Neulich in Absurdistan….

Von | 11. Februar 2017

“Das Bundesverwaltungsgericht hat den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien untersagt. Die Entscheidung überrascht. Die Richter argumentieren mit den Folgen für den Klimawandel….” (hier)

13 Gedanken zu „Neulich in Absurdistan….

  1. Herbert Manninger

    Das erinnert mich an ein Zitat von L.Thoma:,,Er war Jurist und auch sonst nicht hell Kopf.“

  2. hstockmar@yahoo.com

    Natürlich gibt es auf unserem Planeten einen permanenten Klimawandel. Seitdem er aus einer galaktischen Staubwolke entstanden ist, wechselten sich Eiszeiten mit Warmzeiten ab. Grönland (grünes Land ) war z.B. einmal von Warmblüten besiedelt.. Den ganzen Klimawandel auf unseren CO2 Ausstoß zurückzuführen ist ein Irrtum oder Schwindel. Die Flughafenentscheidung auf den Klimawandel zu stützen ist lächerlich.

  3. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel:
    “Das BVwG hielt nämlich fest, dass sich im gesamten Verfahren keine grundsätzlichen Rechtsfragen gestellt hätten und ließ daher eine ordentliche Revision nicht zu.”

    Das ist der Gipfel des Absurden; das Gericht selbst begründet seine Entscheidung mit einer mehr als nur grundsätzlichen Rechtsfrage und lässt keine ordentliche Revision zu.

    Wenn dieses Urteil in Österreich Schule macht, dann können wir gleich wieder Baumhäuser bauen und den Kienspan verwenden

  4. Selbstdenker

    Beim meinem letzten China-Besuch las ich in der Zeitung, dass in den nächsten Jahren 81 (!) Großflughäfen in China geplant sind.

    Mit der Entscheidung vom Bundesverwaltungsgericht geht sich jetzt wohl auch Flughafen Nr. 82 in China aus.

    Bravo Genossen, weiter so!

  5. Falke

    Dann wird halt der Flugverkehr ins 60 km entfernte Bratislava übersiedeln. Die Slowakei wird sich über zusätzliche Lande- und Startgebühren freuen, die Passagiere werden mit Diesel-Bussen und PKWs, die mehr Schadstoffe produzieren als die gesamte 3. Landepiste, nach Wien gekarrt. Und das Gericht wird möglicherweise den Bau einer Schutzmauer an der Grenze verfügen, damit die Schadstoffe von Bratislava auch dort bleiben und nicht vielleicht illegal über die Grenze nach Österreich schwappen. Die griechische Zahnlücke hat sich ja schon furchtbar über diese Entscheidung gefreut – klar, schadet ja dem Wirtschaftsstandort Wien, passt daher genau zur Politik der Grünen.

  6. sokrates9

    Wann beginnt sich wer Gedanken darüber zu machen dass die Richter undemokratisch nominiert sich Kompetenzen anmaßen, die ihnen nicht zustehen? NGO´s und Richter haben die Weisheit gepachtet!

  7. stiller Mitleser

    auch die Münchner haben eine zusätzliche Landebahn verhindert und in diesem Fall gab es eine juristisch nicht ganz unbedarfte Anrainerlobby – der Senat hat dann ein Argument von Allgemeininteresse als Begründung gewählt; aber die Baubefürworter wohnen ja alle in Grinzing, nicht wahr?

  8. Selbstdenker

    Mal sehen was ein Co-Founder of Greenpeace zum Klimawandel zu sagen hat:

  9. Oliver H.

    Freilich ist das BVwG-Urteil idiotisch, aber völlige Konsequenz beim sich daran Reiben sieht anders aus. Entweder kritisiert man die Co2-Religion und deren aufgelegte Folgen, oder man wirft sich als Fürsprecher CETAs und die damit zwangsweise einhergehende Klimaagenda in die Schlacht. Was im Deutschen (Artikel 24.12) noch harmlos betreffend Klimawandel mit “künftigen internationalen Strategie” daherkommt, lautet im englischen Original eine Stufe autoritärer: “future international climate change regime”.

