Nicht unser Krieg….

Von | 3. Dezember 2015

(MARTIN VOTZI) Seit Wochen, wenn nicht seit Monaten reden uns die Mehrheit der Medien und zum Teil auch die Politiker ein, dass wir für die schrecklichen Entwicklungen in Syrien und dem Irak zumindest mitverantwortlich sind.
Wir hätten uns zu wenig um die Entwicklungsmöglichkeiten dieser „Staaten“ gekümmert, wir hätten zu lange zugesehen, wir (das trifft jetzt kaum auf Österreich zu) haben Waffen an kriegsbeteiligte bzw. kriegsinteressierte Staaten geliefert.
Fakt ist, dass wir unter einem Flüchtlingsansturm aus diesen Gebieten zu leiden haben, wobei noch völlig ungeklärt ist, ob der Ansturm nicht hauptsächlich aus den Flüchtlingslagern der Türkei erfolgt also kaum aus Gebieten mit kriegerischen Handlungen und hier ein perfides politisches Spiel mit uns getrieben wird, ausgerechnet von dem Staat, dem wir uns jetzt so willfährig anbiedern. Die Einladung von Frau Merkel assistiert von Herrn Faymann mag ein Übriges dazu getan haben, nur alleine damit lässt sich die plötzliche Zunahme aber auch nicht erklären.
Und wir haben auch einen schrecklichen Terroranschlag in Paris erleben müssen, der vermutlich aus Syrien/Irak gesteuert worden ist. Aber sind wir deshalb verantwortlich dafür? Gutmenschen reden uns ein, dass wir nichts oder zu wenig für die Integration der Radikalisierten getan haben.
Unsere angebliche Verpflichtung zur Aufnahme von Flüchtlingen, die sich überwiegend wegen der Perspektivenlosigkeit in ihrer Heimat und den angrenzenden Flüchtlingslagern auf den Weg machen (Gutmensch: jeder hat das Recht auf ein besseres Leben bei uns), wird auch mit unserer Schuld begründet. Herr Faymann erklärt uns, dass diese Menschen ansonsten verhungert wären. Da soll er uns mal erklären, woher er das hat. Diese Menschen haben immerhin über sehr viel Geld verfügt, um die Schlepper zu bezahlen, die sie nach Europa gebracht haben.
Nun ist auch Deutschland in diesen Krieg eingetreten, obwohl sie das vorläufig noch anders bezeichnen und das Wort Krieg partout nicht in den Mund nehmen wollen, England wird sicher auch noch folgen.
Löst das irgendwelche Probleme bei uns? Nein! Der durch das Wetter und die Jahreszeit gebremste Flüchtlingsstrom wird wieder zunehmen, die Vereinbarungen mit der Türkei werden nicht das bringen, was sich unsere Politiker davon versprechen beziehungsweise uns vormachen wollen, ganz abgesehen davon, dass wir uns damit endgültig von unseren angeblich so hochgehaltenen Werten verabschiedet haben, und die Terrorgefahr wird durch den Kriegseintritt weiterer europäischer Staaten sicher nicht abnehmen sondern im Gegenteil noch steigen.
Über Integrationsbemühungen für diese Flüchtlinge und damit der Milderung der nächsten Radikalisierungswelle zu sprechen, erübrigt sich fast. Derzeit sind die flüchtlingsfreundlichen Staaten wie Deutschland, Österreich und vor kurzem auch noch Schweden damit beschäftigt, die Flüchtlinge irgendwie unterzubringen und zu verköstigen. Was danach kommt. Who cares.
Gibt es eine Alternative zur bisherigen Politik, die ja gerne als alternativlos bezeichnet wird?
Ja, Unterstützung vor Ort, aber direkt beziehungsweise über die Uno und nicht über einen eigene Interessen verfolgenden Staat wie der Türkei, die auch vor der Bombardierung der Kurden nicht zurückschreckt. Durch eine eine restriktive Flüchtlingspolitik, die keine positiven Signale mehr an die Menschen sendet, die sich aus verständlichen Gründen ein besseres Leben bei uns erträumen und einer absoluten Zero-Tolerance Politik gegenüber allen islamistischen Tendenzen in Europa und das fängt schon mit einem generellen Burka-Verbot an und hört bei der Abschiebung straffälliger Islamisten sicher noch nicht auf.
Europa muss Stärke zeigen. Selbstbezichtigung und Appeasement sind schlechte Strategien. Eine klare Haltung ist gefragt. Der Krieg in Syrien ist einer, in dem die unterschiedlichen Interessen von Russland, Saudi Arabien, dem Iran und der Türkei eine rasche Beendigung des Konflikts verhindern.
Es ist definitiv nicht unser Krieg. Wir haben aber unter den Folgen zu leiden und sollten diese durch kluge und vor allem weitsichtige Politik möglichst gering halten.

