Nicht neu, aber sehr aktuell (Ben Bernanke gewidmet)

Von | 11. Februar 2013

“Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss.“ (Der österreichische Ökonom Ludwig von Mises, +1973)

 

9 Gedanken zu „Nicht neu, aber sehr aktuell (Ben Bernanke gewidmet)

  1. Gerhard

    In allen westlichen Universitäten wird die sog. “Österreichische Schule der Nationalökonomie” mit den führenden Vertretern Hayek und Mises gelehrt, aber kein heute an den Schalthenbeln sitzender Ökonom hält sich an diese Empfehlungen.
    Faymann, Fekter und Nowotny haben vermutlich deren Schriften gar nicht gelesen bzw. man ist nur an “vorübergehenden Scheinverbesserungen” interessiert.

  2. FDominicus

    Bitte erläutern Sie mir welche “westlichen” Universitäten Sie meinen. Es gibt in D wieviele VWLer und davon sind genau wieviele “Österreicher”?

  3. Samtpfote

    Ich gehen davon aus, dass L.v.M. sehr gutes Deutsch sprach und schrieb.
    Was man vom Zitierendem nicht gerade behaupten kann…

  4. Behaimb

    @Samtpfote
    Das kommt daher, weil die Leute immer nur nach Googlefunden zitieren, und nicht nach den papierenen Originalen. Weshalb auch immer wieder Falschzuschreibungen erfolgen, so wie etwa der Wolf- und Schafelunch noch immer hartnäckig dem Franklin attribuiert wird.

  5. Gerhard

    @FDominicus
    Ich meine, dass auf den Unis in den USA, Japan, Großbritannien usw. im Gegensatz zur WU in Wien sehr ausführlich über die Österr. Schule der Nationalökonomie gelehrt wird. Leider werden aber die damals aufgestellten Thesen heutzutage von den ausgebildeten Volkswirtschaftlern nicht in die Praxis umgesetzt. Lieber verfolgt man eine der Politik der Geldvermehrung, welche kurzfristige Atempausen verspricht.

  6. Samtpfote

    Behaimb :
    @Samtpfote
    Das kommt daher, weil die Leute immer nur nach Googlefunden zitieren, und nicht nach den papierenen Originalen. Weshalb auch immer wieder Falschzuschreibungen erfolgen, so wie etwa der Wolf- und Schafelunch noch immer hartnäckig dem Franklin attribuiert wird.

    So ist es!
    Meine Erfahrung weist allerdings Richtung Wikipedia… 🙁 🙂

  7. Gerhard

    @Samtpfote
    @Samtpfote
    Das kann doch jedem passieren, dass ein Wort ausgelassen wird. Wesentlich ist:
    “… nur vorübergehende Scheinverbesserungen erzielen, die dann zu einer umso schwerer wiegenden Katastrophe führen muss.”
    Und da hat er recht, auch wenn die Grammatik nicht ganz stimmte.

  8. Samtpfote

    @Gerhard
    Ich wollte damit ja auch nur andeuten, dass das Zitieren um des Zitierens Willen nicht meine Zustimmung findet. Einen Euro für jedes Hayek oder L.v.M.-Zitat, das der Zitierende ohne echtes Wissen von sich gab, und ich wäre Millionär…. 🙂 🙁

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