Nicht alles, was hinkt, ist Journalismus

“….Hände an die Hosennaht, Maske aufsetzen, Maul halten (bitte keine “Öffnungsdiskussionsorgien“), Anordnungen befolgen, das ist die Erwartung vieler Regierender an die Bürger. Was Politiker gern verdrängen: Manchmal ist der Weg vom Helden zum Sündenbock ganz kurz. Ich glaube, dass diese Angst vor dem Tag X politisches Handeln bestimmt. Und wovor haben die Journos Angst?/ mehr

6 comments

  1. Sokrates9

    Corona ist die Medienblase des Jahrhunderts.Kann mich nicht mehr erinnern wie die Erdölkrise zu Ende ging.Da durfte man ja nur jeden zweiten Tag,oder einen Tag in der Woche nicht fahren…
    Was dann?Plötzlich war wieder genuegend Benzin da,Begruendung .??…heute wird Erdöl beinahe hergeschenkt…

  2. Kluftinger

    Das Problem besteht nicht nur darin, dass man den Anordnungen kritiklos folgt, sondern auch darin, dass man die notwendigen Erläuterungen – und zwar in verständlicher Form – nicht einfordert.
    Also kurz gesagt, man möchte nicht nur wissen dass es so ist, sondern auch warum es so ist und warum genau diese Maßnahmen notwendig sind. Auch die Begründung der Zeitachse (Dauer) bedarf einer verständliche Erläuterung.
    Dann ließe sich einiges rechtfertigen?

  3. Falke

    @Kluftinger
    Es sind vor allem auch (scheinbar oder tatsächlich) völlig unlogische oder gar sich widersprechende Anordnungen, die den Bürger verständnislos lassen. Ein aktuelles Beispiel (von vielen): In einem Speiselokal dürfen 4 Personen relativ eng beieinander ohne Maske an einem Tisch sitzen. Kaum stehen sie auf, müssen sie die Maske aufsetzen, und wenn sie gar das Lokal verlassen, müssen sie (im Freien) wieder mindestsn einen Meter Abstand voneinander halten. Solche Verordnungen, in Kombinatin mit den bekannten Bildern aus dem Kleinwalsertal, tragen wohl kaum dazu bei, dass die Bevölkerung den Beteuerungen der Regierung Glauben schenkt.

  4. Sokrates9

    Kluftinger@Sehe das genauso.Ich möchte ffür jede Freiheitseinschränkung eine fachliche Begründu ng warum damit die Infektionsrate gesenkt werden kann.Warum waren Friedhöfe gesperrt,wie viele Salzstreuer müssen sie abschlecken um sich infizieren zu können ?

  5. Johannes

    “Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich: Als der hinkende Nazi-Propagandist Goebbels zum 1.9.1944 die Schließung aller Theater im Großdeutschen Reich anordnete, passierte Folgendes: Die Theater wurden dicht gemacht, die Schauspieler und Regisseure gingen nach Hause oder an die Front und hielten das Maul.“

    Nicht jede kritikwürdige politische Entscheidung oder Begebenheit des Jahres 2020 muss mit einer Erzählung aus Tagen des Nationalsozialismus unterfuttert werden. So etwas stört mich bei den Linken genauso wie bei allen anderen weil ich glaube das sie damit fast immer falsch liegen.
    Direkte Vergleiche mit der Vergangenheit sind dort möglich wo Linke vom Erschießén von einem Prozent der Deutschen fabulieren. Wo von Inzucht die Rede ist. Wo ganze Häuserzeilen in Brand gesetzt und Polizisten mit Pflastersteinen aus dem fünften Stock beworfen werden.
    Dort kann ich durchaus Parallelen erkennen. Aber nicht in einer Pandemiesituation in der die meisten Staaten dieser Welt aus Gründen der Überzeugung Menschen vor Tod und Ersticken zu bewahren die Gesellschaft in die Pflicht nehmen.

  6. aneagle

    Alles, was man durchsetzen will, aber mit Vernunft nicht argumentieren kann, wird mittels religiösem Ritual durchgesetzt. Dabei ist keine Begründung zu blöd, um nicht herangezogen zu werden. Das Coronabedingte Masken- und Abstandsritual ist nicht anders begründbar als die Anbetung eines schlichten etwas auffälligen schwedischen Mädchens an der Pubertätsgrenze, dem Hüpfen für das Klima, den 4000 Gendergeschlechtern und dem derzeitigen Versuch der Grünen mit dem Coronavorwand die Fleischverarbeitung in deutschen Betrieben einzuschränken. Spontane Unterstützung dazu kommt von einem deutschen Sozialminister mit dem beredten Namen “Heil”, der gerade in Selbstermächtigung öffentlich ankündigt, auf den Schlachthöfen “aufzuräumen und durchzugreifen”. Besonders demokratiebewusst klingt das ja nicht. Ob seine martialische Sprachveränderung von der Großelterngeneration oder frühen Begegnungen mit der Antifa stammt, weiß nur der Herr Minister Heil selbst. Jedenfalls, setzt sich auch Ideologie gerne mit Religion und Ritual in Szene. Wo es an Hirn fehlt, hilft klimaverändernde Hetze zuverlässig. Freundschaft!

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