Neulich in der ökonomischen Irrenanstalt

“…..Wenn es eines letzten Beweises für eine völlig aus den Fugen geratene Finanzwelt bedurfte, so wurde dieser von der amerikanischen Notenbankchefin Janet Yellen im März eindrucksvoll erbracht. Auf ihre völlig sinnfreie Aussage, dass die Fed im Bezug auf die von ihr seit Mitte 2013 (!) dauerangekündigte Zinsanhebung nicht mehr „geduldig“, aber eben auch … nicht „ungeduldig“ sein werde, reagierte die Weltleitwährung US-Dollar binnen Sekunden mit einem 4%igen Ohnmachtsanfall („flash crash“), während die Aktienkurse zeitgleich neue Rekordhöhen erklommen….” (hier)

2 comments

  1. H.Trickler

    Wir werden uns bestimmt daran gewöhnen (müssen), täglich mit stärksten Trompetenklängen solche NewsFlashes aus dieser weltweiten Irrenanstalt vorgeführt zu bekommen. So lange bis es keinen NEWSwert mehr hat und ein anderes Thema hipper wird 😉

  2. Thomas F.

    Bis vor einigen Jahren beschäftigten sich Asset Manager hauptsächlich damit, Bilanzen und Geschäftsverlauf von Unternehmen zu analysieren, die kaufen könnten oder bereits haben.
    Nunmehr scheinen sie längste Zeit an den Lippen von Figuren wie Yellen und Draghi zu kleben, um zu deuten, was denen als nächstes einfallen könnte.
    Kapitalallokation ist mittlerweile vorwiegend eine Übung in Kremlinology geworden. So wie das in einer Planwirtschaft eben läuft…

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .