fest in der Hand der Keynesianer ist. Die jüngsten Prognosen zum durch Flüchtlinge hervorgerufenem Wachstum legen das ja nahe.

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