Nie wieder Krieg gegen den Faschismus!

” …..Die deutsche Friedensbewegung bestätigt den Verdacht, dass ihre Parole „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ auch die Forderung inkludiert: „Nie wieder Krieg gegen den Faschismus!“ – und lädt zu einer Veranstaltung, deren suggestiver Titel schon klar macht, worum es geht: der islamistischen Barbarei mit internationaler Anerkennung zu begegnen: sehenswert, hier.

6 comments

  1. Fragolin

    Wer sich unterwirft, wird in Frieden gelassen.
    Masochisten betteln bei den Sadisten um wohlwollendes Gehauenwerden. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. 😀

  2. Thomas Holzer

    Nationalsozialismus – vernichten oder diplomatisch anerkennen?

    Ich lade ein zur Fachtagung mit Podiumsdiskussion……….
    Aber jetzt bitte keinen Sturm der Empörung

  3. Lisa

    Faschistisch im Wortsinn (Litotenbündel etwa) – ohne die enge historische Bedeutung – ist im übrigen jede “gemeinsam sind wir stark”-Bewegung. Daher ist es wichtig, welche Inhalte, d.h., welche Werte da gemeinsam vertreten werden, eine Diebesbande oder Ärzte ohne Grenzen? ein Pädosexuellen-Ring oder Malteserorden? IS oder Résistance?

  4. Fragolin

    @Lisa
    “Faschistisch” wird für die Nazi-Herrschaft nur verwendet, um die Bezeichnung “Nationalsozialistisch” wegen der unangenehmen zweiten Worthälfte zu vermeiden. 😉
    Ansonsten haben Islam und faschistisches Gedankengut extrem viele Überschneidungen.

  5. astuga

    @Lisa
    Na das ist aber auch eine seltsame Definition von Faschismus.
    Faschismus im engeren Sinn stammt von der italienischen Rechten, die auch den Begriff Faschismus geprägt hat (in Anlehnung an das Rutenbündel der römischen Liktoren).
    Die Spanier nannten sich nach der antiken Militärformation Phalanx, eben Falangisten.
    Die Nationalsozialisten wollten ohne Zweifel rechten und linken Totalitarismus vereinigen (auf die Nazis geht ja auch der 1. Mai als offizieller Feiertag zurück).
    Als links würde ich sie dennoch nicht bezeichnen.
    Obwohl das ab einem gewissen Niveau von Totalitarismus eigentlich egal ist.
    Von der Theorie her sind die Linksextremen zwar Internationalisten, in der Realität war und ist dann aber jedes derartige Regime nationalistisch (egal ob Russland, China, DDR, Vietnam, oder Nordkorea).

    Betrachtet man faschistoid als Synonym für gewaltbereiten Totalitarismus, dann ist natürlich der Islam faschistoid (aber kein Faschismus im engeren Sinn).

  6. ostarrichio vecchio

    @astuga
    Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Regimes hinter dem Eisernen Vorhang ganz eindeutig national UND sozialistisch waren – ganz besonders das in welchem ich aufgewachsen bin (RO). Der internationale Sozialismus ist eine gar moderne Psychose. Man konnte damals praktisch keinen Unterschied zwischen den Bildern, Formen und Erscheinungen aus der Zeit des III. Reiches und der Gegenwart erkennen. Dieselbe Gestik, dieselbe Rhetorik, dieselben Parolen, dieselbe Konzentration auf eine Führerperson, dasselbe Kollektiv, dasselbe „Vaterland“, dieselbe Angst dieselbe Repression gegen jede Art von Häresie, dasselbe Spitzelwesen. Als ich später in den Westen gelangte, war es für mich höchst erstaunlich, dass diese beiden für mich praktisch identischen historischen Gesellschaftsformen als etwas Gegensätzliches betrachtet wurden. Auch das gern eingesetzte relativierende „Diktatur mit anderem Vorzeichen“ war für mich stets unverständlich – aber im Gegensatz zu vielen westlichen Analytikern jeder Kategorie hatte ich ja den empirischen Vorteil. Ich sah den Unterschied nur in der – für mich damals – beneidenswert gut funktionierenden Wirtschaft der einen Variante, die so scharf zum osteuropäischen Elend, aus dem ich damals entkommen bin – kontrastierte. (Ja, ich habe gerade Autobahn gesagt, aber im realen Leben gibt es halt Prioritäten). Erst später wurde mir klar, dass die Nazi – Wirtschaft, wenn auch freier (und allein schon dadurch natürlich viel effizienter als im postbellischen Osteuropa), ebenfalls eingebunden war in die korporatistische Volkssoße. Und weil zusammenkommt, was zusammen gehört, ist auch eine Regierung Syriza – ANEL, wie aktuell in Griechenland, nicht nur nicht „Quelle surprise“, sondern eine zwingende Entwicklung, vor allem in Zeiten wenn das Geld zur Neige geht. Die wahre Zäsur geht nicht durch das Schema rechts vs. links, sondern durch Kollektiv vs. Individuum.

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