“Nicht ein Imam in meinem Wahlkreis spricht Deutsch”

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn fordert mit Blick auf Integrationsprobleme von Muslimen ein deutlicheres Auftreten der übrigen Bevölkerung. Hier gelte es, im Alltag “klare Ansagen” zu machen und “unsere Werte” zu verteidigen. Als problematisch bezeichnete Spahn in einem in der “Welt” (Samstag) veröffentlichten Streitgespräch mit dem Linke-Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi vor allem das Gebaren mancher junger muslimischer Männer.
Dabei handle es sich um “eine Mischung aus Tradition, Kultur und Religion, wie etwa dieses ständige Machogehabe und sich trotzdem immer als Opfer sehen oder die Ehre der Familie, die über allem steht”. Gerade bei Migranten aus dem arabischen Raum sei Integration zu oft nicht gelungen, so Spahn. “Zu viele wollen sich auch gar nicht integrieren.”
Der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium warnte vor falscher Toleranz. Wenn es um Zwangsheirat, Schwimmunterricht für Mädchen oder die Rolle der Frau gehe, werde allzu oft lediglich um Verständnis für eine andere Kultur geworben.
“So wird Gleichberechtigung schnell relativiert.” Stattdessen müssten muslimische Gemeinden Antworten finden auf “ein paar berechtigte Fragen”, sagte Spahn. “Warum haben wir kaum Imame, die in Deutschland ausgebildet worden sind? Nicht ein Imam in meinem Wahlkreis spricht Deutsch.” (“Focus“)

5 comments

  1. mariuslupus

    Warum sollte ein Imam eine fremde Sprache lernen. Lohnt sich nicht. Für die kurze Zeit. Imame denken eher langfristig. Die Zeit arbeitet nicht nur für die Imame, sondern für die Moslems in Europa.
    Ein Blick auf das Foto des neuen Bürgermeister von London genügt. Im Hintergrund sitzt (s)eine Frau mit aufwendigen Kopftuch. Zu Erinnerung, auch der unaufhaltsame Aufstieg des Herrn E. aus T. ,wurde von der Verkopftuchung seiner Frau begleitet. Ist das der Weg den auch Teile von England beschreiten werden ?

  2. Nattl

    Wenn davon auszugehen ist, dass der Besatzer in absehbarer Zeit das Gebiet dominieren wird, ist es aus seiner Sicht unlogisch, die Sprache der Eingeborenen zu lernen, die in zwei, drei Generationen sowieso verschwunden bzw. assimiliert sein werden.

  3. Hanna

    Moslems (ehemals: Mohammedaner) betreiben eben das, wozu sie von ihrer Religion aufgefordert werden – sie verbreiten ihre spirituelle “Wahrheit” auf der Welt. Jeder Moslem muss dazu beitragen, einen “islamischen Staat” zu bilden und zu fördern, zu verbreiten und zu etablieren, das machen nicht nur die Extremisten. Leider haben die Verantwortlichen voriger Jahrzehnte – die “GesetzgeberInnen”, egal, auf welcher Ebene – sich nie richtig darüber informiert, was sie da ins Land holen und vor allem – warum. Ich finde, Moslems gehören zurück in ihre islamischen Länder, und zwar alle. Solange ein Land sich nicht als “islamisch” oder “muslimisch” laut “Verfassung” (oder Entsprechendem) deklariert, haben religiöse Minderheiten absolut kein Mitspracherecht zu haben. Auch Gesetze, die “Religionsfreiheit” oder etwa “Asyl” betreffen, sind veraltet und stammen aus einer Zeit, da sie ev. relevant waren, aber heute können sie nicht mehr gelten, weil sich die Grundlagen verändert haben. Ich kapiere nicht, warum das niemand einsieht. (Weiß schon – es gibt “übergeordnete” Interessen, was Migration, Kommerz etc. betrifft …) Auch die Leute, die an diesen Gesetzen festhalten, haben Familie, Hirne, ein Gewissen … oder es sind doch “Aliens”, die uns regieren, und die haben natürlich nichts Menschliches und können über Homo Sapiens einfach drüberfahren. Langsam kommt mir diese Theorie gar nicht mehr so abwegig vor. Ich bin keine Muslima, und es steht mir im Sinne der Religionsfreiheit zu, diese ausgesprochenen Feinde/Feindinnen meines spirituellen Glaubens nicht in meiner Nähe haben zu wollen, denn ihr Credo ist gewaltsam, menschenrechtsverachtend und intellektuell fragwürdig.

  4. Gerald Steinbach

    “”Dabei handle es sich um “eine Mischung aus Tradition, Kultur und Religion, wie etwa dieses ständige Machogehabe und sich trotzdem immer als Opfer sehen oder die Ehre der Familie, die über allem steht”. Gerade bei Migranten aus dem arabischen Raum sei Integration zu oft nicht gelungen, so Spahn”””
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    Das ist zwar nichts neues, aber das ein CDU`ler das in der heutigen Zeit von sich gibt, in der mittlerweile schwer nach links abgebogenen CDU, ist für die betreffende Person(Spahn) fast schon fahrlässig für seine künftige Karriereplanung in der Politik!
    Besonders dieses unerträgliche Machoverhalten und bewussten Respektlosigkeiten ist seitens der arabischen Neubürger sehr auffällig und vermittelt mir als noch strammer Besucher einer U Bahn mittlerweile Brechreiz

  5. Fragolin

    Der Herr Spahn fordert ein deutlicheres Auftreten der Bevölkerung?
    Komisch, dann soll er mal seine Parteikollegen fragen, warum sie all jene, die deutlich auftreten, als Rechtsextreme oder Nazis, Verfassungs- und Demokratiefeinde, Islamophobe und Fremdenhasser verhetzen?

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