18 Gedanken zu „Nicht unser Krieg….

  1. Fragolin

    Der Islam strebt die Weltherrschaft an. Alle Muslime (und die meisten meinen das ernst) streben danach, die Herrschaft des Islam auf der ganzen Welt zu verbreiten.
    Es ist der Krieg aller. Da kommt keiner raus. Der Islam kennt keine Insel der Seligen und wird nicht aufgeben, bis dieses Ziel erreicht ist, wenn man ihn nicht in die Schranken weist.
    Neutralität gegenüber Fanatikern ist unmöglich.

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    In Österreich ist der “Krieg” in anderer Form schon voll im Gange! In den Wiener Schulen (NMS) ist die Radikalisierung durch Moslems/Jihadisten schon so weit fortgeschritten, dass sogar Direktoren um Hilfe rufen.
    Da werden einheimische/chistliche Schüler von den ca. 50% moslemischer Schüler “gestellt”, als Schweinefleischfresser etc. beschimpft und drangsaliert.
    Aber vom G`spritzten der im Rathaus sitzt, hört man dazu nichts!

  3. Lisa

    “Neutralität gegenüber Fanatikern ist unmöglich.” Wie wahr, wie wahr. Warum wird daskaum gesehen? Immerhin sind Bemühungen im Gange, die Moslems zu verpflichten, die säkularen Gesetze und Verfassungen des “Gastlandes” (bzw. der neuen Heimat?) über dieBefehle des Korans zu stellen. Obs nützt?

  4. cmh

    Für die Gewalt in den kommenden Jahren, die wir innerhalb unserer eigenen Wände erleben werden sind die guten Typen schuld, die nicht aufhören, uns der Wehrhaftigkeit zu berauben.

    Dass diese Typen keine Moslem sind, ist klar. Das sollte in die Lagebeurteilung eingehen.

  5. Enpi

    Wir sind mit den Moslems im Krieg und nächstes Jahr wird es tausende Tote in Europa geben. Jedenfalls nach Einsatzplan von IS Vordenker Zarkawi. (2016 – die totale Konfrontation) Dann merkt es auch der letzte Depp.

  6. Fragolin

    @Enpi
    Nachtrag, weil ich jetzt erst sehe, dass es missverstanden werden könnte: Ich stimme Ihnen vollkommen zu!

  7. Christian Peter

    ‘Für Integrationsbemühungen dieser Flüchtlinge..’

    Warum integrieren ? Subsidiärer Schutz für Flüchtlinge von allgemeinen Gefahren wie Kriege und Bürgerkriege wird stets befristet vergeben, warum sollten diese Menschen auf Dauer in Österreich/Deutschland bleiben und integriert werden ?

  8. Christian Peter

    Man sollte syrische Flüchtlinge an der Waffe ausbilden und danach in ihre Heimat zurückschicken, um für die Freiheit ihres Heimatlandes zu kämpfen. Sollte es vernünftiger sein, diese Menschen ihre Zeit in den Arbeitsagenturen des Landes totschlagen zu lassen ?

