Nichts wie weg aus Europa!

“…Europa gilt für viele Einwanderer als «das gelobte Land». Darüber berichten die Medien täglich. Doch während über diese Migration eine intensive und bisweilen gehässige Diskussion geführt wird, findet von der Öffentlichkeit beinahe unbemerkt eine Wanderbewegung in eine ganz andere Richtung statt….” (hier)

21 comments

  1. Hans-J. Tempelmayr

    …dieses phänomen betrifft nicht nur superreiche.
    zahlreiche juden haben frankreich richtung tel aviv verlassen..
    ebenso ist eine zunahme von (katholischen) franzosen richtung frz-kanada zu beobachten.
    woran es wohl liegt?

  2. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel:
    “Superreiche zu verlieren, geht ins Geld. Und zwar für uns andere, die zurückbleiben. Schon aus diesem Grund gilt es, auch den Vermögenden Sorge zu tragen”

    Die sei “unseren” Politikerdarstellern in ihr Stammbuch geschrieben. Leider ist zu befürchten, daß sie dies weder lesen, geschweige denn befolgen werden. Vielmehr werden sie weiter und vermehrt auf die niederen Instinkte der Mehrheit des Elektorates setzen, und leider mit Erfolg.

  3. mariuslupus

    Ohne über gesicherte Daten zu verfügen, finden auf dem Globus z.Z. wahrscheinlich drei wesentliche Wanderungen von Menschen statt. Den drei Wanderbewegungen ist eins gemeinsam, bei allen drei verliert Europa.
    Die erste, mengemässig zahlreichste Bewegung, ist die aus den Entwicklungsländern in die EU, nach Westeuropa. Die zweite zahlenmässig kleinere Gruppe sind Menschen, die überwiegend aus Asien, nach Australien, Kanada und die USA, offiziell immigrieren. Die dritte, relativ kleine Gruppe, sind Europäer die in die USA, Kanada, New Zealand, Australien auswandern.
    Die erste Gruppe setzt sich mehrheitlich, zwischen 90% und 95% jüngeren Männern ohne Ausbildung, ohne Sprachkenntnisse, funktionale Analphabeten.Die nur ein Ziel in Europa haben, Sozialleistungen. Beitrag zum Voksvermögen, Null.
    Die zweite Gruppe sind Menschen die in ihren Land, evtl. auch in anderen Ländern eine Ausbildung absolviert haben und damit die Kriterien für eine Einwanderung in eines der o.G. Länder erfüllen – Qualifikation, Arbeitsstelle, Bereitschaft sich zu integrieren.
    Die dritte Gruppe sind Menschen die sich in Europa bedroht fühlen und es sich leisten können, in einen sicheren Land zu leben. Diese Menschen verlassen Europa und nehmen ihr Vermögen mit.
    Die EU eigenen Politiker, haben alle drei Bewegungen, die sich zum Nachteil Europas auswirken, nicht aus Dummheit sondern ihrer Ideologie konsequent folgend, verursacht . Keine Anzeichen von Einsicht, oder Bereitschaft diese Entwicklung zu stoppen.

  4. Gerald Steinbach

    mariuslupus

    Danke für ihre Auflistung
    Gerne würde ich mich der dritten Gruppe anschließen, allerdings hindern mich ein paar Fakten daran,

    Eine gefährliche Entwicklung auf jeden Fall, interessant wird sein, wie lange die erste Gruppe noch in Bewegung ist, noch 10, 15 oder 50 Jahre, vielleicht kommt einmal ein europäischer Politiker und erklärt den Wahnsinn ein Ende,
    Meine einzige Wanderbewegung wird sein Wien zu verlassen und nach NÖ zu ziehen, gibt’s da auch schon eine Statistik??

  5. Gerald Steinbach

    Nachtrag

    Für Wien befürchte ich auch einen enormen Steuerzuwachs in den nächsten Jahren, Grund ist die schon jetzige hohe Verschuldungsrate die dann durch die “Facharbeiter a.D. die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die nächsten Jahre nicht viel beitragen werden, zumindest wirtschaftlich nicht

  6. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer
    Spätestens Ende des Monats sind die wieder zurück vom Urlaub um das Handerl aufzuhalten, eine weitere Facette des Wahnsinns in Europa

  7. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Aber selbstverständlich dürfen sie reisen! Wer bezahlt die Reise ? Was steht in der Genfer Konvention ?
    Der nächste Schlag ins Gesicht des Steuerzahlers. Als Wähler, wird er die andere Wange hinhalten, den Allerwertesten auch noch. Dafür, für dass Abwatschn und den A..tritt, wird der Wähler den Politikern auch noch gehorsamst danken.

  8. Thomas Holzer

    “Interessant” wäre auch zu erfahren, mit welchen Dokumenten diese Menschen reisen 😉

  9. Falke

    Ich möchte nochmals den bereits weiter oben von Hans-J. Tempelmayr angeführten Grund wiederholen. Angesichts des ungebremsten Massenimports von Antisemiten und Israelhassern aus dem Nahen Osten, sowie auch wegen des völligen Fehlens irgendeiner Reaktion oder gar Maßnahme der europäischen Regierungen (hier besonders Frankreich, Belgien, Holland und Deutschland, aber auch Österreich) gegen antisemitische Aktionen, fühlen sich immer mehr Juden in Europa bedroht und unsicher und wandern nach Israel aus. Dazu kommt noch das völlige Schweigen der jüdischen Organisationen zu diesem Antisemitismus (Zentralrat der Juden).

