Neues von OrtnerOnline-Autoren

Von | 22. August 2013

Die beiden OrtnerOnline – Autoren Georg Vetter  und Marcus Franz haben sich erfreulicher Weise entschlossen, bei den kommenden Nationalratswahlen anzutreten. Ihre Chancen, ins Parlament gewählt zu werden, sehen durchaus gut aus.

Nicht in die Politik geht mein Kollege Franz Schellhorn, dessen Texte jeden Sonntag hier erscheinen, er leitet die neue Denkfabrik “Agenda Austria“.

Am Freitag wird er dieses Projekt öffentlich vorstellen. Die Idee: “Wir stellen die erste von Parteien und Interessenverbänden unabhängige Denkfabrik Österreichs auf die Beine. Mit dem Ziel, dieses Land in gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Belangen zu öffnen. Das Institut zeigt den Menschen Wege auf, wie das Potenzial dieses Landes auszuschöpfen wäre. Was möglich ist in diesem Land. Wie der Wohlstand mit einfachen Korrekturen abzusichern ist. Wie Steuer zahlende Bürger entlastet werden können, ohne den Staat in die Unfinanzierbarkeit zu treiben. Wie unternehmerisches Denken zu fördern und sozialer Friede zu sichern ist, ohne Jahr für Jahr mehr Geld umzuverteilen.Wie es den Menschen wieder möglich wird, mit ihrer eigenen Hände Arbeit Vermögen zu schaffen und auch zu erhalten.”

Allen drei Herren darf ich für Ihre ebenso spannenden wie notwendigen Unternehmungen all the best wünschen.

32 Gedanken zu „Neues von OrtnerOnline-Autoren

  1. Karl Markt

    “Er begeisterte Veit Sorger, Ex-Präsident der Industriellenvereinigung, und suchte mit ihm als Fundraiser nach spendablen Gleichgesinnten. Für den Start mit sechs Wissenschaftlern braucht es mehr als eine Million Euro. Die Geldgeber verpflichten sich auf drei Jahre. Private mit mindestens 10.000 Euro jährlich, Firmen ab 20.000 aufwärts.
    “Der Billa-Gründer und Immobilien-Magnat Karl Wlaschek stellt in der Schottengasse 1 in bester Wiener Innenstadtlage kostenlos die Büros zur Verfügung.

    Im Wifo erinnert man sich noch gut daran, wie Sorger als Industrie-Chef die Subventionen von 250.000 auf 100.000 Euro zusammenstrich – wegen angeblicher Linkslastigkeit. Forsche Statements der Wirtschaftsforscher Margit Schratzenstaller und Stephan Schulmeister sorgten am konservativen Schwarzenbergplatz regelmäßig für Empörung. „Unseren Mitgliedern ist die Rolle der Industrie zu kurz gekommen“, argumentiert Sorger. Seit dem Vorjahr hat die Industrie mit EcoAustria praktisch ihr eigenes Wirtschaftsforschungsinstitut. ”

    Hört sich ja wirklich nach Unabhängigkeit par excellence an!
    Bei unerwünschten “Forschungsergenissen” wird schnell mal die unabhängige Spende gestrichen.
    In Wahrheit ein Selbstbefriedigungsclub für superreiche Intellektuellenhasser, ein Eldorado für Voodoo- und Vulgärökonomen.

    Die Millionenschweren Forschungsergebnisse erlaube ich mir schon mal vorweg zu nehmen:

    1) Die SPÖ hat keine Ahnung von Wirtschaft (€ 2 000 000.-)
    2) Die gesetzlich vorgeschriebene Höchstarbeitszeit gehört abgeschafft (€ 750 000,-)
    3) Keynes war ein schwuler Sozialist (€ 500 000,-)
    4) Pensionsalter anheben auf 75 Jahre (€ 400 000,-)
    5) Alle Universitäten privatisieren (€ 100 000,-)
    6) Mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem (€ 100 000,-)

  2. Christian Peter

    Was soll man von Autoren halten, die sich “liberal” nennen und den Weg eines Berufspolitikers beschreiten ? Interessenvertreter, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, gibt es in Österreich bereits wie Sand am Meer.

    Das gilt umso mehr, als es sich beim BZÖ – neu (Team Stronach) um eine nutzlose Partei handelt.

  3. Christian Ortner Beitragsautor

    wer nicht mal die Eier hat, mit seinem Namen zu seiner Meinung zu stehen, sollte die Klappe vielleicht nicht so weit aufreissen. christian ortner.