    Im offiziellen deutschen CETA-Vertragstext: “Kanada ist einer der langjährigsten und engsten strategischen Partner der EU weltweit. Seit langem verbinden uns gemeinsame Werte, und wir arbeiten daher in vielen globalen Fragen wie Umweltschutz, Klimawandel (..) handelsbezogene Aspekte der gegenwärtigen und der künftigen internationalen Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels sowie interner Klimaschutzstrategien und -programme, unter anderem Fragen im Zusammenhang mit den Kohlenstoffmärkten, Möglichkeiten, den nachteiligen Auswirkungen des Handels auf das Klima zu begegnen, sowie Mittel zur Förderung der Energieeffizienz und der Entwicklung und Einführung kohlenstoffarmer und anderer klimafreundlicher Technologien (..) Förderung (..) einschließlich CO2-Bilanzierung”
    Aus dem von Andreas Kern erwirkten, bloß das Offensichtliche strapazierenden Beipacktext: “CETA also includes commitments to cooperate on trade-related environmental issues of common interest such as climate change where the implementation of the Paris Agreement will be an important shared responsibility for the European Union and its Member States and Canada.”

    Schwachpunkt des Pariser Abkommens ist der fehlende Zwang zur Implementierung, ein Mangel, der völkerrechtlich(!) mit CETA ausgebügelt wird. Absurditäten wie jene um den Wiener Flughafen sind daher bloß ein Vorgeschmack auf das Kommende.

  10. Selbstdenker

    @Oliver H.:
    Ich stimme Ihnen vollumfänglich zu; insbesondere zu diesem Absatz:
    “Schwachpunkt des Pariser Abkommens ist der fehlende Zwang zur Implementierung, ein Mangel, der völkerrechtlich(!) mit CETA ausgebügelt wird. Absurditäten wie jene um den Wiener Flughafen sind daher bloß ein Vorgeschmack auf das Kommende.”

    Exakt so ist es.

    Während sich die Klimaextremisten vorgenommen haben den Lebensstandard im Westen auf die Zeit vor der industriellen Revolution zurück zu schrauben und während Westler ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie eine Glühbirne in die Fassung drehen oder den Staubsauger betätigen, scheren sich die Chinesen nicht im geringsten um den CO2-Ausstoß.

    Die Ironie dabei: dem Ökoextremismus westlicher Prägung ist es zu verdanken, dass der Westen deindustrialisiert wird und die Arbeitsplätze nach Fernost verlagert werden. Dort gelten dann fast keine Umweltbestimmungen mehr und die Produkte werden “ganz klimafreundlich” zu den konsumfreudigen Grundsicherungsempfängern nach Europa gebracht.

  11. buerger2015

    die grüne justiz – vollkommen hirnverbrannt – erklärt klimaziele und umweltbelastung als grund den flughafen nicht auszubauen. klima von co2 abhänging. vor jahren noch von nox, schwefel, saurem regen, waldsterben usw., die haben alle nicht stattgefunden. co2 fördert das pflanzen -wachstum. ist also notwendig für unsere ernährung. der einfluß auf co2 stammt in erster linie aus hausbrand und industrie, der verkehr ist erst an dritter stellen. die erderwärmung hat aber schon auch vor erfindung der flugzeuge und autos und heizungen stattgefunden. breugls bilder zeigen zugefrorene kanäle in den niederlanden. heute kommen die niederländer zum weißensee, weil die kanäle seit jahrhunderten nicht mehr zufrieren. auch grüne sollten wissen, dass es flugzeuge und autos erst seit rund hundert jahren gibt. aber wie auch immer. wir werden wieder nach preßburg fahren und mehr co2 bis zur grenze ausstoßen und dann auf einem billigeren und dazu noch bewachten parkplätzen parken und unser günstigerer flug mit einer internationalen luftlinie – nein es wird nicht die aua sein, denn die wird dann endgültig übernommen werden – wird uns zu unserem ziel bringen. wir werden schwechat nicht brauchen. die anrainer allerdings die günstige gundstücke im osten von wien gekauft haben, werden dann ihren protest an die slowakei richten können, was da herauskommt sehen sie schon jetzt am protest unserer schlauköpfe gegen diverse kernkraftwerke.

  12. perry

    ich bin davon überzeugt, dass diese entscheidung vor dem vwgh nicht halten wird.

  13. mariuslupus

    So viel zu unabhängigen Justiz. Die Rechtsprechung als Ausdruck der Machtberhältnisse.

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