  9. MCWS

    @Fragolin & Enpi
    So wenige sind das gar nicht, die Ihnen da zustimmen, nur sagen es wenige laut.
    Seit ich diesen Plan letztes Jahr zum ersten Mal gesehen habe, frage ich mich, warum Ö in diesem Plan noch dabei ist und z.B. die Schweiz nicht. Liegt wahrscheinlich daran, dass man von “erobern” in unserem Fall gar nicht sprechen kann …

  10. astuga

    Gerade Syrien unter Assad hat von der EU vor dem Bürgerkrieg zig-Millionen Euro an Modernisierungs- und Heranführungshilfen bekommen.

  11. Enpi

    @MCWS
    Ich denke, das liegt am eisernen Prinzip des Islam, ein erobertes Gebiet welches später wieder verlorenging, stets zurückzufordern. Und sie standen bereits 2x vor Wien aber nicht vor Genf. Daher Österreich und nicht Schweiz.

    Wien als Drehpunkt zur Eroberung der heiligen Stadt Rom als der fünften Hauptstadt der alten Christenheit (nach Antiochia, Jerusalem, Konstantinopel und Alexandria) Da man heutzutage in einem Krieg einen solchen Nachschubknoten nicht mehr braucht bzw. militärisch schwer halten kann, aber auch irgendwie “einnehmen” will, würde bereits z.b. die Platzierung einer schmutzige Nuklearbombe im Stadtzentrum der moslemischen Ehre genügen.

  12. Fragolin

    @MCWS
    Es sollten aber viele laut sagen. Denn aus den presseförderungsfinanzierten Medien werden es die Leute nicht erfahren.
    Viele mit denen ich spreche kennen nur das, was die offiziellen Medien verkünden und teilweise krude Gerüchte, die über twitter kursieren. Sie sind erstaunt, wenn man ihnen mal ein paar Adressen zu Tuben-Videos gibt und sie Bilder sehen, die im TV nie gezeigt werden.
    Einer allein erreicht nur wenige Menschen, deshalb sollte keiner schweigen.

  13. Fragolin

    Kleine Anregung zur permanenten Recherche: Ich habe mir angewöhnt, immer wieder Aussagen zu hinterfragen und Angaben zu überprüfen, so weit es in meinen Möglichkeiten steht.
    Da dudelte heute ein Spot von Gutprominenz durch das TV mit der Grundaussage “Jeder Mensch hat alle möglichen Rechte!” und dabei wurde auch ein Pappschild hochgehalten, auf dem zu lesen war, dass laut Artikel 16a des GG “Jeder Mensch Recht auf Asyl” habe. Da fällt die Recherche aber leicht:
    Also in “dejure.org” den Originaltext aufgerufen und tadaaa:
    “Artikel 16a
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.”
    Nicht jeder. Kein Wirtschaftsflüchtling, kein Glücksritter, kein Bürgerkriegsausweicher, nur politisch Verfolgte.
    Und dann ist da auch noch Absatz 2 (und noch einige mehr, deren Existenz die Papppnase, äh, Papptafel verschweigt…) Und der beginnt schon mit einem Satz, der den Rest klärt:
    “(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.”
    Somit darf man annehmen, dass es sich wieder einmal um eine propagandistisch verdrehte Interpretation eines Gesetzes geht.
    Da oute ich mich mal gleich als “Verfassungsextremist”, denn ich mach es jetzt mal wie der durchschnittliche Moslem mit seinem Koran, und behaupte: Der Buchstabe dieses Grundgesetzes gilt für alle Menschen auf Deutschem Staatsgebiet und darf nicht uminterpretiert werden!
    Es sind Kleinigkeiten, kleine Verdrehungen und Lügen, die, oft genug wiederholt, die Wahrheit aus den Köpfen verdrängen.