  4. Karl Markt

    Ui, ein Liberaler mit Gefühlen.

    Ich bin mir sicher ich bin keine Gefahr für diesen hochwohlgeborenen Verein, diesen Olymp der Wirtschaftsweisheit. (naja, intellektuell schon…)
    Außerdem muss ich beruflich öfter mal in die USA und auf Karl Markt hat sicher schon der ein oder andere (wirtschaftsliberale) Suchalgorithmus angeschlagen…

  5. rubens

    Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sich auf neues und unsicheres Terrain wagen. Schlechtmachen, Raunzen und Jammern ist eben um einiges leichter, Karl Markt.
    Herr Peter, auch Sie werden es noch bemerken, dass TS erstens nicht BZÖ neu ist und zweitens in Österreich sehr Positives bewegen wird.
    Nicht ärgern, Herr Ortner. Manche disqualifizieren sich von selbst.

  6. rubens

    Herr Peter, nennen Sie uns bitte den Weg, den man beschreiten kann, ohne die zur Zeit geltenden politischen Gegebenheiten, nutzen zu müssen??? Sie müssen da bessere Wege kennen.

  7. Karl Markt

    Wie wärs noch mit einem “unabhängigen Islamforschungszentrum”, mit unabhängigen Geldgebern aus dem Umfeld des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender?

  8. Christian Peter

    @Christian Ortner

    Freut mich, dass Sie den Kommentar nicht löschten. Dass man in einem Land wie Österreich besser anonym bleiben sollte, wenn man Ansichten vertritt, die nicht dem politischen Mainstream entsprechen, werden Sie hoffentlich verstehen.

  9. Christian Ortner Beitragsautor

    @Christian Peter et al.
    Nein, verstehe ich nicht im Geringsten. Ich steh ja auch mit meinem Namen zu meiner Meinung. Feigheit imponiert mir nicht im Geringsten.

  10. Christian Peter

    @Christian Ortner

    Schade, dass Sie sich von persönlichen Interessen leiten lassen. Ich hielt das Team Stronach ursprünglich für eine sinnvolle Sache, kann dieser Partei mittlerweile aber nichts mehr abgewinnen. Was darf man sich von einer Partei erwarten, die sich nach dem allerersten Wahlerfolg für eine Dreierkoalition mit den Grünen und der ÖVP zur Verfügung stellt ?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1434346/Team-Stronach-fuer-Koalition-mit-Oesterreich

  11. Karl Markt

    Na offensichtlich werden schon ein paar Leute neugierig das Gesicht (oder die Adresse) zur Meinung zu kennen. Nur zur Sicherheit.

  12. Karl Markt

    @Ortner
    Sie verdienen ja auch Geld mit ihrer Meinung. Sagen wir für 3000 post tax trete ich als Autor unter eigenem Namen auf.

  13. Thomas Holzer

    @Karl Markt

    Ein Sozialist, wie er im Buche steht; warum geben Sie es eigentlich so billig? 🙂

    @Christian Peter
    Nein, Ich verstehe das auch nicht, sorry; Ich stehe zum “Mut zur Lücke” 😉

  14. Karl Markt

    Ihr Buch über Sozialisten habe ich nie gelesen.

  15. Selbstdenker

    Viel Feind’, viel Ehr’!

    Wie man am aufgescheuchten Gegackere erkennen kann, ist die Gründung dieser neuen Denkfabrik sowie das politische Engagement von Ortner Online Autoren die richtige Antwort zur richtigen Zeit.

    Ich wünsche den geschätzten Autoren bei ihren neuen Aufgaben viel Glück und hoffe, dass sie auch in Zukunft für Ortner Online erhalten bleiben.

    Hervorzuheben ist, dass mit der neuen Denkfabrik ein inhaltlich wie auch qualitativ längst überfälliges Gegengewicht zu den sattsam bekannten Einrichtungen geschaffen wird ohne die Öffentlichkeit zusätzlich finanziell zu belasten.

  16. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Das Traurige an Österreich : die Kraken Staat und politische Parteien strecken ihre Tentakel in unserem Land bis in das allerletzte Loch.

  17. Selbstdenker

    @Christian Peter:

    Der Verzicht auf die Politik mittels Wahlzettel einzuwirken, wird an dieser Situation aber wenig ändern.

