63 Gedanken zu „Neues von der Religion des Friedens

  1. Lodur

    Warum soll eine Gemeinschaft (in dem Fall das Staatsvolk bzw. der Staatsbürger) etwas finanzieren, was nur einem Teil der Gemeinschaft und nicht allen (nicht einmal indirekt) zugute kommt?

  2. Mercutio

    @gms
    Ihre Aussagen waren auch schon mal intelligenter, sie verteidigehn blindlings etwas, nur weil es von Leuten abgelehnt wird, deren Einstellung Ihnen nicht taugt. Sehr intelligent.

  3. gms

    Christian Peter :
    Jeder Cent aus öffentlichen Mitteln [..] ist einer zu viel.

    Merken Sie was?

    Ganz offensichtlich schießen Sie sich darauf, daß der Staat Leistungen von einem bestimmten Verein zukauft, der Ihnen nicht in den Kram paßt.

    Das völlig aus dem Ruder gelaufenes Kirchenbashing wäre weniger erbärmlich, würde es näher an den Fakten bleiben. Wollte man aus welchen Gründen auch immer erreichen, die Kirche solle keine öffentlichen Schulen, Sozialeinrichtungen und Krankenhäuser betreiben, so ist jegliche direkte argumentative Stoßrichtung um Potenzen redlicher, als Ihr lächerliches Spiel über die Bande mit dem Label der “Subvention”.

    Stören Sie aber einzig *leistungslose Zuwendungen* der öffentl. Hand an diesen Verein, dann stellen Sie diese dar, anstatt sich im hysterischen Herunterbeten von Phantastilliarden zu verlieren. Fast fragt man sich, weshalb Sie der Kirche nicht auch noch Infrastrukturschäden aus den Kreuzzügen plus Verzinsung in Rechnung stellen, oder rückwirkend für die letzten 150 Jahre Miete für die Stellfläche von Gipfelkreuzen auf allen Bergen zwischen Boden- und Neusiedlersee.

    Selbst der neutralste Beobachter dieses Crookfights müsste der Kirche neidlos zu solch schwachmatischen Gegnern gratulieren und das Spiel vorzeitig für entschieden erklären.

  4. Reinhard

    @Christian Peter: “Jeder Cent aus öffentlichen Mitteln an Kirchen ist einer zu viel.”
    Ja. Soweit es sich um eine reine Zuwendung handelt, die eine Glaubensgemeinschaft dabei unterstützt, Gebetshallen zu bauen oder zu missionieren.
    Aber was hier aus dem linken Eck “angeprangert” wird sind Subventionen an Spitäler, Alten- und Pflegeheime, Kindergärten, Schulen oder Wohnbau. Und es ist populistischer Quatsch, dies als “Kirchenprivileg” zu bezeichnen, denn dieses “Privileg” besitzt jeder Private mit der entsprechenden Qualifikation. Ich kann Privatspitäler, private Pflegeheime, Kindergärten und Privatschulen eröffnen und bekomme ebensolche Subventionen; auch die Wohnraumschaffung wird mir steuerlich stark versüßt. Also, wo ist da die himmelschreiende Ungerechtigkeit und selbstgefühlte Diskriminierung derjenigen, die nur mangelnde Qualifikation oder/und Feigheit davon abhält, sich selbst an diesem scheinbar ach so privilegierten und honigsüßen Markt zu beteiligen?
    Ach ja, ich vergaß, die Marxisten beteiligen sich ja nicht gerne am Markt, sie wollen dort nur einkaufen, aber möglichst ohne zu bezahlen.
    Deshalb haben sie auch keine Ahnung von Geld und Wert; Ihre Aufrechnung bezeugt dies, denn Sie orten eine Schieflage zwischen Zuwendungen an die islamische Glaubensgemeinschaft und Zuwendungen an die RKK. Nun nennen Sie mir bitte auch nur jene die 20% der Zuwendungen an den Islam rechtfertigenden Aktivitäten, die entgegen allen Behauptungen hier wirklich allen zugute kommen, also Spitälern, Heimen etc. (in denen kein Mensch nach dem Taufschein oder dem Bekenntnis fragt, wenn man Hilfe benötigt). Wo sind die muslimischen Leistungen für die Gemeinschaft, die eine Gegenleistung der Gemeinschaft rechtfertigen?

