Nicht jeder Syrer ist ein Syrer

“…..Viele EU-Staaten erlauben Syrern wegen des Bürgerkriegs in deren Heimat die Einreise. Das hat nach Erkenntnissen der EU-Grenzschutzagentur Frontex zu einem schwunghaften Handel mit gefälschten syrischen Pässen geführt. Diese würden besonders in der Türkei verkauft, sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem Radiosender Europe 1.” (hier)

8 comments

  1. Herbert Manninger

    Und wenn der Pass aus einem Klopapierabriss bestehen würde – man MUSS es glauben, sonst: Hetze.
    Wir hören so viele ,,unglaubliche Geschichten “, in der Tat, die sind es auch.

  2. Thomas Holzer

    Für diese Erkenntnis bedarf es aber keines hohen EU-Beamten; das weiß der böse Stammtisch schon seit Monaten.
    Ob aber “unsere” Politikerdarsteller und Journalisten dieser Erkenntnis auch entsprechende Taten und Berichte folgen lassen werden, wage ich zu bezweifeln.

    “Schade, zu spät”! Gäbe es Grabsteine für die Hoffnung, wäre dies ihre Inschrift

  3. Syria Forever

    Shalom Herr Holzer.

    Na das macht doch Sinn. Syrien ist das einzige Land in dem derzeit, offiziell, Krieg herrscht. Auch wenn sich die Politischen Puppen der EUS einigen nur noch Einwanderer aus Kriegsgebieten auf zu nehmen, nicht wahr?

    Guten Tag.

  4. Wolf

    Sogar, wenn man (wer?) der Meinung ist, Kriegsflüchtlinge sind auf jeden Fall aufzunehmen (in der Genfer Flüchtlingskonvention steht allerdings nichts davon: dort gibt es nur individuell Verfolgte aus rassischen, ethnischen, politischen und religiösen Gründen), fallen die Syrer nicht darunter, es sind reine Wirtschaftsflüchlinge. Ginge es ihnen lediglich darum, dem Krieg zu entgehen, müssten sie ja keineswegs tausende Kilometer weit in lebensgefährlichen Schlauchbooten oder überfüllten geschlossenen LKWs fahren, sondern könnten sich auf relativ kurzen und gefahrlosen Landwegen in sicheren Nachbarländern niederlassen. O.k., Libanon, Jordanien und auch die Türkei haben überfüllte Lager; aber warum nicht in arabischen bzw. moslemischen reichen und großen Bruderstaaten, etwa Saudi-Arabien, Iran, Ägypten, Emirate, Kasachstan usw. Russland oder Israel möchte ich ja hier gar nicht vorschlagen, aber eigentlich warum nicht? Es sind ja auch demokratische Staaten mit “westlichen” Werten (zumindest Israel).

  5. Fragolin

    @Thomas Holzer

    Jaaa, schon richtig, aber Sie vergessen eines: der Stammtisch, das ist primitiver Pöbel, rechtsnationales Gesindel, Pack und Abschaum. Erst wenn diese Worte der feudalen Stimmritze eines Mitglieds der europäischen Elite entfleuchen, wandeln sie sich auf wundersame Weise von primitiver Hetze zu weiser Einsicht und von populistischer Lüge zur alleinigen Wahrheit.
    Was das (Nicht-)Handeln unserer Laiendarsteller angeht, hatte ich bereits zum EU-Beitritt Österreichs den Verdacht, es ginge den Dolmen in Wien nur um eines: Wann immer (zufällig) etwas gut funktionierte, konnten sie die Schwanzfedern spreizend herumstolzieren und sich in gekrönten Boulevardblättern selbstherrlich ihrer Leistungen rühmen und wann immer (wie meist) etwas totaler Bockmist war, konnten sie auf Brüssel verweisen. Wenn man die letzten 20 Jahre so verfolgt, lief es eigentlich immer so ab. Brüssel als Ausrede und Sündenbock, praktischerweise auch als Ausgedinge für abgehalfterte Genossen. (Was dem Finanzsystem die “bad bank” als Auslagerung fauler Kredite ist der Politik das Brüsseler Parkett im Schatten des EU-Elitären Parteien-Hochadels als Auslagerung fauler Kollegen – das erklärt die Qualität des dortigen Handelns zur Genüge.)

  6. Selbstdenker

    @Fragolin:
    “(Was dem Finanzsystem die “bad bank” als Auslagerung fauler Kredite ist der Politik das Brüsseler Parkett im Schatten des EU-Elitären Parteien-Hochadels als Auslagerung fauler Kollegen – das erklärt die Qualität des dortigen Handelns zur Genüge.)”

    Treffend formuliert!

    Toxische Papiere landen in der Bad Bank und toxische Köpfe in Brüssel.

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