    Um an diesem Zuständen etwas zu ändern, braucht es eine starke und geschlossene Opposition.

  18. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Falsch gedacht. Ändern wird sich erst etwas, wenn Bürger durch Abgabe einer Stimme bei Wahlen nicht mehr fahrlässig ein politisches System unterstützen, in dem Werte wie Freiheit, Demokratie und Recht mit Füßen getreten werden.

  19. Weninger

    @Christian Peter
    Hängt ja seit Wochen an jeder Ecke …

    @Selbstdenker
    Gegackere? Hier sind also wohl nur Jubelperser gefragt? Ich finde die Kritik noch relativ zahm, die an derlei selbstherrlichen Unternehmungen zu recht geübt wird.

  20. Wolf

    So gut wie alle “Wege”, die dieses Institut aufzeigen will, wurden (und werden immer wieder) von den verschiedensten kompetenten Personen und Organisationen aufgezeigt (RH, IHS, ja sogar WiFo) – Ergebnis: Null! Da bei jeder dieser Maßnahmen irgend jemand (meist Politiker und ihre Organisationen) etwas von seiner Macht, seinen Privilegien, seinen Einnahmen und seinem Einfluss abgeben müsste, wird absolut nichts verwirklicht (siehe, nur als ein Beispiel von vielen, die sogenannte Verwaltungsreform-Kommission: 3 Jahre getagt, herausgekommen ist genau nichts). Daher ist Schellhorns (den ich im übrigen sehr schätze) Institut theoretisch sicher sehr nützlich, praktisch bewirken wird es aber ebenso nichts. Möglich wäre nur etwas, wenn es eine radikale Änderung der politischen Verhältnisse geben würde; aber allen Umfragen und Voraussagen zufolge, wird es bei der nach der nächsten Wahl wieder eine rot-schwarze Koalition geben (vielleicht mit einer dritten Kleinpartei), mit denselben Personen, denselben Abhängigkeiten und denselben Zielen.

  21. Selbstdenker

    Ein System bekämpft man entweder schnell von aussen und oben oder langsam von innen.

    Soweit ich das Setup der neuen Denkfabrik kenne, steht dies ausserhalb vom System, da es nicht aus öffentlichen Gelder gespeist wird.

    Wer unbestechlich und unabhängig ist, kann Klartext reden anstatt kleinlaute Empfehlungen für das Archiv zu produzieren.

  22. Selbstdenker

    Wobei ich anmerken möchte, dass sich das IHS – ganz im Gegensatz zum WIFO – prächtig entwickelt und durchwegs sehr fundierte und hochkarätige Analysen zu aktuellen Themen beisteuert.