    Und da haben wir auch den Beweis für den verkorksten Blickwinkel, verlässlich geliefert von @Lodur:
    “Warum soll eine Gemeinschaft (in dem Fall das Staatsvolk bzw. der Staatsbürger) etwas finanzieren, was nur einem Teil der Gemeinschaft und nicht allen (nicht einmal indirekt) zugute kommt?”
    Abgesehen davon, dass dieser Satz gerade aus dem linken Eck reichlich mutig klingt, denn gerade von dort werden doch ständig Privilegien für selbstgefühlte Minderheiten und “positive Diskriminierung” (was für ein sinnleeres Wortgetüm!) gefordert. Aber nur für jene, die den Großen Auslesern der Evolution der Geldverteilung lieb sind und damit dem ungefragten Steuerzahler teuer zu sein haben. Wo erkennen Sie, dass kirchliche Spitäler, Heime, Schulen etc. nicht für alle offenstehen und nicht allen nutzen? Ich finanziere auch als Nichtkatholik mit meinem Steuergeld lieber ein katholisches Spital als Sozialschmarotzer und Frühpensionisten, Banken- und Eurorettungen, griechische Beamte und zyprische Bankangestellte oder vor der eigenen Haustür eine staatliche Modellbahn im Maßstab 1:1.

    Die Kirche besaß riesige Ländereien und Immobilien, ach was, ganze Ortschaften. Das waren Privilegien; vor Allem, da deren Erwerb in der Vergangenheit nicht wirklich nächstenlieb erfolgte. Aber mit diesem Punkt hat ein gewisser Adolf H. bereits aufgeräumt. Sie wollen mit fadenscheinigen Argumenten noch weiter gehen. Willkommen in seinen Fußstapfen!

  5. Reinhard

    Mercutio :
    @gms
    Ihre Aussagen waren auch schon mal intelligenter, sie verteidigehn blindlings etwas, nur weil es von Leuten abgelehnt wird, deren Einstellung Ihnen nicht taugt. Sehr intelligent.

    Ein billiger Anwurf.
    Man könnte auch kontern: Sie bekämpfen blindlings etwas, nur weil es von Leuten verteidigt wird, deren Einstellung Ihnen nicht taugt.
    Auch wenn der Verdacht besteht, dass genau das die Beweggründe einiger selbsternannten Kämpfer gegen die böse Kirche sind und hier der Schelm genau so denkt, wie er seinen Gegnern unterstellt, ist diese Form der Diskussion absolut sinnleer.
    Das Wort “intelligent” möchte ich da nicht einmal mehr sarkastisch verwenden. Das hat es nicht verdient.

  6. Mercutio

    @Reinhard
    Manche Liberale hier fühlen sich allzu bemüßigt, eine bestimmte Religion als Gipfel der Kultur zu rechtfertigen, manchmal hat man eher das gefühl es mit STändestaatlern oder Christkonservativen zu tun. Wer gegen Kirchenprivliegien und Subventionen ist, hat nichts gegen Religion, sondern gegen einen Staat im Staat. Insofern ist jede Kritik berechtigt.

  7. Mercutio

    @Reinhard
    “Aber mit diesem Punkt hat ein gewisser Adolf H. bereits aufgeräumt. Sie wollen mit fadenscheinigen Argumenten noch weiter gehen. Willkommen in seinen Fußstapfen!”

    Ein Klassiker, die gute alte Nazi-Keule, jetzt auch unter nicht-Linken sehr fashionable geworden. Warum genau diese Strategie, die man den Linken zu Recht! ankreidet, jetzt unter Liberalen blüht, kann man nur als irregeleitet bezeichnen.

  8. Christian Peter

    @gms

    Sie zählen also ebenfalls zu den staatsgläubigen Umverteilern,
    Sie sollten sich schämen.

  9. gms

    Christian Peter :
    Sie zählen also ebenfalls zu den staatsgläubigen Umverteilern,
    Sie sollten sich schämen.

    Entzückend. Da mahnt man in einer sich ins Absurde versteigenden Debatte etwas mehr Bodenhaftung ein, und dann kommt als Replik darauf eine Wortspende, die das Ganze vollends aus dem Orbit katapultiert. YMMD!

  10. Mercutio

    @gms
    Sie sind ein begnadeter Polemiker mit klar erkennbaren Präferenzen jenseits jedes “Liberalismus”.

  11. Christian Peter

    @Reinhard

    Private können alle möglichen Dienstleistungen erbringen, genießen im Rahmen
    ihrer unternehmerischen Tätigkeit jedoch nicht die Privilegien, die (ausgewählte)
    Kirchen genießen – darum geht es in diesem Volksbegehren.

  12. Christian Peter

    @gms

    Wenn Sie einer Diskussion ausnahmsweise Bodenhaftung verleihen,
    lasse ich die Korken knallen.

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