  14. Hanna

    Nein, es ist nicht unser Krieg, ursprünglich, aber es wird zu unserem gemacht. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die “Fronten” noch lange nicht klar sein werden. Zwei Beispiele – eins: Geschäft mit drei Mitarbeiterinnen, zwei türkisch-stämmige, eine österreichische; Österreicherin wird jetzt von den Türkinnen (2. Generation in Ö) geschnitten und praktisch nicht mehr angesprochen. Warum? “Weil Scheiß-Österreich ist gegen Türkei.” (Hä?) Beispiel zwei: Etwa sechzigjährige österreichische “hippe” Frau legt sich ein “Palästinenser”-Tuch um (man erinnere sich, die waren einmal sehr “in”) und will im 15. Bezirk auf die Straße gehen. Ihre Schwiegertochter hält sie entsetzt zurück und fragt, ob sie den Tag denn überleben will. Die Palästinensertuchträgerin hat keine Ahnung, wovon die Schwiegertochter redet. Was sehen wir daran? Viele Leute haben nicht die geringste Ahnung, was lost ist … und ein Blog wie dieser ist eine Insel der Unseligen (unselig = unruhig, weil wissend; Insel = einsamer Ort und nur vermeintlich sicher).

  15. giovanni B.

    Wir können noch ewig weiterdebattieren, aber eines sollte klar sein. Die Österreicher , in erster Linie die Wiener wollten es ja nicht anders. Sowohl bei der letzten Nationalratswahl, als auch jetzt bei der Wiener Wahl entschied man sich für die SPÖ, die ÖVP und für Grün und Neos. Die Propaganda seitens des Zwangsstaatsfunks, der zumeist links dominierten Medien und der diversen mitabhängigen “Staatskünstler” a la Alfons Haider oder Krassnitzer taten ihr Übriges. Wenn ich mir in meinem Bezirk (Wien Hietzing) so “die besser gestellten” Damen und Herren so ansehe und so manches höre, wundert mich nichts mehr. Ein Haufen an selbst verliebten, arroganten, dummen, jeglicher Gegenargumentation resistenter Personen. Durchschauen nichts, meinen aber die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben. Alle super entspannt, mit Labrador ohne Leine unterwegs, oder mit dem Rad auf dem Gehsteig und dem dicken SUV in der Garage. Was soll man da schon erwarten. Durch meine Frau habe ich sehr viele ausländische Freunde und ich kann Ihnen Allen nur sagen, das man sich nur noch wundert und den Kopf über so viel Degeneration und Schwachsinn hier im Lande schüttelt. Viele von Ihnen leben hier in Wien und sagten mir, das Sie erst nach zwei bis drei Jahren realisiert haben, was hier wirklich abgeht, abseits aller schönen “lebenswerteste Stadt” Propagandaklischees. Viele beabsichtigen wieder zu gehen! Das hat vielschichtige Ursachen, wie allgemeines Klima, Wertschätzung (privat wie beruflich) durch die Bevölkerung, Wirtschaftsgründe.
    Besonders entsetzt sind meine zahlreichen russischen Freunde, die mich gerfagt haben, ob wir von der öst. Tschetschenpolitik (5 stellige Zahl in Österreich) über die Masseneinwanderung von Muslimen noch alle Tassen im Schrank haben. Seitens Russlands haben wir ein liebes engagiertes aber machtloses Außenministerbubi (haben sie recht, vergleichen Sie ihn mal mit Herrn Lawrow) und einen nichtakademischen piepsenden Kanzlerdarsteller. All das und die Folgen die sich daraus ergeben, und wir jetzt zu tragen haben, waren vor den genannten Wahlen bekannt. Die Alternative wäre eine mit Personalproblemen kämpfende FPÖ – aber vielleicht wäre es einen Versuch wert. Schlimmer und dümmer können selbst die Strache Leute nicht sein – das ist denkunmöglich! Nur bis dahin wird es möglicherweise zu spät sein.

  16. Lisa

    @Hanna: wenn nicht grundsätzlich udn von frühester Kindheit an, humanistisch-freiheitliche Werte vermittelt werden, nicht zuletzt durch das Beispiel der Eltern, bleibt die ganze Integration bloss ein oberflächlicher Anstrich über Jahrhunderte alten hölzernen Strukturen – die Holzmaserung des Untergrunds drückt immer wieder durch. Islam ist keine Religion, sondern eine politisch agierende Ideologie. (Religion ist keine Ideologie, bloss die sog. Religionen/Konfessionen sinds). Auch bei uns Europäern natürlich, aber wir dürfen die Strukturen zeigen, schiesslich sind wir hier daheim. (Ist das jetzt schon wieder “rechts”?)

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