Neulich in der Notenbank von Zimbabwe…

Von | 26. November 2020

EZB-Chefvolkswirt Philip Lane hat davor gewarnt, einen noch längeren Zeitraum mit einer zu niedrigen Inflationsrate im Euro-Raum zu akzeptieren. Dies würde sich negativ sowohl auf die Erholung des Konsums als auch auf die Investitionen auswirken, sagte er am Donnerstag bei einer Online-Veranstaltung des Trinity College in Dublin. „Eine länger dauernde Phase mit einer noch niedrigeren Inflationsrate zu tolerieren als ursprünglich angenommen, wäre kostspielig und riskant“, sagte Lane. Auch die Inflationserwartungen würden dann fallen und sich womöglich auf einem tieferen Niveau festschreiben  hier

2 Gedanken zu „Neulich in der Notenbank von Zimbabwe…

  1. Cora

    Wenn Humanic, um ein Beispiel herauszugreifen, seine Ware verschleudert, um nicht darauf sitzen zu bleiben, klar sinkt dann die Inflation. Da hätte man halt nicht den Handel schließen dürfen, Stichwort Lockdown, und nicht schon vorher den Leuten Angst vor einem Lockdown einjagen dürfen, weshalb schon im August die Teuerungsrate negativ ausfiel.
    Wie bestellt, so geliefert.
    Dafür kann der Staat nun ungeniert Staatsanleihen auf legen und das Geld verpulvern, die Kaufzurückhaltung der Privaten macht es möglich, dass dies ohne Gefahr vor Hyperinflation nun möglich wurde. Man merke, die Wirtschaft wird nun noch mehr von staatlicher Hand angekurbelt, freie Marktwirtschaft ist immer mehr passé. Das ist ganz im Sinne der Sozialisten in allen Parteien.

  2. Falke

    Wenn die EZB gleichzeitig auch dafür eintreten würde, dass die Sparer Zinsen für ihre Einlagen bekommen, würde ich je zustimmen. Aber davon ist natürlich keine Rede: Preissteigerungen ja, aber mehr Geld für die Sparer natürlich nicht. Das ist die Politik der EZB: Enteignung der Sparer zugunsten der Banken und des Staates..

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