  23. Mourawetz

    Karl Markt behauptet, einem der Finanziers der Denkfabrik „Agenda Austria“, der IV, mangele es an Unabhängigkeit, da er schon einmal einem Wirtschaftsforschungsinstitut, dem Wifo, wegen angeblicher „Linkslastigkeit“ die finanzielle Gunst zu einem Teil entzogen habe. Liest man seinen Post, der in Auszügen dem Kurier entnommen ist, so muss man feststellen, da ist was Wahres dran: Finanziers sollten ihre Geldmittel nicht einschränken, wenn die Forschung nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt. Umgekehrt soll aber auch nicht sein, dass Forscher mit bereits vorgefassten Meinungen ans Werk gehen. Objektivität ist der Forschung oberstes Gebot. Das gilt für die Finanziers, aber noch viel mehr für die Forscher. Wenn also zum Beispiel ein Forscher mit einer Forderung nach einer Reichensteuer Populismus statt Sachlichkeit demonstriert, sind von dem noch objektive Forschungsergebnisse zu erwarten? Wohl kaum. Genau das aber geschah. Der „Forscher“ Markus Marterbauer, ein früherer Kandidat der SPÖ zum NR (alles andere hätte uns auch gewundert, der ist eben Politiker und nicht Forscher), hat genau eine solche Forderung in aller Öffentlichkeit deponiert. Auf die wissenschaftlich fundierte Basis dieser Forderung warten wir bis heute. Obendrein wurde er auch noch vom Wifo-Chef in Schutz genommen, das wäre ja nur seine eigene Meinung. Das machte es eigentlich nur schlimmer. Nun gings nicht mehr um einen Forscher sondern um das ganze Wifo. Denn wie glaubwürdig ist die Objektivität eines Instituts als Ganzes, dessen Chef Forscher verteidigt, die mit linken Parolen in der Öffentlichkeit um sich werfen? Diese Frage stellte er sich offenbar nicht. Dafür tat dies die Industriellenvereinigung, der es nun reichte und dem Institut mit erwiesener linksideologischer Schlagseite kurzerhand das Misstrauen aussprach. Unabhängigkeit einer Institution sieht eben anders aus.
    Und nun kommt ein Karl Markt da her, zitiert aus dem Kurier und meint, mangelnde Unabhängigkeit bei Finanziers zu sichten, die wegen mangelnder Unabhängigkeit eines Instituts diesem ihre Unterstützung nicht mehr voll gaben. Perverser geht es nicht mehr. Soviel Chuzpe muss man erst haben, Tatsachen dermaßen in ihr Gegenteil zu verkehren, um sie dann gegen einen zu richten.
    Oder er meint, Finanziers sollten einfach rüberrücken mit der Marie und die Klappe halten. Ansonsten bestimmt er, bzw. der Kurier was unter Unabhängigkeit zu verstehen ist. Im Zweifelsfall ist dann unabhängig, wer eine Reichensteuer fordert und wer dem Volk aufs Maul schaut. Wie gesagt, Linkslastigkeit. Aber die ist ja im Zweifel: unabhängig.
    Forschung haben wir uns jedenfalls anders vorgestellt. Der IV ist also nicht mangelnde Unabhängigkeit anzulasten, wie das Karl Markt mit seinen Zitaten tut. Es gilt viel mehr umgekehrt: die IV macht sich Sorgen um die fehlende Objektivität der von ihr finanzierten Institution.
    Die Wahrheit ins Gegenteil verkehrende Umdichtungen à la Karl Markt (und Kurier) funktionieren nur, wenn man wesentliche Details außer Acht lässt. Weshalb er wohl auch nichts von Quellenangaben hält, womöglich könnte sich da jemand selber ein Bild machen. Meinerseits gibt es einen Link für jene, die die Vorgeschichte mit der Reichensteuer interessiert:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/484977/Verbreitung-linker-Ideologie_Weniger-Geld-fuer-Wifo?from=suche.intern.portal

    Betreffend eines Links zur linkslastigen Polemik im Kurier sich bitte an die Genossen zu wenden, ist aber nicht so wichtig.

  24. Mourawetz

    Ich drücke dem Team Stronach alle Daumen. In der heutigen Presse ist ein zweiseitiges Interview mit Frank Stronach zu lesen. Seine Koalitionsbedingungen sind: Keine Schulden, kleiner Überschuss im Budget, Verwaltungssystem, einfaches Steuersystem, 150 statt 183 Abgeordnete. Genau so geht’s. Georg Vetter und Franz Marcus, deren Kommentare ich sehr schätze, sind sicher eine willkommene Verstärkung des Teams.

    Dabei sollen die Beglückwünschungen an Franz Schellhorn nicht untergehen. Ihm ebenso ein herzliches Toitoitoi für die Denkfabrik „Agenda Austria“!

  25. Mourawetz

    zu meinem vorigen Kommentar: statt Verwaltungssystem soll es natürlich Verwaltungsreform heißen

  26. Thomas Holzer

    @Mourawetz

    Und Sie glauben wirklich, daß das TS, auch wenn es z.B. über 15% erhalten sollte, als Koalitionspartner auch nur in Erwägung gezogen werden wird von SPOE, OEVP?

    Ich bin vom TS wirklich nicht überzeugt, abgesehen von einem Herrn Vetter oder einem Herrn Marcus -ob diese 2 Herren ohne “Maulkorb” deren persönliche Meinung auch bei Abstimmungen zum Ausdruck werden bringen dürfen, wird sich weisen- aber das Personal, welches bis dato im Parlament aktiv war/ist, ist hochnotpeinlich.

    let’s see,

  27. rubens

    Arbeitens doch mit beim TS, damit die hochnotpeinlichen, wie Sie es ausdrücken, in Summer schwächer werden könnten. Ich bin dabei.

  28. Mourawetz

    @Thomas Holzer

    Sie haben recht! Dass das Team Stronach in der Regierung ist, ist keine ausgemachte Sache. Trotzdem hören sich die Koalitionsbedingungen gut an. Es ist eine reelle Chance, die Schuldenkönige zu entthronen. Es wird Zeit für einen Austausch der falschen Eliten.

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