3 Gedanken zu „Nichts wie weg?

  1. Feldheld

    Nun, als Aktionär investiere ich lieber in Firmen, wo ich Kontrolle über die Managergehälter habe.

  2. gms

    @Feldheld

    Ist das so? Meiner Einschätzung nach sind dem durchschnittlichen Aktionär die Gehälter der Führungskräfte egal. Weder verfügt er mit seinen paar Aktien über eine relavante Mitsprache (bei Vorzugsaktien ist diese Möglichkeit zur Einflußnahme zugunsten der höheren Dividende zusätzlich eingeschränkt), noch formiert er sich mit anderen Kleinanlegern zu Gruppen, – schon garnicht um ausgerechnet Gehälter zu beinflussen.

    Ohne den 20min.ch-Beitrag zu kennen wage ich die These, wonach des die erkennbare Tendenz ist, welche Manager mit dem Abwandern liebäugeln läßt. Sobald vernünftige Prinzipien einmal gebrochen wurden, sind nachfolgende Absurditäten idR bloß eine Frage der Zeit.

    Die absehbaren Regeln in der Schweiz mögen um ein Vielfaches vernünftiger sein als jene angedachten des noch kollektivistischeren Umlandes. Wenn aber selbst die Generalversammlung der Aktionäre ein bestimmtes Entlohnungsschema nicht mehr gestatten darf, selbst wenn sie dieses ausdrücklich, nach langer Debatte und danach sogar einstimmig wollte, so ist das ein illegitimer Eingriff in Eigentumsrechte sondergleichen.

    Als langfristig orientierter Anleger investiere ich lieber in Firmen, die in Ländern mit Rechtssicherheit ihren Hauptsitz haben.

  3. Thomas Holzer

    @gms
    “so ist das ein illegitimer Eingriff in Eigentumsrechte sondergleichen.”

    Es hat mit den sog. Bankerboni via EU-Parlament angefangen, und wird im EU-Parlament mit der Beschränkung von Managervergütungen (egal in welcher Branche) voerst! enden.

    Reiner Aktionismus und Populismus!
    Kein Politiker käme auf die Idee, Gehälter und/oder Siegprämien von z.B. Formel-1 Piloten, Tennisspielern, Fussballern etc. zu beschränken.

    Daß Aktenträger -auch pers. Referenten von Politikern genannt- exorbitante Summe verdienen, vor Allem im Verhältnis zu deren Intelligenz betrachtet (man denke nur an den ehemaligen pers. Sekretär eines gewissen Herrn Haider) läßt die Politik ganz ungerührt 😉

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