  10. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Ohne Dokumente gekommen, gehen sie auch ohne Dokumente. Eine Zweiklassengesellschaft. Möchten Sie, z.B. nach Bagdad sich begeben, müssten Sie einen Pass zeigen und ein Ticket. Der Mensch Erster Klasse, wird schon an seinen Auftreten erkannt, marschiert durch und kommt so auch zurück. All inclusive, plus Taschengeld für die Reise und Geschenke für weitere drei bis vier Frauen daheim.

  11. Thomas Holzer

    @mariuslupus
    Ich denke, die verlangen auch noch ein Visum, verbunden mit entsprechenden Kosten 😉

  12. Thomas Holzer

    Der Herr Chavez hatte ja auch während eines Interviews für “hard-talk” die (richtige) Behauptung aufgestellt, daß Sozialismus und Demokratie einander widersprechen.
    Nicht daß ich als Verfechter der Demokratie gebrandmarkt werde 😉

  13. Selbstdenker

    Wenn in einem Land die Eigentumsrechte – zum Schaden aller! – an- bzw. abgesägt werden, verlassen – zum Schaden aller! – die Wohlhabenden samt Kapital das Land. Es ist – wie Sargon of Akkad richtig bemerkt – stets die Vorstufe zu Hyperinfaltion, Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut.

    Es ist eine Spirale der Kapitalaufzehrung, die effektiv vor allem die Mittelschicht trifft.

    Man vergleiche die ähnlichen Argumentationsmuster bei der “Initiative gegen Leerstand” in Lustenau:
    http://derstandard.at/2000058979233/Projekt-gegen-Leerstand-Unbewohnte-Haeuser-sind-Geisterhaeuser

    Es ist bemerkenswert, wie sich biedere Lokalpolitiker einkochen lassen und sogar Kinder für glasklar ideologisch motivierte “Initiativen” eingespannt bzw. manipuliert (Geisterhäuser) werden.

    Ähnliche Initiativen (“Leerstandskonferenz”) gab es in Österreich bereits ein, zwei Jahre vor der – von linken NGOs befeuerten – Völkerwanderung. Das Ziel: (vermeintlich) ungenutzen Wohnraum beschlagnahmen, “Fachkräfte”, die über die Westbalkan- und Mittelmeerroute nach Österreich kamen und kommen, einquartieren und dann dauerhaft enteignen.

  14. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Die linken Ideologen sind sehr flexibel, solange der Zug in Richtung totalitäre politische Allmacht im Sinne von Plato fährt. Wenn ein sozialistisches “Experiment” – wie immer in der Geschichte! – schiefgeht, verlässt der Dämon seinen kollabierenden Wirt, ändert sein äußeres Erscheinungsbild (Namen, Farben, Symbole, ideologische Werbebroschüren, etc.) und sucht sich einen neuen Wirt.

    Mal rekrutieren sie ihr “Proletariat” (aus ihrer Sicht im Klartext: die nützlichen Idioten) in der Arbeiterschaft, mal in der rot-grünen Bourgeoisie und mal in der Szene hochreligiöser Sozialvagabunden aus primär einer Kultur (offiziell: “Multikulturalismus”).

    Den alten Linken muss ich im Gegensatz zu den Neo-Progressives anrechnen, dass ihnen wenigsten die Wichtigkeit der Arbeit (ich übersetze: Produktivität, wenn auch – bedingt durch den Kollektivismus – auf einen niedrigen Niveau) wichtig war. Während der kommunistischen Herrschaft in Osteuropa gab es Arbeitsplicht.

    Die Neo-Progressives sind hingegen die Kollektivisten der unproduktiven bzw. verbeamteten Klasse. Sie haben den Kreis der vordefinierten Klassenfeinde (Kapitalisten, Juden und Großbauern) um Produktive (siehe US-Wahlkampf), Männer und Einheimische im Allgemeinen erweitert.

  15. stiller Mitleser

    @ Selbstdenker
    Ich hab mir den Standard-Artikel jetzt auch durchgelesen und halte das für eine harmlose Sache;
    Vorarlberg ist kein Mieterland, Erbkonflikte dürften häufig sein, nicht umsonst sind ja die vor Jahren aufgeflogenen Erbbetrügereien unter Mitwirkung von Richtern und Gerichtsbeamten eben in Vorarlberg passiert, wo “Grund&Haus” sehr wichtig sind, wenn alte Häuser nicht verfallen, ordentlich renoviert und wieder bewohnt werden, wenn das den Kindern nahegebracht wird – da seh ich nix Schlechtes dran.
    Das Ländle ist schwarz, Lustenau auch – wo liegt das Problem? Am ehesten doch darin, daß vorinformierte Politiker & Anhang billig aufkaufen.
    Bei uns daheim hieß es, Installateure, neben Anwälten und Lokalpolitikern seien die Geier der Villenviertel, weil sie den Zustand der Häuser und der konflikthaften Erbkonstellationen gut in Erfahrung bringen können…

  16. Johannes

    Vollkommen egal wie viele abwandern Politik und Medien kümmert es nicht weil sie es nicht merken.
    Es ist wie eine Waage die auf der einen Seite viele Gewichte hat, man kann Gramm für Gramm davon wegnehmen und es tut sich nichts, ist aber Gleichstand erreicht kippt schon bei einem Gramm Gewicht zuwenig die Waage in die Gegenrichtung.
    Umgekehrt ist es so auch mit der Zuwanderung und so wird alles seinen Lauf nehmen und alle werden sooo überrascht sein wie es denn sein kann.

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